Klimakrise: ein selbsterfüllender pseudowissenschaftlicher Quatsch

Eigentlich wäre der Titel „Warum Berechnungen falsch sein können (3)“, aber ich halte es für sinnvoller, gleich in der Überschrift zur Sache zu kommen. Wir kommen nun nämlich zum dicksten Fisch im Teich, den Modellen, wobei wir ganz konkret auf die so genannten Klimamodelle schielen. Die Modellieren nämlich nicht die Realität, sondern das, was man sich als Realität wünscht.

Der ganze Klimaunfug basiert nämlich auf zwei Beobachtungen, für die man sich erklärenden Modelle zusammen bauen möchte. Das ist durchaus in Ordnung und ehrenhaft, wenn man korrekt vorgeht, aber genau das ist eben nicht der Fall.

Beobachtung 1: zunehmende CO2-Konzentration in der Atmosphäre

Die CO2-Konzentration in der Atmosphäre erhöht sich kontinuierlich seit geraumer Zeit, genauer seit man das vernünftig messen kann.¹⁾ Da der Mensch durch seine Tätigkeit CO2 freisetzt (Verbrennung von Kohle, Öl, Gas, … sonstige Industrieprozesse wie Zementherstellung …), sollte auch ein Beitrag von ihm dabei sein. So weit, so noch seriös gedacht.

Also schätzt man ab, wieviel CO2 in der Atmosphäre zusätzlich seit Beginn der Messungen vorhanden ist ²⁾ und berechnet im zweiten Anlauf, wie viel CO2 der Mensch in Form verbrannter Kohle, Öl, Gas oder sonstigen technischen Prozessen produziert hat. Aber nur technische Prozesse, bitte! Vorher gab des den Menschen ja gar nicht, klimatechnisch gesehen. Und siehe da! Die Zahlen passen zueinander. Die CO2-Menge ist in etwa in dem Maße gestiegen, wie dem Mensch das Gas freigesetzt hat – und schon hat man den Schuldigen! Man muss das nur noch nachweisen.

Dazu macht man ein Modell des natürlichen CO2-Kreislaufes. Schließlich gab es den ja auch vor dem Menschen. Das darf ruhig etwas komplizierter aussehen, damit alle beeindruckt sind und keiner dumme Fragen stellt. Ob man alle Effekte drin hat? Und ob man die Größenordnungen korrekt erfasst hat? Und die Wechselwirkungen? Alles nicht so wirklich interessant. Hauptsache, es kommt ein stabiler Kreislauf heraus, der über Jahrmilliarden und Hunderttausende von Kilometer hinweg stabil läuft. ³⁾ Möglich, dass man da mehrere Varianten heraus bekommt, aber das bereinigt man später.

Und dann modelliert man das menschliche Tun hinein. Da weiß man aber schon: dessen CO2-Produktion findet sich quantitativ in der Atmosphäre wieder. Also wird ein Modell, dass genau dieses Aufschaukeln der CO2-Konzentration unterstützt, schon korrekt sein. Et voilà! wie der Franzose sagt, schon hat man den „Beweis“, dass der Mensch dafür verantwortlich ist.

Und natürlich auch gleich den Ausweg aus der Krise: der Mensch darf kein CO2 mehr emittieren! Womit inzwischen auch jegliches CO2 gemeint ist, das vorher im natürlichen Kreislauf vorhanden war. Beispielsweise Ein- uns Ausatmen. Weil: vor Beginn der Klimahysterie gab es ja noch gar keine Menschen, oder wie soll man das jetzt verstehen?

Allerdings fehlt jetzt noch Beobachtung 2, denn CO2 alleine machts ja nicht, selbst wenn Gestalten wie die irre Schwedin oder Vielflieger-Liesa einzelne Moleküle in der Luft sehen und anhand des Stempels „Made by Man“ identifizieren können, wo sie herkommen.

