Die Psychotricks des Islam

Gerade die Religionsgruppe Judentum-Christentum-Islam ist eine Welteroberungsgruppe. Die Religion wird systematisch missbraucht, andere Völker zu unterjochen. Dazu werden systematisch psychologischen Tricks eingesetzt, die zur Fanatisierung der so genannten Gläubigen führen. Wie in jeder Generationenfolge ist zu erwarten, dass dieses Inventar immer weiter perfektioniert wurde und im Islam die professionellste Ausprägung findet.

Wir schauen uns im Folgenden einmal die „Verbesserungen“ im Laufe der Zeit an. Ob nun wirklich alles bewusst konstruiert wurde oder es bei einigen Sachen doch eher Zufall war, sei einmal dahin gestellt.

Monotheismus

Ein wesentlicher Punkt für den Erfolg einer aggressiven Religion ist der Monotheismus, der von den Juden im Notzeiten erfunden wurde (siehe hier). Man kann zwar problemlos verschiedene Menschengruppen gegeneinander hetzen, die Frage ist allerdings, wie kann man in einer Gruppe zusätzlich einen solchen Fanatismus erwecken, dass die Erfolgsaussichten steigen, selbst wenn man der Schwächere ist?

Religion ist in ihrer ursprünglichen polytheistischen Form hierzu wenig geeignet: es gibt viele Götter auf beiden Seiten, die wie Menschen koalieren, die sich sogar auf beiden Seiten als die gleiche Gottheit identifizieren lassen und die gar nicht zuständig sind, sollte die Sache schief gehen (vergl. griechische und römische Götterwelt).

Der Trick, die Religion als Verstärker ins Boot zu holen, ist verblüffend einfach:

  • Es gibt genau einen Gott (und nicht viele), der alles geschaffen hat und für alles zuständig ist.
  • Dieser Gott hat sich eine Weile aus dem Geschäft zurückgezogen und alles laufen lassen, einschließlich der Einbildung der Menschen, andere Götter identifizieren zu können (alle anderen Götter sind Einbildung/Götzen).
  • Nun sieht er, dass es so nicht weitergeht, und er (!) hat sich ein Volk erwählt, um seine Ziele umzusetzen. Wichtig hierbei! Gott hat sich seine Anhänger ausgesucht, nicht umgekehrt. Man gehört zu einer auserwählten Schar.
  • Diesen Auserwählten gibt er Regeln und verspricht ihnen Belohnungen, wenn sie seinen Wünschen folgen.

Hier stecken mehrere Prinzipien drin, die zu einer extremen Fanatisierung genutzt werden können. Das Konzept wurde in Notzeiten von den Juden erfunden und im Laufe der Zeit verfeinert. Die Regeln sind so gestatltet, dass es sogar dann noch funktioniert, wenn alle formal den gleichen Gott als Bezugspunkt haben wie Juden, Christen und Moslems. Es war nie ein Problem, Angehörige der jeweils anderen Religion umzubringen: Christen Juden und Moslems, Moslems Christen und Juden, Juden Christen und Moslems. Und selbst innerhalb der Gruppen funktioniert das Prinzip noch: Katholen ./. Reformierte, Schiiten./.Sunniten, div. Judengruppen unter sich – alle haben sich wohlbegründet gegenseitig umgebracht oder tun es heute noch.

Die Religionsgemeinschaft

Im ursprünglichen jüdischen Konzept war der Gott der Juden ein sehr persönlicher Gott: er hat sich ausschließlich das Volk der Juden als Gefolgschaft ausgesucht. Volk und Religion sind eins, alle anderen sind Freiwild. Der Nachteil des Volkskonzepts ist allerdings eine Begrenzung des erreichbaren Ziels, da die Anzahl der Anhänger begrenzt ist. Für das damalige (und heutige) Ziel der Eroberung Palästinas war das zunächst ausreichend, schützte aber wenig gegen zu übermächtige gut organisierte Nachbarn.

Bereits das Christentum hat dieses Konzept aufgegeben und jeden als neuen Anhänger zugelassen. Er muss nur von einem Priester, der wie im Judentum eine zentrale Rolle spielt (Rabbi), als Neumitglied anerkannt werden (Taufe). Das Christentum konnte sich durch Missionierung daher schnell ausbreiten, besonders nachdem es als Staatsreligion von Römern und Germanen übernommen wurde.

