Frauenquote

Das Grundgesetz – vielleicht erinnert sich noch jemand: so ein altes Stück Papier, dessen schriftlicher Inhalt inzwischen weniger Beachtung genießt als der Popel, der quer drübergeschmiert ist – sagt:

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.
(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Grüne pflegen nach dem Motto „einmal ist keinmal“ den ersten Absatz gleich zu überspringen und dann, da sie bekanntlich nicht bis DREI zählen können, nicht mehr bis zum dritten vorzustoßen. Das Ergebnis des zweiten ist eine Frauenquote, die überall dort eingefordert wird, wo man Geld absahnen kann ohne auf andere Kenntnisse als die, wie man einen BH schließt (Männer können den bekanntlich nur öffnen) oder dass man einen Tampon besser auf der Toilette als am Konferenztisch wechselt, verweisen zu müssen.

Angefangen hat das bei Aufsichtsratsposten. Das sind Gesellschaftsrunden, bei denen man sich 3-4x im Jahr trifft, fürstlich speist und trinkt und dafür 20.000€/Jahr an Aufwandsentschädigung kassiert. Und da man das problemlos 10x oder öfter machen kann, eignet sich das hervorragend für Frauen. Vor allen Dingen für abgehalfterte Politikerinnen, beispielsweise Andrea Nahles. Wenn die in einen Aufsichtsrat wechselt, wäre das für die Bürger positiv. Die würde zwar in einem Aufsichtsrat immer noch den gleichen Mist fabrizieren, aber man müsste sie wenigstens nicht dauernd ertragen.

Inzwischen hat sich herumgesprochen, dass auch in CEO-Posten von Großunternehmen keinerlei Fachkenntnisse mehr notwendig sind. VW-Chef Winterkorn war beispielsweise von der Diesel-Affaire nach eigener Darstellung voll überrascht worden. Nichts hätte er gewusst … noch nicht mal, dass VW überhaupt Autos baut. Er dachte immer, die Produktion beschränke sich auf T-Shirts, Kaffeetassen und anderes mit dem VW-Logo, so wie bei Lacoste, die das ja auch machen und keine Krokodile verkaufen. So ein Job wäre doch auch was für Frauen, weshalb auch schon seit Jahren nach einer Frauenquote gerufen wird.

Wie jeder weiß, ist in der Politik auch keinerlei Wissen erforderlich. Man muss noch nicht einmal wissen, über was man überhaupt redet. Es genügt, die Worte „Umwelt“ oder „Energie“ fehlerfrei aussprechen zu können, um sofort als Expertin in allen Fernsehsendungen auftreten zu dürfen. Beispielsweise die Grünen-Chefin A.B. Die ist Energie-Expertin. Wenn sie das nicht mehr ist, geht sie vermutlich in die Pharma-Industrie, wo sie sogar noch mehr Geld verdienen könnte, da ihre Stimme als natürliches Spermizid eingesetzt werden könnte.

In Brandenburg ist inzwischen ein Gesetz beschlossen worden, dass Parteien verpflichtet, auf den Landeslisten abwechselnd Frauen und Männer zu setzen. Dagegen laufen natürlich jetzt Verfassungsklagen. Ich würde die abschlägig bescheiden, denn das Argument „der geeignetere bekommt den Vorzug“ kann insbesondere bei Politikern nicht erfolgreich eingesetzt werden. Die Gleichberechtigung in Form der Gleichmacherei hat dort längst Einzug gehalten, weil alle gleich ungeeignet sind. Eine Frauenquote wäre aber schon deswegen nicht notwendig, weil im Grunde alle Pussis sind.

In Bayern haben die Grünen nun nachgelegt und einen weiter gehenden Gesetzesantrag eingebracht: die Zahl der Wahlkreise soll halbiert werden, dafür soll nun jeder Wähler bei der direkten Wahl verpflichtet werden, je einen Mann und eine Frau zu wählen. Wie lange braucht man, um sich so einen Quatsch auszudenken?

Keine Frauenquote wird übrigens bei Steuerhinterziehern und Trickbetrügern gefordert. Vermutlich haben die Grünen eingesehen, dass dazu mehr Intelligenz notwendig ist als für die anderen Posten.

Wer sich genauer informieren möchte, sei auf ein aktuelles Standardwerk verwiesen: