Wie man Menschen vernichtet

Mit „vernichten“ meine ich nicht einfach „töten“. Dann hätte ich „töten“ gesagt, was auch sehr viel einfacher in die Wege zu leiten ist. Man schnappt sich den zu Tötenden und verschleppt ihn in die nächst Lubjanka (spezielle Polizeiwache), wo man den Fall mit einem Genickschuss abschließt (in Deutschland würde man aus Kostengründen vermutlich eher ein druckluftbetriebens Bolzenschussgerät verwenden). Vernichten geht darüber hinaus: man beseitigt den Menschen und seine Sippe über längere Zeit hinweg sehr gründlich physisch und psychisch.

Wie man das auf deutsch-euische Art macht, zeigt der Fall Hyseyin Dogru (der Artikel ist gewissermaßen ein Update). Dogru ist trotz seines Namens ein deutscher Journalist und kein Türke, was ihm vermutlich das Genick bricht, denn ansonsten würden sich die Türken schon für einen Landsmann einsetzen. Dogru hat gleich drei gesellschaftliche Schwerverbrechen begangen:

  1. Er ist Deutscher (eine Art Untermensch).
  2. Er arbeitet, um seinen Lebensunterhalt zu verdienen.
  3. Er ist heterosexuell, verheiratet und hat obendrein mehrere Kinder.

Also die ideale Zielperson für rot-grün-schwarze Misanthropen. Für die Schilderung des Vorgangs benutzen wir passenden Decknamen.

Die Geschichte beginnt damit, dass das BBAl¹⁾ Adolf Eichmann²⁾ Dogru auf eine Sanktionsliste setzt. Das ist zwar eigentlich eine antirussische Sanktionsliste und Dogru hat nichts zu Russland oder der Ukraine berichtet, aber er hat es gewagt, den Israelischen Genozid in Gaza durch benennen zutreffender Fakten zu kritisieren. Das reichte vermutlich, um den Mossad via Brüsseler Verbindungsbüro zur EU Dogru auf eine Liste setzen zu lassen, auf der er nichts zu suchen hat. Wer interessiert sich schon für Sachzusammenhänge.

Infolge des Auftauchens seines Namens auf der Liste hat ihm seine Bank (comdirect) umgehend das Konto gesperrt, was bedeutet, dass man die Bank umgehend informiert hat, dass das zu machen sei. Außerdem hat die Bundesschrifttumskammer die Presse informiert, die diesen Umstand veröffentlicht hat, wodurch dann auch Dogru endlich erfuhr, weshalb er an sein Geld nicht mehr heran kann. Nämlich weil er auf der Liste seht. Warum er auf der Liste steht, wurde ihm nicht mitgeteilt, auch eine Stellungnahme zu irgendwelchen Vorwürfen wurde nie eingeholt. Er ist einfach sanktioniert, kommt also an sein Geld nicht mehr heran und kann auch die EU frei nach dem Motto „rein kann jeder, raus kommt keiner“ nicht verlassen, um beispielsweise – falls vorhanden – bei Verwandten in der Türkei unterzukommen.

Natürlich kann man sich dagegen wehren: man kann den Europarat anrufen.

Der Europarat soll dazu beitragen, dass die Demokratie gestärkt und die Menschenrechte durchgesetzt werden. Im Artikel 1 der Satzung des Europarates ist seine Hauptaufgabe formuliert. Er soll „den engen Zusammenschluss unter seinen Mitgliedern“ verwirklichen. Dazu gehört, die Zusammenarbeit auf den Gebieten Wirtschaft, Soziales, Kultur und Wissenschaft zu fördern. Fast 200 Konventionen, das sind Verträge, wurden bisher geschlossen, um diese Ziele zu verwirklichen. Der Europarat hat seinen Sitz in Straßburg.

Der Europarat soll dazu beitragen, dass die Demokratie gestärkt und die Menschenrechte durchgesetzt werden. Im Artikel 1 der Satzung des Europarates ist seine Hauptaufgabe formuliert. Er soll „den engen Zusammenschluss unter seinen Mitgliedern“ verwirklichen. Dazu gehört, die Zusammenarbeit auf den Gebieten Wirtschaft, Soziales, Kultur und Wissenschaft zu fördern. Fast 200 Konventionen, das sind Verträge, wurden bisher geschlossen, um diese Ziele zu verwirklichen. Der Europarat hat seinen Sitz in Straßburg.

Der Europarat ist also

  • einerseits laut Satzung eine geeignete Adresse, wenn es um Menschenrechte geht,
  • andererseits ein politisches Organ, womit sich ein Wenden an diese Institution wegen Aussichtslosigkeit erübrigt, sitzen dort doch genau die Gestalten, die die verbrecherischen Regeln erfunden haben,

Und man kann den europäischen Gerichtshof anrufen. Siehe dazu vorstehende Bemerkung.

Hier kommt noch eine deutsche Besonderheit hinzu: der Parlamentsausschuss für die Umsetzung der EU-Regeln in Deutsche Unrecht hat die Regeln nochmals erheblich verschärft, wie der Sprecher, ein AfD-Abgeordneter³⁾ mit dem Decknamen Wilhelm Stuckart erläuterte: danach ist jegliche Hilfe für einen Sanktionierten strafbar, wobei auch Rechtshilfe zu den strafbaren Handlungen gehört. Ein Anwalt muss also einen Sanktionierten sofort rauswerfen, sobald er verfährt, dass es sich um einen Sanktionierten handelt.⁴⁾ Das macht es nicht gerade einfach, irgendeinen Rechtsweg zu beschreiten.