Ein Problem besteht allerdings in der Dualität von weltlicher und geistlicher Macht, die sich gegenseitig um die Vorherschaft bekämpfen und so auch wieder hinderlich wirken. Mohammed ist deshalb noch einen Schritt weiter gegangen: der oberste geistliche Führer ist auch oberster weltlicher Führer, und im täglichen Klein-Klein ist ein Priester (Iman) für vieles nicht mehr notwendig. Um Moslem zu werden genügt zum Beispiel das Ablegen eines Glaubensbekenntnisses gegenüber anderen Moslems, die dann als Bürgen für den Akt auftritt. Das Regelwerk für die geistliche Führung wird im Gegenzug so weit ausgebaut, dass die Gläubigen untereinander auf sich aufpassen und einander maßregeln, und die Rolle des Priesters lässt sich weitgehend auf die politische Führung beschränken.

Das Regelwerk

Ein verbindliches Regelwerk bestand Anfangs im Judentum nicht: die Priester wiesen den Gläubigen den Weg, wo es lang ging, was aufgrund der Konstruktion – ein Volk, eine Religion – hinreichend war. Die Bücher des Alten Testaments sind im Nachhinein aufgeschriebene Berichte über den Ablauf. Zwar ergaben sich auch daraus viele einzuhaltende Rituale,  aber gerade dem Alten Testament kann man entnehmen, dass die im Laufe der Geschichte Sache oft aus dem Ruder lief. Im Laufe der Zeit entwickelte sich ein kompiziertes Rechtssystem, dessen Interpretation Sache der Rabbiner war.

Im Christentum wurde das Regelwerk bereits früh schriftlich fixiert, bezog sich allerdings im Teil der Testamente vorzugsweise auf ethische Lehren in Form von Annekdoten aus dem Leben Jesu, was auch wohl damit zusammenhängt, dass Jesus, auf heutige Verhältnisse übersetzt, gewissermaßen als Sozialschmarotzer durch die Lande zog und sich überall durchfüttern ließ, aber keinen zentralen Eroberungsauftrag erteilte. Der kam erst sehr viel später, als das Christentum unter Konstantin d.Gr. Staatsreligion wurde. Die Apostelbriefe, die noch davor entstanden, beschäftigten sich eher mit der Festigung der Priestermacht als mit einem Eroberungsauftrag. Als der später dazu kam, gab das zu einiger Verwirrung Anlass, die sich unter anderen auch in der sehr verwirrenden und abenteuerlichen Konstruktion der Dreifaltigkeit ausdrückt. Die Priester haben denn auch seit 2000 Jahren damit zu tun, den Gläubigen stets neu zu erklären, was sie eigentlich zu glauben haben und was das zu bekämpfende Böse (das Regelwerk heißt im Deutschen kurz Neuner-Roos). Die Geschichte zeigt mit Religionskriegen und Conquista allerdings, dass sie damit recht erfolgreich waren.

Da im Islam alles aus – Religion und Eroberung – einem Guss kommt, treten viele „Fehler“ nicht mehr auf. Wie schon anderswo beschrieben, bestehen die Regelwerke des Islam aus zwei Teilen: dem Koran, eine Sammlung von Tagesbefehlen Mohammeds an sein Heer, und den Hadithen, Berichten vom Leben des Propheten. Letztere bestimmen das tägliche Leben bis ins Detail: die strenge und daher auch für geistig nicht sehr anspruchsvolle Menschen verständliche schwarz-weiß-Malerei (halal ./. haram) setzt sich fort bis zu Regeln, wie man zu essen und wie man nach der Verdauung die Reste wieder loszuwerden hat. Mohammed hat dabei anscheinend mehr von den Juden übernommen als von den Christen (Alkoholverbot, Schweinefleischverbot), und vom Moslem wird erwartet, dass er voll und ganz dem Lebensstil des Propheten folgt und kaum wirkliche Freiräume besitzt. Den Gläubigen wird das Ganze folglich auch weniger als Glaubensinhalt verkauft denn als Gesetz, das zu befolgen ist, ohne über transzentdente Inhalte dikutieren zu müssen.

Auf weniger einfach vorhersehbare Verhaltensweisen kann der Islam ebenfalls wesentlich effektivere Antworten geben, weil der Koran ja als Sammlung von Tagesbefehlen des obersten Kriegsführers Mohammed naturgemäß je nach taktischer und strategischer Lage jede Menge Widersprüche enthält. Um eine Antwort auf die Frage „darf ich das machen?“ zu erhalten, braucht der Moslem nur einen Rechtsgelehrten zu befragen (wohlgemerkt: Rechtsgelehrter, nicht Priester!), der ihm eine Fatwa, also ein schriftliches Gutachten erstellt. Den kann er sich aussuchen und beispielsweise so lange nach einem passenden Rechtsgelehrten suchen, bis der ihm eine Fatwa für das ausstellt, was er selbst eigentlich will. Das macht den Islam ungeheuer flexibel: vom Mordaufruf gegen einen Karrikaturisten bis hin zum privaten Jihad lässt sich alles durch irgendwelche Sprüche aus dem Koran begründen.