Beobachtung 2: steigende Temperaturen

Parallel zu den gestiegenen CO2-Konzentrationen hat man gestiegene Temperaturen gemessen. Könnten die Sachen was miteinander zu tun haben? Auch wieder eine seriöse und korrekte Frage, der man nachgehen kann. Aber vorher muss noch etwas Würze ran:

Zunächst macht man aus der Temperatur eine globale mittlere Temperatur, weil ja auch die CO2-Konzentration ein globaler mittlerer Wert ist. ⁴⁾ So kann man das viel besser miteinander verbinden. Da man ja schon weiß, dass der Mensch für das CO2 verantwortlich ist, stellt sich die Frage, ob das CO2 für die Temperaturerhöhung verantwortlich ist. Bis dahin immer noch korrekt und seriös.

Nun macht man Modelle auch dazu. Wobei man jetzt in die Modellierung direkt einbaut, dass eine Erhöhung der CO2-Konzentration auch zu einer Temperaturerhöhung führt. Darauf achten: genau in dieser Reihenfolge: die CO2-Konzentration führt bei Erhöhung zu einer Erhöhung der Temperatur! Da in den Modellen wieder viele Parameter drin stecken, die man so oder so einstellen kann, stellt man sie eben so ein, und zwar genau so, dass der postulierte Zusammenhang hinten rausfällt: erhöht sich die CO2-Konzentration, erhöht sich die Temperatur.

Jetzt fehlt am Rezept noch ein wenig Panik. Die lässt sich leicht reinwürzen. Da schmelzen doch glatt ein paar Gletscher. ⁵⁾ Das liegt ausschließlich und einzig an der globalen Durchschnittstemperatur – andere Effekte spielen keine Rolle (die sind konstant wie eh und jeh).

Dann gibt es mehr Extremwetterlagen. Das liegt ausschließlich und einzig an der globalen Durchschnittstemperatur – andere Effekte spielen keine Rolle. Dass das schon statistisch nicht stimmt – geschenkt. Hauptsache, es merkt keiner, dass man damit die „anderen Effekte“, die ja keinen Einfluss haben, weil unveränderlich, gleich mit in die Tonne kloppt: es ändert sich doch ziemlich extrem etwas, weil es sich nicht ändert. Wer weibliche Logik für kompliziert hält, muss sich nur mit Klimahysterielogik beschäftigen, um Frauen ganz anders zu sehen.

Und alles das lässt sich natürlich vermeiden, wenn der Mensch kein CO2 mehr produziert. Wobei dabei unterstellt wird, dass die Konzentration dann so bleibt, die Natur also nicht in der Lage ist, die Sache irgendwie zu regeln (siehe Randbedingungen des Modells 1).

Fazit: Bullshit !!

Fassen wir einmal zusammen:

  1. Man macht eine Beobachtung (CO2), berechnet das vom Menschen „zusätzlich“ freigesetzte CO2 und bastelt sich dann ein Kreislaufmodell, bei dem die Beobachtung genau mit der Berechnung zusammenfällt.
  2. Man macht eine zweite Beobachtung (Temperatur), verallgemeinert die passend und bastelt sich ein Modell, nach dem Beobachtung 1. diese neue Beobachtung erzeugt.
  3. Man macht eine dritte Beobachtung (Gletscher), verallgemeinert die etwas und fügt noch Weiteres hinzu, was panikerzeugend wirkt, und führe dies ausschließlich auf Beobachtung 2. zurück. Hier genügt bereits eine Behauptung, weil die plausibel ist und durch ein Modell gar nicht bestätigt werden kann, weil nun zwangsweise Parameter auftauchen würden, die 1. und 2. kollabieren lassen würden.
  4. Man macht ein Modell, wie man den Leuten das Geld aus der Tasche jubeln kann, mit der Begründung, den Prozess 1., der aufgrund der Modelle nur in einer Richtung laufen kann, zu stoppen.

Dieser ganze Klimaquark ist nichts anderes als eine selbsterfüllende Prophezeiung, weil die Modelle genau so konstruiert sind, dass das hinten rauskommt, was man haben möchte. Dass das nichts mit der Realität zu tun hat – egal. Es ist nichts Persönliches gegenüber dem Bürger, es geht nur um sein Geld.

Was wäre denn ehrlicher?

