Reaktionen auf das Putin-Interview

Schaut man in die deutschen Medien, hat Carlson alles falsch gemacht und Putin lediglich eine Plattform für seine Propaganda geboten. Alles, was Putin sagt, ist natürlich sowieso gelogen. Liebe deutsche Journaille:

(1) Könntet ihr natürlich selbst bei Putin nachfragen, ob der euch auch ein Interview gibt, und ihm dann die Fragen stellen, die Carlson eurer Meinung nach ausgelassen hat.

Ich wüsste allerdings nicht, dass irgendeiner von euch Großkotzen auf diese Idee gekommen ist, im Kreml mal anzufragen, ob ein Interview möglich ist. Schon alleine deshalb, weil ihr nicht die Antworten bekommen würdet, die ihr euch auf eurem Sofakissen ausgedacht habt. Und weil die Fälschungen, die ihr in Reportagen normalerweise betreibt, wohl auf der Ebene kaum durchsetzbar wären.

(2) Es wäre recht einfach, die „Lügen“ dadurch zu entlarven, dass das, was Putin sagt, mit dem verglichen wird, was Russland (und damit auch Putin) macht.

Dummerweise funktioniert auch das nicht, denn alle bisherigen Interviews und Auftritte ergeben im Vergleich, dass der Mann das sagt, was er macht, oder umgekehrt das macht, was er sagt. So etwas heißt Ehrlichkeit, glaube ich, eine Vokabel, die Politdarstellern und euch ziemlich unbekannt sein dürfte.


Punkt für euch: der durchschnittliche deutsche Trottel ist nicht in der Lage, ein längeres Interview geistig durch zustehen, 2h schon gar nicht. Dazu gibt es hier zu viele intellektuelle Minderleister, weshalb ihr vermutlich wieder mit euren Lügen durchkommt.