Für die Fanatisierung ist das nicht ganz unwichtig. Ein formales Papier in der Tasche, das zu einer Tat berechtigt, ist etwas anderes als ein loses „Deus le vult“ der Christen.

Der strafende und belohnende Gott

Ein starker Antrieb für die Fanatisierung ist ein Versprechen auf eine Belohnung, im jüdischen Fall das Eigentum an Palästina, das aber erst mal erobert werden wollte. Das Versprechen „euch gehört alles“ ist allen Religionen erst einmal gemeinsam.

Belohnung ist eine Sache. Was ist, wenn es nicht so gut läuft? Und das tut es ja häufig nicht. Im alttestamentarischen Judentum bestand die Belohnung eben in Land, Vieh, Frauen und Reichtum. Lief es mal nicht so, war Gott zornig, dass seine Leute sich nicht nach seinen Wünschen richteten, und er strafte sie (indem er andere Völker über sie herfallen ließ). Man musste sich also nur mehr fanatisieren, um wieder auf Kurs zu kommen, was allerdings durch die Korruption in den oberen Rängen und die begrenzte Anzahl der Anhänger nur bedingt half. Zudem spielte sich alles weitgehend auf der Erde ab: es ging einem hier und jetzt gut, eine Jenseitsvorstellung existierte zunächst nicht oder allenfalls nur sehr vage.

Das Christentum räumte zunächst mit der Kurzfristigkeit der göttlichen Absichten auf und machte hauptsächlich den strafenden Gott zu einem Eckpunkt seiner Philosophie, auch wenn der Urheber Jesus eigentlich das Gegenteil verkündet hatte. Jedoch passt das eben nicht zum Eroberungsauftrag. Neue Regel: das Leben auf der Erde ist im Prinzip eine Art Strafe, und nur durch entsprechenden Fanatismus im Diesseits kann man im Jenseits auf ein besseres Leben hoffen. Auch hier straft Gott, wenn man ihm nicht folgt, und zwar heftiger weil gleich auf ewig. Dieser Ewigkeitsaspekt war durchaus erfolgreich, wie die Geschichte zeigt.

Aber selbst wenn es einem hier gut erging, was das noch keine Garantie dafür, dass das im Leben nach dem Tode zu blieb. Der Islam hat auch hier deutliche konzeptionelle Verbesserungen anzubieten: eine Hölle gibt es explizit nur noch für Ungläubige und Abtrünnige. Dem Gläubigen steht ein gutes Leben auf der Erde als Herr über die Ungläubigen zu, und es gibt sogar nicht besondere Belohnungen im Jenseits, wenn man sich im Diesseits hervortut, also nicht Hölle oder Paradies wie für die Christen, sondern Paradies oder Super-Paradies. Die bekannten 72 Jungfrauen sind in dieser Beziehung eine geradezu geniale Neuerung auf dem Weg zur Fanatisierung, denn ein Moslem konnte im Kampf nicht mehr verlieren: siegte er, standen ihm alle Rechte des Siegers zu, unterlage er, bekam er trotzdem einen eigene Puff im Paradies mit 72 Jungfrauen.

Der wirklich strafende Gott wurde im Islam, außer im Fall üblicher Rechtshändel, auf die Abkehr von der Religion reduziert. Auch das heute noch brutal: Abweichungen vom islamischen Dogma werden in vielen Ländern nach wie vor mit der Todesstrafe geahndet. Wichtiger ist allerdings, das Belohnungssystem zu beachten: vom Judentum über das Christentum zum Islam wurde das Belohnungssystem für Fanatismus optimiert, und im Islam kann letztlich nur der Fanatiker noch die höchste Belohnung erwarten.

Bei der „Stange halten“

Wie hält man seine Anhänger auf Kurs? Das ewige Leben ist zwar eine schöne Sache, aber man muss auch dran glauben, ohne etwas Handfestes zu besitzen, d.h. eine gewisse „Gehirnwäsche“ ist notwendig, damit das Ganze überhaupt Erfolg hat.

Die Primärlösung ist eine direkte Kontrolle durch eine Priesterschaft. Wer nicht folgt, wird aus der Gemeinschaft ausgestoßen, was bei den Juden bedeutet, dass er nicht mehr am weltlichen Belohnungsnetzwerk teilhaben kann, bei den Christen, dass er in der Hölle landet, und bei den Moslems, dass er per Fatwa als vogelfrei erklärt wird (dies hat das Christentum über weite Strecken bekanntlicherweise ebenfalls praktiziert, um der ewigen Verdammnis auf dieser Welt etwas mehr Vorgeschmack zu verschaffen).