Das Sozialamt kann nun Dogru homöopathische Mengen seines eigenen Vermögens aus dem gesperrten Bankguthaben freigeben, damit er möglichst langsam verhungert. Ein Beamter mit dem Decknamen Franz Seldte hielt 508 €/Monat für eine 5-köpfige Familie ausreichend. Eine Verwaltungsrichterin mit dem Decknamen Freisler hielt dies ebenfalls für ausreichend. Das ist weniger, als nach dem Sozialgesetz eine Einzelperson erhält, soll aber für 5 Personen reichen. Und damit Ende der Fahnenstange, denn ab dem OVerwG gilt Anwaltszwang, und wenn den Betreffenden kein Anwalt vertreten darf, ohne selbst strafbar zu werden, ist der Rechtsweg beendet.

Nun ist Dogru verheiratet und seine Frau hat ein eigenes Konto. Messerschaft schloss ein Beamter des Innenministerium – geben wir ihm den Deckname Reinhard Heydrich – dass besagte Frau mit ihrem Geld rechtswidrig ihren Ehemann unterstützt – und sperrte auch das Konto der Ehefrau. Hierfür gibt es eigentlich kein Gesetz. Ein BSiphG⁵⁾ sucht man im Internet vergeblich. Aber wen interessieren schon Gesetze, wenn es um die Sache geht. Nun hat die Verwaltungsbürokratie alles Mittel in der Hand, die Familie obdachlos zu machen und langsam verhungern zu lassen. Wobei die nächste Verwaltungsinstanz schon in Stellung geht, um die psychische und physische Vernichtung zu vervollständigen.

Das zuständige Epstein-Amt⁶⁾ hat anscheinend mit der Prüfung begonnen, den Dogrus ihre 3 Kinder wegzunehmen. Weil sie ihnen finanziell keine angemessene Umgebung bieten können. Das ist wahrlich das i-Tüpfelchen auf dem Ganzen. Mehrere Verwaltungseinheiten zerstören systematisch die Lebensgrundlagen für eine ganze Familie, und genau diese mutwillige Zerstörung wird auch noch genutzt, um den Eltern obenrein die Kinder zu stehlen.

Dogru ist kein Einzelfall. Betroffen sind mindestens 3 deutsche Staatsbürger, mehrere Franzosen und ein Schweizer (wobei die Schweiz, obwohl nicht an die Sanktionen gebunden, ihre eigenen Leute lieber vor die Hunde gehen lässt als ihnen zu helfen), möglicherweise auch weitere. Die Menschenverachtung, die aus diesen gezielten Menschenvernichtungen per Bürokratie spricht, ist beispiellos. Während ein ausländischer Gewaltkrimineller aus „Menschenrechtsgründen“ nicht abgeschoben werden darf, weil ihm in seinem Heimatland wegen seiner Kriminalität Gefängnis droht, vernichtet man hier einfach Menschen unter Missachtung sämtlicher Artikel über Menschenrechte im GG oder anderswo. Und es ist ja auch so einfach: das Internetbanking funktioniert nicht, die Kreditkarte auch nicht, die Bescheide stellt die Post zu, niemand macht sich die Finger schmutzig, sondern nur ein Kreuz auf dem richtigen Formular, wahlweise ein Anklicken des passenden Buttons auf dem Bildschirm. Lediglich für die direkte Entführung der Kinder benötigt man ein paar Epstein-Typen in Uniform, die sich im Clan-Milieu oder in der Ukraine sicher rekrutieren lassen.

Es sind genau diese Methoden, die Raul Hilberg als die derjenigen beschreibt, deren Namen hier als Decknamen verwendet wurden. Und auch der Rest der Methoden zeigt frappierende Ähnlichkeiten auf. Auf einer Veranstaltung der Bundespressekonferenz stellte der Jornalist Florian Warweg die Frage nach der Vereinbarkeit von Sanktionen mit Menschenrechten und dem Grundgesetz. Nach einem herumeiern auf EU-Sanktionsrecht folgte die auch als Drohung auslegbare sinngemäße Ansage, dass „die Regierung Mittel hätte, gegen Desinformation und Störung der demkratischen Ordnung vorzugehen und diese auch einsetzen werde“. Mit anderen Worten: „mach du so weiter und du stehst morgen auch auf der Liste“.


¹⁾ BBAl = Brüsseler Beamten Arschloch

²⁾ er hat ja schließlich auch nur seine Pflicht getan

³⁾ es ist wirklich erstaunlich, dass diese Partei noch nicht verboten ist, hat sie doch ihre abkürzenden Initiale eindeutig nach einer von deutschen Richtern frei erfundenen SA-Parole gewählt. Das müsste eigentlich reichen. Aber wenn sie schon nicht verboten wird, sollte man sie wenigstens genauso wenig wählen wie alle anderen

⁴⁾ der ebenfalls sanktionierte Thomas Röper, ein deutscher Journalist, der zu seinem Glück in Russland lebt, hat versucht, sich juristisch hier zu wehren. Ein beauftragter Anwalt sammelte dazu Spenden. Also die deutschen Behörden das erfuhren, beschlagnahmten sie sofort sämtliche Spendengelder. Das war noch vor der deutschen Gesetzesverschärfung.

⁵⁾ Bundes-Sippenhaftungs-Gesetz

⁶⁾ Eine Unterabteilung des Jugendamtes, die allerdings nach Schilderung einiger ehemaliger Jugendamtmitarbeiter, die lieber gekündigt haben, als den angerichteten Dreck der Epsteinämter und Epsteinrichter täglich mit nach Hause in ihre eigene Familie nehmen zu müssen, vielfach die Hauptabteilung zu sein scheint. Siehe auch Gruppenvergewaltigung in Berlin.