Brauchen wir mehr Polizei ?

Vom Standpunkt des Bürgers aus betrachtet durchaus, und zwar nicht (nur) aufgrund des Islams. Die Besetzungspläne gehen mehr oder weniger davon aus, das Polizeibeamte kaum mehr als 2/3 ihres Urlaubs nehmen, nie jemand krank wird und Großeinsätze nicht stattfinden. Als Folge schieben die meisten so viele Überstunden vor sich her, dass sie locker 1-6 Monate zu Hause bleiben könnten, würden sie sie abfeiern. Und als weitere Folge fehlt die öffentlichen Präsenz der Polizei inzwischen mehr oder weniger ganz, von Geschwindigkeitskontrollen an einnahmeträchtigen Stellen einmal abgesehen, und wenn man sie ruft, muss man selbst in Notfällen nicht selten eine Stunde Wartezeit einrechnen. Im Klartext: wenn man Zeuge oder Betroffener eines tätlichen Angriffs wird, kommt die Polizei oft erst an, wenn nur noch die Trümmer zu beseitigen sind – wenn sie überhaupt ankommt, worauf man in den Ausländervierteln deutscher Großstädte nicht mehr unbedingt bauen sollte. Mehr Polizisten könnten zumindest hier die Lagen entschärfen.

Wenn man ein wenig über diesen Bereich hinausschaut, stellt man fest, dass mit mehr Polizei nicht alles getan ist. Eigentlich ist auch ein anderes Justiz- und Rechtssystem notwendig. Beispielsweise ist Einbruch und Diebstahl ein derzeit nahezu risikoloses Gewerbe. Die Chance, auf der Autobahn in einen Unfall verwickelt zu werden, ist kaum größer als die für einen Dieb oder Einbrecher, geschnappt zu werden. Zum Teil liegt das wieder an der Unterbesetzung: in einer Kommune in NRW empfahl die Polizei den Bürgern mehr oder weniger im Klartext, zur Bekämpfung der Einbruchsserien (bis zu 40 Häusern in einer einzigen Nacht bei gerade einmal 20.000 Einwohnern) doch eine Art Bürgerwehr zu bilden, da die Polizei aus verschiedenen Gründen nicht in der Lage sei, die Sache in die Hand zu nehmen.

Trotzdem leistet die Polizei dort oft noch gute Arbeit: in der Regel kann sie die Pappenheimer ziemlich genau benennen, selbst wenn sie politisch gezwungen ist, Zigeunerbanden verschämt „Leute südländischen Aussehens“ zu nennen. Aber obwohl sie die Leute kennt, kommt es nur noch in ca. 6-7% der Fälle zu einer „Aufklärung“ und in weniger als 0,8% zu einer Verurteilung. Täterschutz wird in Deutschland ganz groß geschrieben, und man könnte meinen, der Grundgesetzartikel bezüglich der freien Berufswahl beziehe sich vorzugsweise auf Verbrecher. Organisierte Banden von Jugendlichen, so man überhaupt einen schnappt, lässt man grundsätzlich laufen (und sie machen natürlich auch prompt weiter), bürokratische Hemmnisse jeglicher Art hebeln die Verfolgung aus (die Zuständigkeit der Polizei endet an der nächsten Bezirksgrenze, die der Verbrecher natürlich nicht), und die Berücksichtigung von Beweisen der Schuld oder Unschuld ist stark asymmetrisch in Richtung Unschuld verschoben. Abgeschlossen wird das Ganze durch Urteile, für die man eigentlich die Richter hinter Gitter schicken müsste: ein bremer libanesischer Gewohnheitskrimineller wurde beispielsweise mit 2 kg Kokain erwischt und lieferte sich dazu noch eine Schießerei mit der Polizei. Urteil: 6 Monate Haft wegen „Haftempfindlichkeit“. Drogentote nehmen solche Richter anscheinend gerne in Kauf, wenn sie südländischen Verbrechern gefällig sein können.

Lohnen sich Anzeigen? In der Regel werden nur Unmengen an Papier produziert, und es passiert nichts. Vermutlich würde die Befreiung vom letztlich unnützen Papierkrieg schon einige Beamte wieder auf die Straße schicken. Schlimmer ist, dass sich der Bürger auf Grund so genannter Datenschutzgesetze (auch etwas, was anscheinend nur für den Schutz von Gaunern ausgelegt ist) gehindert wird, sich selbst zu schützen. Einbrecher, Raser in der Fußgängerzone, Drängler auf der Autobahn, Versicherungsbetrüger, Schläger auf U-Bahnhöfen, Randalierer? Wenn der Bürger eine Dashcam zum Selbstschutz einsetzen dürfte, wäre das Problem auch ohne mehr Polizei in den Griff zu bekommen. Gesichter, Kfz-Kennzeichen u.a. wären verfügbar, und durch einen Abgleich mit Zulassungs- und Meldedaten (biometrische Fotos sind inzwischen Pflicht) ließe sich der Täter ohne großen Aufwand schnell ermitteln und aufgrund der Beweislast sicher aburteilen (die USA machts vor; da geht das und die Bürger fühlen sich sicher). Aber was passiert? Die Beweise sind nicht zulässig, der Besitzer der Dashcam wird wegen Verletzung der Privatsphäre des Verbrechers abgeurteilt, und der darf „mangels an Beweisen“ postwendend den Saal verlassen und sich der nächsten Tat zuwenden.

Zu verdanken haben wir alles dies – unterbesetzte Kuschelpolizei, Täterschutz und täterfreundliche Richter, falls sich nicht alles unter den Tisch kehren lässt – dem grünen und roten Geschisse in der Politik. Und hinzu kommt dann noch eine Qualitätspresse, die nicht etwa den Gewohnheitsvergewaltiger anprangert, sondern den Polizisten, der den Täter von der Frau runtergezogen und dabei ein paar blaue Flecken am Arm des Vergewaltigers verursacht hat. Dazu dann noch die Linken, die fordern, Polizeibeamte sollten Schilder mit ihrem Namen (und möglichst auch noch mit ihrer Anschrift) an der Uniform tragen, damit jeder Autonome (Umschreibung für Soziopathen vom Schlage eines Berija) sich rächen können.

(Wieder) mehr Polizei ist der Anfang, aber es braucht noch deutlich mehr, um Deutschland wieder sicherer zu machen.

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