Die Kontrolle ritualisiert das tägliche Leben, führt besondere zentrale Rituale für die Gläubigen durch und indoktriniert insbesondere die Jugend. Letzteres ist auch heute noch im Judentum durch die Toraschulen und im Islam durch die Koranschulen ausgeprägt, im Christentum inzwischen rückläufig. Die Jugendprägung ist für vieles entscheidend: Wenn man Jugendlichen in der Phase der primären Lebensprägung vor der Pubertät etwas oft genug immer wieder erzählt, glauben sie (leider) den größten Unfug und lassen sich später in den meisten Fällen selbst durch Gegenbeweise nicht mehr von dem Unfug abbringen. Das führt beispielsweise zu der kuriosen Situation, dass moslimische Biologiestudenten bei der religiösen Unreinheit von Schweinen bleiben, obwohl sie sich durch Feldstudien davon überzeugen können, dass die Begründung für die Unreinheit biologisch völliger Unsinn ist.

Wir müssen das jetzt nicht im Detail ausführen, sondern beschränken uns auf die Konzeptänderungen im Islam. Während Juden und Christen auf eine dauernde zentrale Lenkung durch eine Priesterhierarchie setzen, verringerte Mohammed genau dies. Zunächst wurde das Leben noch stärker ritualisiert als in den anderen Religionen: Die strenge schwarz-weiß-Malerei (halal ./. haram) hat für nahezu jede normale Lebenssituation es ein festes Regelwerk, das zu beachten ist. Für unsichere Menschen ist dies nicht nur ein beruhigender Leitpfad, es geht umgekehrt wohl auch einher mit einer Verdummung: Alterssenilität geht oft einher mit einem Festhalten starren Ritualen in dazu völlig unpassenden Situationen, weil die geistigen Flexibilität nicht mehr vorhanden ist, umgekehrt darf man wohl davon ausgehen, dass ein solches Festhalten auch zu einer geistigen Verarmung führt.

Die Befolgung der einfachen Regeln , die bereits zur religiösen Erfüllung = Aufstieg ins Paradies genügen, kann durch bereits gefestigte Gläubige, die ein besonderes Ansehen genießen, auch ohne als Priester inauguriert zu sein, vermittelt werden. Wie in den USA bei den [christlichen?] Predigern kann gewissermaßen jeder religiöser Fachmann werden, wenn es sich lange genug damit beschäftigt und sich darauf beruft (z.B. selfmade-Imame wie Pierre Vogel). Der Priester= Imam wird vor den versammelten Gläubigen nur noch im Rahmen des (stets tagespolitischen) Freitagsgebets tätig und kann seine übrige Zeit voll und ganz auf das Einfangen und Festigen von Wackelkandidaten konzentrieren.

Ein wichtiger Punkt für die Festigung des Glaubens/des Fanatismus ist nun die Autosuggestion: nicht mehr der Priester kontrolliert täglich den Gläubigen, dieser tut das selbst, indem er 5x täglich zu festgelegten Zeiten betet. Das ist so bemessen, dass es leicht durchführbar und nicht lästig ist, man sich also gut daran gewöhnen kann (5 Minuten lassen sich als persönliche Pflicht auch ohne große Mühe einhalten, stundenlanges Hocken in der Kirchenbank wie bei den Christen sind auf die Dauer abschreckend und hemmen auch die Tagestätigkeit). Auch hier ist alles rituell bis ins Detail festgelegt: die Uhrzeit, die Haltung, die Dauer und die aufzusagenden Gebete=Sprüche aus dem Koran. Wir landen hier wieder bei der Gehirnwäsche: wenn sich jemand über Jahre hinweg mehrmals täglich „Töte alle Ungläubigen“ zuruft, wird er den Spruch schließlich verinnerlicht und keine Probleme haben, ihn umzusetzen.

Der wesentlich Trick von Mohammed und der eigentlich gefährliche Aspekt des Islam: der Gläubige fanatisiert sich selbst ohne großes Zutun von Außen. Selbst bei harmlosen Sachen wie einem dummen Spruch über Mohammed reagiert der Moslem wie eine scharfe Handgranate, und es bedarf nur geringer Anstöße durch Imame, um ganze Kettenreaktionen in bestimmte Richtungen losgehen zu lassen.

