Mal praktisch gefragt …

Mit Blick auf den Post „Wohnungsnot“: die dort angeprangerten Regeln, die Spekulanten begünstigen, haben natürlich schon Sinn, wenn es unter anderen Umständen darum geht, Inverstoren für Projekte anzuziehen. Das Problem ist halt das Umschlagen von Investition in Spekulation, ohne das Mittel zu deren Abwehr zur Verfügung stünden.

Warum kann man Gesetze nicht folgendermaßen formulieren:

Die Regierung hat das Recht, die Bedingungen für den Erwerb und die Nutzung von Immobilien  nach wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Gegegebenheiten von [..heutiger Zustand..] bis [..beschriebener Zustand..] per Dekret variabel anzupassen.

Das Parlament kann ein Dekret innerhalb von  [..x Monaten..] widerrufen oder die Regierung auffordern, ein Dekret mit bestimmter Zielsetzung innerhalb von [..y Monaten..] zu erlassen, sofern diese eine notwendige Umsteuerung nicht veranlasst.

Natürlich wäre das noch etwas detaillierter zu durchdenken, und letztlich müsste das Ganze noch juristisch so formuliert werden, dass keiner versteht, worum es eigentlich geht, aber durch solche Gesetze könnte man von jahrelangem ergebnislosen Lamentieren fortkommen.

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