Bei der ersten Beobachtung angefangen die Frage, ob es auch andere Möglichkeiten der Steigerung der CO2-Konzentrationen gibt. Die muss es geben, denn in der Erdgeschichte war die sehr oft noch höher als heute. Das wäre aber schon kontraproduktiv, denn wenn sich herausstellen würde, dass das menschengemachte CO2 nur einen marginalen Anteil an der Steigerung hat, wäre das ganze schöne Betrugsmodell in sich zusammen gefallen.

In ein solches Modell hätte man zwangsweise die Temperatur (und viele andere Parameter) aufnehmen müssen. Das hätte allerdings bedeutet, dass nicht nur höhere CO2-Konzentrationen zu einer höhere Temperatur führen, sondern alternativ auch das Gegenteil, nämlich höhere Temperaturen zu mehr CO2. Dummerweise wäre dann Modell 2. kollabiert, denn in der Vergangenheit der Erde gibt es deutliche Hinweise, dass genau das der Fall ist.

Ein offenes Modell hätte mithin beides zugelassen und nicht von vornherein bei der Modellierung schon bestimmte Möglichkeiten ausgeschlossen. Und die Klimaleute wissen, dass ihre Modelle letztlich riesiger Bullshit und die anderen Optionen zutreffender sind ⁶⁾, denn sonst würden sie nicht so vehement jegliche Diskussion verweigern und sich krampfhaft mit Mietwissenschaftler und hetzerischen Propagandamedien über Wasser halten.

Nochmals: der Klimahype ist auf Erzeugen von Panik und Angst hin konstruiert. Ähnlichkeiten mit der physikalischen Realität sind rein zufällig und werden notfalls herbeigelogen.

Nebenbei: die Teile (1) und (2) dieser Serie sind zwar bei dem Betrug hilfreich, aber nicht unbedingt notwendig. Aber wenn man schon mal solche Werkzeuge nutzen kann …


¹⁾ Was schon nicht ganz stimmt. Nasschemische Untersuchungen aus dem späten 19. Jahrhundert kommen auf Werte, die oberhalb der heutigen liegen. Das dürfte zwar den Messbedingungen geschuldet sein, die heute mit modernen Methoden unter vergleichbaren Bedingungen ähnliche Ergebnisse liefern würden, aber Verwirrendes verwirrt eben nur und man lässt das besser weg.

²⁾ Anhand des globalen Mittelwertes, den man mit den Messungen auf dem Mauna Kea auf Hawai zu kennen meint. Aber ist das wirklich der Mittelwert? Nach einigen Messungen ist das wesentlich komplizierter, aber wie verwirrend Verwirrendes ist und wie man damit umgeht, steht schon in der vorherigen Fußnote.

³⁾ Langzeitstabil? Obwohl auf der Erde eigentlich nichts langzeitstabil ist? Nun im Prinzip ja, nur sagt man das nicht so direkt, wie ich das hier ausgedrückt habe. Indirekt schon, denn die Verhältnisse vor 2000 Jahren oder zu anderen Zeiten können die Dinger nicht modellieren, und da sie es nicht können, versucht man es besser auch nicht.

⁴⁾ Dass Temperaturen am Tag an bestimmten Orten schon mal bis zu 40°C schwanken können, im Jahresverlauf sogar bis zu 70°C (selbst in D am Königssee), spielt dabei genauso wenig eine Rolle wie die Tatsache, dass man für Gebiete der Größe Frankreichs oder noch größer für die meisten Zeit nur einen Messwert, manchmal sogar gar keinen hatte. Auch wenn verschiedene Messmethoden schon mal 2°C auseinander liegen (für den gleichen Messort), ist es kein Problem, den Mittelwert auf 0,02°C genau auszurechnen.

⁵⁾ Längst nicht alle. Manche wachsen auch. Aber die hat man dummerweise übersehen.

⁶⁾ Bewusst „zutreffender“, da die Realität zu komplex ist, sie jemals in ein quantitatives Modell zu packen. Man muss wohl auf Dauer mit qualitativen Modellen Vorlieb nehmen, aber wenn diese mit der Realität korrelieren, ist das auch schon eine Erkenntnis.