Alles für Ukraine!

Eigentlich wollte ich „Nichts für Deutschland!“ titeln, aber das trifft es noch genauer. Und so lange man „AfD“, woraus ein paar lächerliche Richterlein in Verleugnung der 180-jährigen Benutzungsgeschichte eine Nazi-Parole gemacht haben, vermeidet, wohl auch nicht strafbar, schreit man doch selbst im Berliner Kreischsaal „Slava Ukraini!“.

Hintergrund ist ein Treffen von SA¹⁾ Merz mit Schneekönig Selenski in der letzten Woche. Angeblich hat sich letzterer fürchterlich über die Spritsteuerentlastung von SA Merz mit den Worten „Wie können Sie MEIN Geld an Deutsche verschenken, ohne mich zu fragen?!“ aufgeregt, worauf sich SA Merz sofort verpflichtet hat, weitere Schulden aufzunehmen und das Geld umgehend nach Kiew zu überweisen, wo es dann – nach Abzug der üblichen 33%-Bearbeitungspauschale der Selenski-Administratio – der Weiterführung des Krieges gegen Russland dienen soll.

Mit in den neuen Schulden enthalten ist nach Mitteilung verschiedener Medien ein sehr hoher 3-stelliger Millionenbetrag zur Förderung des Wohnungsbaus. Allerdings nicht hier, wie manche jetzt vermuten könnten, sondern in der Ukraine. Alles für Ukraine – nichts für Deutschland.

Zudem wurde vereinbart, dass Deutschland (nebst einigen anderen Ländern wie den Niederlanden) zur verlängerten Werkbank der ukrainischen Kriegsindustrie wird. Produkte wei Drohnen und anderes werden hier hergestellt und nach Russland geschossen in der Erwartung, dass die ukrainischen Fabriken in Deutschland nicht wie die in der Ukraine von den Russen beschossen werden. Das russische Außenministerium hat das korrigiert: solche Fabriken werden automatisch legitime Kriegsziele, und es hat auch gleich eine Liste der bereits produzierenden Fabriken vorgelegt. Eine liegt in Hanau in Deutschland, was den dortigen OB Claus Kamaniski in ziemliche Panik versetzte, wusste er doch anscheinend nichts vom Glück seiner Stadt, und zur Einschaltung verschiedener Ämter (u.a. Verfassungsschmutz) und öffentlicher Verlautbarungen für die Bürger führte.

Neben Geld fehlern der Ukraine inzwischen auch Soldaten, was manchen vielleicht merkwürdig vorkommt, sind doch nach offiziellen Angaben Selenskis kaum Ukrainer in Krieg zu schaden gekommen. Auch hier hat SA Merz eine Zwangsrückführung von Flüchtlingen in Aussicht gestellt. Was ein wenig befremdet, schickt man doch solche Leute durch Zwangsüberstellung in den sicheren Tod, während Afghanen, die bereits Jahre problemlis in Talibanland leben, aus humitären Gründen nach hier geflogen werden und selbst Syrer mit der Begründung, es ginge ihnen in Syrien wirschaftlich schlechter, nicht ausgeflogen werden dürfen. Aber es werden sich sicherlich wieder ein paar eifrige Richterlein finden, die die Abschiebung in die ukrainische Tötungsmaschine absegnen.

Und auf noch mehr wird man sich einrichten dürfen: das Flugbenzin (Kerosin) wird knapp, kommen doch 50% aus der Golfregion, weil hiesige Raffinerien das Zeug nicht destillieren können. Zwar kann man bedingt ein wenig von Diesel auf Kerosin umschichten, was aber nur das Verknappungsproblem verschiebt. Das hat sich selbst in Berlin herumgesprochen und die zuständige Wirtschaftsministerin reagiert mit den üblichen Mitteln: man gründet einen Stuhlkreis (aka Krisengipfel), um das Problem ergebnislos tot zu reden. Von Rationierung darf man in absehbarer Zeit wohl ausgehen, was auch damit zusammen hängt, dass u.a. Ramstein bevorzugt beliefert wird, damit die US- und die israelische Kriegsmaschine im Nahen Osten die Energieblockade aufrecht erhalten und das Problem erfolgreich verschlimmern kann. Und natürlich auch die Ukraine bevorzugt mit Diesel und Kerosin versorgt wird. Hier werden vermmutlich nur Speditionen, die sich auf den Transport von Kriegsmaterial in die Ukraine spezialisiert haben, um Beschränkungen herum kommen.

