Energieprobleme bald gelöst?

Wie der SPIEGEL relotiert, ist es Forschern gelungen, CO2 wieder in Sauerstoff und elementaren Kohlenstoff zu zerlegen! Mit Strom bei Zimmertemperatur!

„Die Technik könnte beim Klimaschutz helfen“, so die SPIEGEL-Redakteure. Ich stelle mir das gerade so vor: Braun- und Steinkohle wird verbrannt, um elektrische Energie zu erzeugen, das dabei entstehende Kohlendioxid wird aufgefangen und wieder zu Kohlenstoff umgewandelt, der anschließend wieder verbrannt werden kann, um elektrische Energie zu gewinnen. Ein Perpetuum mobile! Zechen werden nicht mehr benötigt, und den Strom für die CO2 -> C – Umwandlung nehmen wir einfach aus der Steckdose.

Musste man früher nackt über Kölner Domplatte tanzen, um von den Pressefritzen wahrgenommen zu werden, genügt heute irgendeine beliebig aberwitzige Beziehung zum CO2-Unfug und schon ist man auf der Titelseite. Nicht nur die CO2-Zerlegung funktioniert bei Zimmertemperatur, der IQ eines durchschnittlichen Journalisten ist anscheinend ebenfalls nicht höher.

Hier noch ein Energie-Modell, liebe SPIEGEL-Redakteure: Kernkraftwerke erzeugen ihre Primärenergie bekanntlich aus der Spaltung von Atomkernen. Unter Ausnutzung des Spaltprinzips könnte man auch große Energiemengen aus Politikern und Juristen gewinnen: die reden sich laufend die Köpfe mit irgendwelchen Haarspaltereien heiß. Bislang verpufft diese Energie aus Haarspalterei völlig ungenutzt. Sollte man das nicht nutzen? Und statt eine Frauenquote eine Haarquote für Politiker und Juristen einführen?

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