Wer zahlt für die Flüchtlinge?

Falsche Frage! Der Steuerzahler natürlich. Gemeint ist: wer sollte das bezahlen? Nach dem Verursacherprinzip natürlich der Verursacher.

Wenn wir uns einmal auf die Kriegsflüchtlinge konzentrieren – für die anderen sind eher die korrupten Regierungen zuständig – lassen sich die Verursacher schnell identifizieren: Afghanistan, Irak, Syrien, Libyen und viele andere Länder waren überwiegend stabil und boten ihren Bewohnern teilweise Lebensstandards, die oberhalb unseres liegen, bis – ja bis die USA und einige Verbündete, vorzugsweise Großbritannien, aber auch Frankreich und weitere, beschlossen, dass das abweichende Gesellschaftsmodell nicht opportun sei und mit ein paar Bomben, Überfällen à la Hitler und Polen und waffentechnischer Aufrüstung von angenehmen Zeitgenossen wie dem IS korrigiert werden müsse. Also ließen sie die Sau raus, und seitdem läuft die dort frei herum und treibt die Leute hier hin.

Nach dem Verursacherprinzip müssten die USA, der selbsternannte Gottesstaat des Obergottes Mammon, für die Folgen aufkommen. Das könnten sie auch sehr leicht: der Kriegshaushalt (dort „Verteidigungshaushalt“ genannt) liegt in der Nähe von 1 Billion $ pro Jahr, was etwa das 4-fache des BRD-Bundeshaushalts oder das 30-fache unseres Verteidigungshaushalts macht. Der Sozialhaushalt der USA hingegen ist nur etwa 2-3 fach so hoch wie der der BRD (je nachdem, was alles hineingerechnet wird), obwohl die USA die mehr als 4-fache Einwohnerzahl besitzt.

Würden die Verunreinigten Staaten von Amerika 50% ihres Kriegshaushalts für die Reparatur dessen, was ihre Hunnenhorden zerschlagen haben, aufwänden, wäre das Flüchtlingsproblem wohl durchaus in den Griff zu bekommen.

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