Wie man der Antifa-Pest und einigem anderen Herr werden könnte

Wenn es darum geht, Antifa- oder Asylanten-Schlägergruppen zu identifizieren, führen die Behörden regelmäßig einen Eiertanz auf, um zu begründen, dass sie das nicht können, angefangen beispielsweise dass man mutmaßliche ausländische Randalierer mangels deren Sprachkenntnissen nicht vernehmen könnte. Also lässt man sie erst einmal wieder laufen und auf das nächste Opfer los – übrigens im Gegensatz zu deutschen Verdächtigen, die, wenn sie sich zu sehr ausschweigen, erst einmal in Beugehaft kommen.

Nun wäre es relativ einfach, die Täter dingfest zu machen, ohne dass die Polizei sich in wüste Schlägereien mit ganzen Gruppen einlassen müsste. Die folgenden Techniken ermöglichen das und werden ohnehin von Nachrichtendiensten bereits jetzt breit eingesetzt, müssen also gar nicht erst entwickelt werden.

1. Videoüberwachung. Natürlich kann man Vermummte nicht so ohne weiteres identifizieren. Es ist aber überhaupt kein Problem, auch in größere Mengen von Leuten jeden Einzelnen zu tracken, d.h. seine Bewegungen über beliebige viele Kamerastationen zu verfolgen. Das ist für die heutige Rechnertechnik zeitlich mehr oder weniger zum Nulltarif möglich, und die Kameras besitzen eine genügend hohe Auflösung, eine bestimmte Person auch dann wieder eindeutig zu identifizieren, wenn ein Aufnahmeloch dazwischen liegt. Irgendwann vor oder nach dem Rechtsbruch werden die Kameraden auch die Maske abnehmen, und dann lässt sich mit einer Gesichtserkennung auch feststellen, wer das ist (schließlich ist man gehalten, ein biometrisches Foto für den Ausweis vorzulegen) oder zumindest beweissicher das Gesicht aufzubewahren.

Hat man die Kameraden identifiziert oder identifizierbar gemacht, lassen sie sich zu einem beliebigen Zeitpunkt auf der Straße abgreifen – für die BFE völlig ohne Stress. Zur Absicherung lässt sich die Videoüberwachung mit einem weiteren Verfahren kombinieren:

2. Handytracking. Auch die Prügelknaben gehen nicht ohne Handy auf die Straße, schon um sich abzusprechen. Und auch hier kann man die Bewegungsprofile problemlos vorher und nachher aufzeichnen und verfolgen. Der ungefähre Standort ergibt sich aus dem Sendemast des Providers, aber wenn sich die Person bewegt, kann aus dem Signalstärkeprofil der Standort sogar ziemlich genau festgestellt werden. Auch das geht fast zum Nulltarif bezüglich der Rechenzeit. Vielfach hat man mit der Nummer auch schon den Inhaber, aber selbst das ist nicht unbedingt notwendig, wenn das Bewegungsprofil vollständig ist.

Ergänzend kann man Sprachprofile der Handynutzer anfertigen. Das ist möglich, da eine Verschlüsselung als end-2-end-Verschlüsselung nicht funktioniert. Sprachprofile erlauben die sichere Identifizierung einer Person, ohne dass ein Rückgriff auf den Inhalt selbst notwendig wäre. Dies ist also ebenfalls ohne übergroßen Aufwand möglich.

Mit beiden Verfahren zusammen könnte man bereits so viele Antifanten/Schläger/Einbrecher/Drogendealer/… aus dem Verkehr ziehen, dass die anderen vorsichtiger werden oder aufgeben.

3. Gotcha wäre eine optionale Zugabe für die Polizei. Andernlands schießt sie mit Gummigeschossen auf Randalierer, aber es tun auch Farbpatronen, die möglichst auch durch die Kleidung färben. Wer ein violettes Gesicht hat und die Farbe eine Woche lang nicht los wird, hat ein Problem.

 

Und was ist mit dem Datenschutz – RRG-Standardphrase? Nun, wie gesagt, die Techniken werden ohnehin eingesetzt, warum also nicht auch zur Strafverfolgung? Die Daten, die heute nicht aufgezeichnet werden dürfen (was im Klartext nur heißt: man darf es nicht zugeben und entzieht die Aufzeichnung damit auch jeglicher Kontrolle), könnten im Rahmen einer Fahndung ausgewertet werden und liefern Hinweise (im günstigsten Fall sogar Beweise), die die Polizei verwerten könnte.¹⁾ Einen Missbrauch könnte man verhindern oder zumindest die Möglichkeiten eines Missbrauchs besser kontrollieren, wenn offen bekannt ist, welche Daten gespeichert werden.

In anderen Ländern sind solche Verfahren gang und gäbe. In den USA dienen die Bürger ihre Videodaten vielfach freiwillig der Polizei an, und im Gegenzug pickt die Polizei dort Übeltäter schneller von der Straße, als die einen Raub oder einen Einbruch begehen und sich aus dem Staub machen können. Hier steht alles mehr im Zeichen des Täterschutzes.

 

¹⁾ Wer nicht so ganz glaubt, dass das wirklich recht einfach ist: die in den Büchern beschriebenen Techniken haben wir mit ein paar Informatik-Studenten mal in einem kleinen Projekt ausprobiert. Wenn wir in ein paar Wochen bereits so weit gekommen sind, was mögen dann Profis wohl anstellen, die jahrelang nichts anderes machen?

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