Was kommt nach „postfaktisch“ ?

Postfaktisch sein bedeutet in etwa, dass derjenige sich bei Aussagen nicht an Fakten orientiert, sondern mehr auf sein Bauchgefühl achtet. Postfaktisch wird man somit, wenn man einfach daher schwatzt und neben der Realität liegt. Allerdings sind wir darüber nach meiner Ansicht schon bei weitem hinaus. Wenn man leicht nachvollziehbare Fakten und Schlussfolgerungen präsentiert und als Antwort „noch einer, der halt so rechnen will“ bekommt, ist das mehr als postfaktisch, denn die Fakten liegen ja auf dem Tisch und können diskutiert werden (allerdings faktisch, also anhand weiterer Fakten). Die bloße Ablehnung in der Form „dass man so rechnen will“, aber nichts widerlegt oder selbst etwas liefert, ist eine Ablehnung jeglicher Fakten, und ich schlage den Begriff

sinefaktische Gesellschaft

für dieses Verhalten besonders grüner Gruppen vor. Von lat. „sine = ohne“, also in der Vulgärsprache, die ohnehin besser zu den Deutschen passt, „faktenlose Gesellschaft“.

Technikfolgen

Akkus haben immer größere Kapazitäten, Geräte kommen mit immer weniger Strom aus. Da anscheinend Jugendliche nur noch dann Gelegenheit haben, jemand anderen persönlich kennen zu lernen, wenn der Akku zufällig mal leer und der Handy-Bildschirm dunkel ist, kann man auch darüber fabulieren, ob das Überbevölkerungsproblem sich nicht auf Dauer von selbst erledigt.