Das religiöse Erlebnis

Über die tägliche Routine hinaus bedarf es zur endgültigen Sicherung des religiösen Ernstes eines spirituellen Erlebnisses: der Gläubige muss eine irrationale Erfahrung machen, die er mit Gott in Verbindung bringt und den Bund mit ihm festigt. Dazu gibt es einige Methoden:

  • Drogen führen zu Halluzinationen, die als spirituelles Erlebnis empfunden werden können. Meist ist dazu aber eine gewisse Führung notwendig, um das Halluzinieren in die richtige Richtung zu lenken.
  • Massenhypnosen können zu Extasezuständen führen. Hierzu ist allerdings auch eine Führung notwendig.
  • Askese dient der Schwächung des Körpers, die ebenfalls zu gewissen Halluzinationsgraden führt. Diese Methode ist aufwändig, kann aber auch ohne Hilfe ausgeführt werden.

Der Aspekt der Askese ist vermutlich bei den indischen Gurus am Bekanntesten. Weniger mit Askese in Verbindung gebracht werden in der Regel die buddhistischen Übungen, die die Grundlage des Kung Fu bilden. Das ursprüngliche Ziel ist allerdings auch hier die Schwächung des Körpers zum Erreichen spiritueller Erlebnisse und nicht, wie heute meist verkauft, eine Stärkung zur Perfektionierung der Kampfkunst. Letzteres ist eher ein Nebenprodukt. Auch im Christentum ist die Askese bekannt. Allerdings sind alle diese Übungen so schwer, dass sie nur von wenigen Leuten durchgehalten werden, die zudem oft nichts anderes mehr machen.

Muslimische Sekten nutzen alle drei Prinzipien, z.B. Derwische oder Sufis. Für den Durchschnittsmuslim ist aber wie für den Durchschnittsgläubigen solch ein Training nicht zumutbar, abgesehen vielleicht vom Hadsch, der Wallfahrt nach Mekka. Im Judentum existieren ebenfalls gewisse Elemente wie ein Saufen bis zum Delirium der ansonsten streng abstinenten Gläubigen, bei den Christen dienen Wallfahrten ebenfalls dem Zweck, eine breitere Masse zu erreichen. All dies sind aber punktuelle Ereignisse, die auch nicht beliebig wiederholbar sind.

Der Islam wartet auch hier mit einer weiterentwickelten Variante auf, die sogar verstetigt ist: dem Fastenmonat Ramadan. Fasten, auch im Christentum üblich, aber nicht in dieser Form perfektioniert, ist zwar anstrengend, aber einfach und ohne Hilfe durchführbar, besonders wenn man Partner hat, die mitfasten. Das muslimische Fastengebot gilt von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Zweckmäßigerweise ist die Zeit vom Sonnenuntergang bis zum Sonnenaufgang nicht betroffen. Der den Tag über Fastenden stopft sich nach Sonnenuntergang in der Regel den Wanst so voll, dass viele Muslime in der Fastenzeit sogar zu- statt abnehmen.

Offenbar genügt diese Übung: der Fastende muss während des Tages Gefühle unterdrücken, was auch mit leichten Halluzinationen verbunden sein kann, die Periode ist aber nicht so lang, dass es nicht durchzustehen wäre, auch wenn es viele Tage hintereinander durchzuhalten ist, und am Ende steht der Stolz, die Aufgabe erfüllt zu haben. Für einen Außenstehenden ist die Wirkung zwar schlecht abschätzbar, aber Moslems berichten immer wieder über religiöse Glücksmomente durch den Ramadan

Die Entmenschlichung

Am Anfang steht die Eroberung, die primäre Belohnung durch Gott. Leider ist es so, dass das Gelobte Land der Juden weder um 1200 v.Chr. noch um 1940 menschenleer war. Man musste es erst einmal entvölkern, entweder durch Vertreibung oder – besser – gleich durch Völkermord, denn dann war später auch nicht mit Rache zu rechnen. Wer das Alte Testament aufmerksam durchliest, wird sich möglicherweise fragen, wieso diese Bücher nicht schon längst verboten sind, weil sich ein Völkermord an den anderen reiht.

Das Ganze hat nur ein Problem: andere Menschen ermordet man nicht so leicht, dazu müssen einige psychologische Schranken eingerissen werden, um das effektiv zu gestalten. Der Trick besteht darin, den „Anderen“ zu entmenschlichen. Ein Beispiel für die verbale Entmenschlichung diene einer der Zigeunerstämme, der sich Roma nennt. Roma ist der Plural von Rom und bedeutet nach Erklärungen der Roma selbst nichts anderes als „Menschen“. Das hört sich in westlichen Ohren erst einmal niedlich an und Roma pochen auch immer darauf, sich eben als Menschen zu sehen, wenn sie irgendwo Diskriminierung wittern, aber niemand scheint aufzugehen, dass wir anderen damit begrifflich nicht mehr zu den Menschen gehören. Der Ausdruck für Nichtroma ist Gadscho. Wenn man einmal die Weichspülerei weglässt, die man bei der Erklärung dieses Begriffs zu hören bekommt, lässt sich der Begriff ethymologisch auf so etwas wie Sklave zurückführen. Auch in anderen Sprachen findet man diese Wurzel für die Bezeichnung der so genannten Ungläubigen, und begrifflich im realen Gebrauch rangiert man damit als Nichtroma etwa auf der Ebene von Hundekot oder ähnlich vorteilhaften Begriffen. Hundekot wegzuräumen ist aber überhaupt kein psychologisches Problem.