Ich bezweifle, dass sich trotz des immer unverholener zu Tage tretenden Deutschlandhasses der Berliner Politmischpoke irgendetwas tut. In Irland scheint das inzwischen umzuschlagen. Massenproteste legen das ganze Land lahm. Die dortige Regierung agiert wie gewohnt: auch in der irischen Garda (wie die Polizei dort heißt) gibt es genügend Schläger, die auf dem Menschen losgehen. Allerdings sind die Proteste dort so weit ausgeufert, dass man wohl auch Militär einsetzen wollte, dass sich aber anscheinend weigert, auf die eigene Bevölkerung loszugehen. Hier gilt vorläufig „Nichts für Deutschland“ oder, um einen anderen treffenden Slogan kommentiert zu verwenden:

Die Äußerung „Deutschland verrecke“ ist ein Slogan, der in verschiedenen politischen und kulturellen Kontexten verwendet wird und aktuell besonders durch eine Debatte um den Deutschen Buchhandlungspreis 2026 im Fokus steht. [1, 2]

Hier sind die wichtigsten Hintergründe zu dem Begriff:

Aktueller Kontext: Der Fall „Golden Shop“ (März 2026)

Im Frühjahr 2026 geriet die Bremer Buchhandlung „Golden Shop“ in die Kritik, weil an ihrer Fassade der Schriftzug „Deutschland verrecke bitte“ angebracht war. [1, 3]

  • Kulturpolitische Kontroverse: Kulturstaatsminister Wolfram Weimer nutzte dieses Zitat als Argument, um infrage zu stellen, ob die Buchhandlung den Deutschen Buchhandlungspreis verdient habe.
  • Reaktionen: Kritiker und Juristen wie Lea Voigt wiesen darauf hin, dass es sich um ein künstlerisches Projekt handelt, das Zitate aus Literatur und Musik (wie der Band Slime) verbindet. [4, 5, 6]

Kulturelle und rechtliche Herkunft

  • Punk-Band Slime: Der Satz ist eine zentrale Zeile aus dem Song „Deutschland muss sterben“ (1981) der Hamburger Punk-Band Slime. Die Band bezog sich damit kritisch auf das patriotische Gedicht „Die schlesischen Weber“ von Heinrich Heine.
  • Urteil des Bundesverfassungsgerichts: Bereits im Jahr 2000 entschied das Bundesverfassungsgericht, dass das Lied und die darin enthaltene Zeile „Deutschland verrecke“ als geschützte Kunstform einzustufen sind, da es sich um radikale Gesellschaftskritik und nicht um einen bloßen Gewaltaufruf handelt. [1, 4, 5, 7, 8]

Historische Bezüge

  • Theodore N. Kaufman: In den 1940er Jahren veröffentlichte der Amerikaner Theodore N. Kaufman die Schrift „Germany Must Perish!“, die in deutschen Übersetzungen oft mit „Deutschland verrecke!“ betitelt wurde. Die NS-Propaganda nutzte dieses Werk massiv, um Ängste vor einer Vernichtung Deutschlands durch das „Weltjudentum“ zu schüren. [9]

Der Slogan wird heute primär in linksalternativen oder autonomen Kreisen als radikaler Ausdruck von Antinationalismus verwendet, während er von Kritikern als deutschfeindlich oder verfassungsfeindlich eingestuft wird. [10]

[1] https://www.mdr.de

[2] https://www.bundestag.de

[3] https://www.zeit.de

[4] https://www.kunstforum.de

[5] https://www.instagram.com

[6] https://www.instagram.com

[7] https://www.bundesverfassungsgericht.de

[8] https://www.instagram.com

[9] https://www.amazon.de

[10] https://www.theeuropean.de


¹⁾ SA = Schlechtester Amtsträger