Liebe Frau Kramp-Karrenbauer,

Ihre Wahlwerbung hat mich wohlbehalten erreicht. Die dicke des Briefes zwischen den Fingern spürend kam in mir die Erwartung hoch, dass Sie wohl nicht viel mitzuteilen haben, und ich muss sagen: nach Öffnen Ihres Briefes wurde ich nicht enttäuscht. Wenn nicht auch noch Ihre kompletter Name darin stehen würde, hätte der restliche Inhalt wohl bequem auf die Vorderseite einer Briefmarke gepasst.

Außer dem üblichen Klima-Quark sind einige Gemeinplätze enthalten, die durchaus im Interesse der meisten Menschen liegen dürften. Dumm nur, dass Sie nicht mitteilen, wie Sie denn dahin kommen wollen, nachdem gerade Ihre Partei maßgeblich daran beteiligt ist, dass wir eben alles andere als diese Zustände haben. Und Ihr „Spitzenkandidat“ Weber, der sich bislang in Brüssel und Straßburg hochintrigiert hat, ohne sich um die Bevölkerung zu kümmern, und auch weiterhin eine Politik gegen die Interessen der Bevölkerung betreiben will, ist nun auch nicht gerade ein Anzeichen dafür, dass Sie irgendwie den Rückwärtsgang gefunden haben, der aus der Chaos herausführt.

Um es klar zu sagen: eine EU ist im Grunde nicht schlecht, aber nicht die EUdSSR, in die die Richtung derzeit geht. Aus diesem Grunde werden ich zwar wählen gehen, aber sicher nicht CDU.

Viele Grüße
Gilbert Brands

Ein Gedanke zu „Liebe Frau Kramp-Karrenbauer,

  1. Ich bitte höflich, den ersten Teil des Names der CDU Chefin A.Kramp-Karrenbauer nicht als Abkürzung für „Arschkrampe“ zu interpretieren.

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