Dieser Trick zieht sich nun durch das Religionstrio, wobei der Ausgangspunkt wieder der Monotheismus ist und als Verstärker genutzt wird. Schließlich ist es am Ende Gott selbst, der die Anderen zu Nichtmenschen erklärt. „Die Menschen sind die Kinder Gottes“ und „Gott schaut auf seine Kinder, das Volk der Juden“ lässt sich nun einfach so verdichten, dass Nichtjuden eben auch Nichtmenschen sind. Man muss es den Gläubigen nur intensiv genug einreden, schon ist der Rest vorprogrammiert. Dieser Trick wurde nicht nur im Altertum angewandt; wie Studien an der al-Qarawiyin-Universität in Marokko herausgefunden haben wollen, wurde diese Interpretation von den Zionisten um 1900 reaktiviert, als es um die Wiedereroberung Palästinas ging. Anscheinend so effektiv, dass es nach dem israelischen Historiker Tom Segev für die Neueroberer kein Problem darstellte, neben den ansässigen Arabern auch gleich einen großen Teil der noch vorhandenen Altjuden zu entsorgen. Auch für die Christen stellte es später kein Problem dar, gleich alle umzubringen, da „Gott die Seinen schon zu erkennen wisse“, wie die passende Antwort der Priester auf Zweifler bei der Beseitigung der Albigenser lautete.

War im Judentum noch alles an den Volksbegriff gebunden, was kaum Alternativen zu Mord oder Vertreibung ließ, konnten im Christentum und im Islam andere Völker durch Bekehrung aufgesogen werden. Das Nichtmenschensein wird hier durch eine Verweigerung, Gott zu folgen, d.h. Christ oder Moslem zu werden, oder (noch schlimmer) durch eine Abwendung definiert. Wer sich von Gott/Allah abwendet, ist des Todes. Im Christentum kann das wegen der unübersichtlichen Dogmenlage nur ein Priester, im Islam aufgrund der sehr viel einfacheren Regeln jeder, und das „Tötet ihn“ ist gesetzlich festgeschrieben und benötigt gar keiner Bestätigung mehr.

Dieser „Fortschritt“ war im Christentum allerdings immer noch mit einem Makel behaftet: die Assimilation musste total sein. Leider ist der Erfolg solcher Operationen, dass zum Schluss niemand mehr da ist, der die Drecksarbeit macht, die man selbst nicht machen will oder darf. Im Christentum bestand die Problemlösung darin, bei Juden eine gewisse Ausnahme zu machen, die man aber jederzeit widerrufen konnte. Die relative Freiheit der Juden bestand darin, als finanzielle Melkkuh für die Christen zu dienen. Konzeptionell zwar unbefriedigend, aber doch insofern erfolgreich, als die Homogenität in Verbindung mit anderen Erschütterungen (der Gott Mohammeds war nach dem Misserfolg der Kreuzzüge in den Augen der einfachen Leute Sieger über Jesus Christus) schließlich in Reformation, Renaissance und technische Neuzeit führte.

Auch hier befleißigte sich der Islam einer Konzepterweiterung, die die Nachteile ausgleichen sollte: die Ungläubigen wurden in Kuffar und Dhimmi unterteilt. Kuffar sind diejenigen, die man als Moslem problemlos erschlagen kann und gegenüber denen die üblichen Verhaltensgebote der Moslems keinerlei Geltung haben. Dhimmi sind die Nichtmoslems, die sich unterworfen haben und unter der Herrschaft der Moslems stehen. Sie werden auch als „Schutzbefohlene“ bezeichnet, was aber nichts anderes ist als eine Formalisierung der jüdischen Melkkuh der Christen: sie haben zu zahlen und zu dienen. Tun sie das nicht, werden sie automatisch zu Kuffar. Auch Dhimmis kann man jederzeit den Schutzstatus entziehen, doch ist ihre Rechtsposition deutlich besser: während Juden bei den Christen in Ghettos wohnen mussten und nicht gesellschaftlich nicht aufsteigen konnten, ist das für Dhimmis sehr wohl möglich. Der Moslem an sich muss sich aber nicht mit den Niederungen des täglichen Lebens auseinander setzen, wenn ihm Dhimmis zu Diensten sind.

Der Islam hat sich also neben der üblichen Methoden, das Problem des Erschlagens der anderen zu beseitigen, im Anschluss eine Methode geschaffen, das vorhandene Potential der Besiegten besser für sich zu nutzen. In unserem Weltbild wird das gerne mit einer kulturellen Offenheit verwechselt und beispielsweise auf die kulturellen Errungenschaften der islamischen Kultur in Spanien gegenüber dem Christentum verwiesen. Leider ist genau das falsch: die Religionen sind von Natur aus dumm und weitgehend kulturfeindlich. Nahezu sämtliche kulturellen Leistungen, die dem Islam zugeschrieben werden, sind in den Randregionen entstanden, in denen der Islam mit dem Christentum konkurrierte, und stammen nachweislich weitgehend von Nichtmoslems, die gewisse Freiheiten außerhalb der Kernzonen zu nutzen wussten. Selbst das berühmte arabische Ziffersystem stammt nicht von den Arabern, sondern wurde von den Indern übernommen.

Die Bedeutung für uns

Das Christentum scheint derzeit eher die ursprüngliche Botschaft Jesu zu verfolgen, weil es letztlich den Kampf um die weltliche Macht endgültig verloren hat. Es ist eine eindrucksvolle und allgegenwärtige Finanzmacht, die überall Einfluss ausübt, sein Rückhalt in der Bevölkerung bei uns nimmt allerdings rapide ab: so können die evangelischen Kirchen trotz massiven Imports von Priestern beispielsweise aus Indien nicht mehr alle Pfarreien besetzen, und die Zahl der Kirchenbesucher wird immer geringer. Was aus Sicht vieler Bürger auch gravierend ist: die Kirchen sind anscheinend derzeit weder Willens noch in der Lage, ihre Anhänger vor aggressiven Vertretern anderer Religionen zu schützen, und das anscheinend weltweit, wenn man Nicht-Mainstream-Medienberichten folgt.

Das (offizielle, d.h. die Verbände) Judentum (wir klammern Isreal bewusst aus) gefällt sich nach wie vor in der Rolle des auserwählten (besseren) Volkes und wirft gerne sehr vorschnell mit massiven Vorwürfen von Antisemitismus um sich, aufgrund der jüngeren Geschichte auch sehr erfolgreich. Von Gutmenschen wird das gerne aufgegriffen, da man mit dem Antisemitismusvorwurf andere mundtot machen kann. Ziel ist nach wie vor das, was man in den jeweiligen Gesellschaften als Rechts bezeichnet. Dabei ist inzwischen mehr als klar, dass der militante und gewaltbereite Antisemitismus, für den Hitler ein Vorbild ist, von einer anderen Gruppe ausgeht: von den islamischen Einwanderern. Das Judentum köpft sich gewissermaßen gerade selbst, da es durch das stetige Antisemitismus- und Rassismusgebrüll eine angemessene Reaktion der Altbevölkerung auf den Islam stark behindert. Inzwischen wandern viele Juden aus, weil sie sich hier mit Recht gefährdet sehen.

Klar sollte nach den vorhergehenden Abschnitten allerdings sind, dass so etwas wie ein „moderater Islam“ nicht existiert. Die gesamte religiöse Struktur ist auf eine Auto-Fanatisierung der Moslems ausgelegt. Schon beim kleinsten Anlass geht der „Gläubige“ hoch wie eine abgezogene Handgranate, und Imame brauchen die Ausbrüche nur jeweils in die richtige Richtung zu lenken. Aus dieser Sicht muss man feststellen, dass es sich um eine im religiösen Sinn völlig korrekte und folgerichtige Reaktion handelt, wenn

  • die Ungläubigen unfreundlich bis hin zur Gewaltanwendung aufgefordert werden, ihre religiösen Symbole (Kreuze) zu beseitigen und ihre Feste zu unterlassen (Weihnachten, Ostern),
  • jede Kooperation verweigert wird, da es Pflicht des Ungläubigen ist, sich dem Islam anzupassen,
  • überbordende Sozialleistungen ohne Bereitschaft, selbst durch Arbeiten mitzuwirken, als selbstverständlich hingenommen werden, denn der Ungläubige ist verpflichtet, Kopfsteuer zu entrichten,
  • Frauen verprügelt oder vergewaltigt werden, da sie sich nach islamischem Recht wie Nutten benehmen und außerdem als Ungläubige nicht zu den eigentlichen Menschen zählen,
  • unsere Gesetze und Gebräuche noch nicht einmal unverbindliche Handlungsempfehlungen darstellen, sondern Null und Nichtig sind, da ausschließlich das islamische Gesetz zählt.

Alles, was derzeit an Gewalt durch Moslem öffentlich beklagt wird, ist mitnichten ein Werk einzelner Irrer, sondern das Werk einer fanatisierten Masse, der genau dieses Verhalten anerzogen und durch ihre Religion als korrekt dargestellt wird. Verschlimmert wird dieses Grundproblem noch dadurch, dass hier in der Regel nicht (mehr) die zivilisierteren Teile der moslemischen Bevölkerung importiert werden, sondern ausgerechnet der Bodensatz, dem buchstäblich alles abgeht, was zu einer Verständigung beitragen könnte.

Anstatt dem mit Härte zu begegnen und unsere Regeln durchzusetzen – dem einzigen Mittel, das Moslems in ihrer Geschichte jemals verstanden haben – lassen sich Gutmenschen von einem angeblich friedliebenden Islam täuschen (diese offensichtliche Lüge wird durch den Koran ausdrücklich gutgeheißen!), lassen die Moslems einfach machen und gehen im Gegenteil gegen den Bevölkerungsteil vor, der sich gegen die Islamisierung wehrt. Auch der Trick der bewussten Täuschung des Gegners wird vom Islam derzeit sehr erfolgreich eingesetzt.

Man kann mit Fug und Recht behaupten: Europa wird derzeit erobert.

Anmerkungen

Den Artikel habe ich aus der Sicht eines Agnostikers geschrieben, der mit Religion nichts am Hut hat und lediglich psychologische Zusammenhänge beobachtet. Auch wenn ich davon ausgehe, dass ich im Großen und Ganzen richtig liege, können sich natürlich im Detail Fehler und Missverständnisse einschleichen oder das Eine oder Andere unzureichend erklärt worden sein; mancher Leser mag auch komplett andere Ansichten haben. Kritiker sind daher herzlich eingeladen, ihre Anmerkungen als Kommentar zu hinterlassen.

2 Gedanken zu „Die Psychotricks des Islam

  1. Kurzer Einwurf zum Buddhismus: In den (ziemlich kurzen und keineswegs weitschweifigen) Lehrreden des ‚Ur-Buddha‘ Gautama Siddharta vor über 2500 Jahren, die diesem geschichtlich weitgehend verbürgt zugeschrieben werden, wird sog. Askese in jeglicher Weise als ‚unheilsam‘ verworfen. Ausdrücklich sogar! Es soll die sog. ‚Goldene Mitte‘ eingehalten werden. Also keine Ausschweifung in die eine oder andere Richtung. Der hier bspw. erwähnte ‚Kung-Fu-Buddhismus‘ bzw. die teils wirklich brutaljapanischen Ausrichtungen des Zen-Buddhismus sind von den ursprünglichen Lehrreden nicht gedeckt sondern spätere Einführungen, nachdem der so ausgehöhlte Buddhismus vielfach Staatsreligion wurde. Und: Im Buddhismus gibt es keinen irgendwie gearteten Gott! Buddha (Gautama Siddharta) ist kein Gott, verstand sich selbst auch nicht als ‚göttlich‘ sondern betonte stets, er sei ein Mensch, wenn auch ein ‚erleuchteter‘.

    1. Völlig korrekt! Aber wie heißt es in der Werbung? „Nur für kurze Zeit!“

      Es ist kaum bekannt, dass der indische Mönch Boddhidarma, der den Buddhismus nach China brachte (zumindest war er einer von denen) und als Vater des Kung-Fu gilt, seine Übungen nicht etwa zur Körperertüchtigung ausüben ließt (das wird in fast jeder Kung-Fu- und Karate-Schule behauptet), sondern um den Körper zu schwächen und dadurch halluzinogene Zustände (Erleuchtung) hervorzurufen. Mit den bekannten Nebenwirkungen. Und die tibetische Form des Buddhismus schlägt sich nicht nur mit einem sondern gleich mit Millionen von Göttern herum.

      Dem guten Gautama geht es damit nicht besser als einem gewissen Jesus, dessen Lehre ja auch ziemlich schnell in „Wenn du jemandem auf die eine Backe gehauen hast, dann hau ihm auch auf die andere!“ umgedichtet wurde. Die Priester/Meister haben schnell erkannt, dass sich mit den Grundlehren kein Blumentopf in Sachen Radikalisierung gewinnen lässt und deshalb ein paar Elemente zur Verwirrung des blöden Volkes eingeführt – in der Regel mit dem Ergebnis, dass die ursprüngliche Lehre umgekehrt wurde.

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