Vorbild Rote Armee ?

Die Bundeswehr ist ja zur Gurkentruppe verkommen. „Nicht einmal bedingt abwehrbereit“ stellten selbst einige Qualitätsmedien fest. Würden die Russen angreifen, würden sie wohl am meisten dadurch aufgehalten, dass sie die bewegungsunfähigen deutschen Panzer umfahren müssten.

Warum geht man eigentlich zur Armee, wenn man nicht muss? Aktuell muss man in D ja nicht. Da gibt es einige, die ohnehin nicht wissen, was sie tun sollen und melden sich. Bei der Truppe stellen sie aber fest: früh aufstehen, im Matsch rumkriechen, mehr als 3 km am Stück marschieren und das auch noch zu Fuß und andauernd wird man angesprochen, wenn man gerade seine Ruhe haben will. Also kündigen sie wieder. Deshalb hat die Bundeswehr im Moment auch ein kleines Problem, die vorgesehene Mannschaftsstärke zu erreichen.

Andere nehmen die Sache sogar Ernst. Von wegen „Liebe zur Heimat“ und ähnlicher Schwachsinn. Kurz gefasst: alles Nazi. Und die meinen die Sache sogar Ernst und trainieren einen Beruf, in dem man standardmäßig den Kopf für andere hinhält, auch ernsthaft. Das kann kein anständiger und aufrechter Demokrat verstehen. Also Befehlen folgen, für den anderen einstehen, statt des Rufs „Seid nicht feige, Leute! Lasst mich hinter den Baum!“ tatsächlich ein „Mir nach! Hurraaa!“. Noch mehr Nazi. Also eigentlich total Nazi. Mehr Nazi geht schon gar nicht.

Da muss man doch was gegen tun. Und da kommt nun nach den Plänen der Berufsfeiglinge der MAD ins Spiel. Nein, nicht die Zeitschrift, der militärische Abschirmdienst. Also militärische Aufklärung und Gegenspionage, d.h. böse Russen, die herausbekommen wollen, warum deutsche Panzer oder Flugzeuge partout nicht funktionieren, identifizieren und an Sabotage wie Flugfähigmachen eines Hubschraubers zu hindern.

Der MAD soll nun eine weitere Aufgabe übernehmen. Es soll, kräftig aufgestockt von Personal des Verfassungsschutzes, Rechtsextremismus bekämpfen. Im Klartext: gegen Nazi-Soldaten (das sind die, die sogar 10 km marschieren, ohne zusammen zu brechen und Strafanzeigen wegen unnötiger Brutalität zu stellen) vorgehen. Also im Prinzip alle, die nicht nach einer Weile kündigen. Nicht kündigen = Nazi. Einfaches Prinzip.

Der Bereich „Rechtsextremismus“ wird beim MAD auch nicht militärisch abgedeckt sondern von Zivilisten, eben vom zivilen Geheimdienst. Solche Einflussnahmen sind nicht neu, allerdings sind sie bisher nur in kommunistischen Armeen üblich (gewesen). Neben die militärischen Befehlshaber treten die Politoffiziere, zwar mit militärischem Rang ausgestattet, aber nicht der Militärführung sondern der Partei verantwortlich. Im Zweifelsfall hat der Politoffizier das Sagen. Genau das wird anscheinend derzeit bei der Bundeswehr eingeführt.

4 Gedanken zu „Vorbild Rote Armee ?

  1. Da hier einige Kommentare zu „Nazi-Vorgängen“ in der Truppe gekommen sind, eine Anmerkung: die Vorwürfe (insgesamt 2, was die Kommentatoren mal bitte in der Form bewerten sollten wie die Hunderte von Einzelfällen ausländischer Gewalt, die „man nicht verallgemeinern dürfe“) sind mehr als 2 Jahre alt, werden selbst in der ansonsten sehr aufmerksamen linkslastigen Presse auf sehr sehr kleiner Flamme gekocht und sind in einem Fall vom OLG Frankfurt als „nicht hinreichender Verdacht“ bezeichnet worden.

  2. Aber allzu streng darf die soldatische politische Gesinnung nicht geprüft werden.
    Es soll wohl für Externe nur so aussehen.
    Sonst riskiert die Bundeswehr nämlich auch noch ihre Eliteverbände wie bspw. KSK, Kampfschwimmer und Fernspäher, wo naturgemäß ein besonderer Corpsgeist vorherrscht.

    1. Tja, lieber Hannes, da habe ich mich schon mal zu geäußert. Es gibt Kommentare, die sind unter der Gürtellinie, es gibt Kommentare, die stolpern in ihrer Art am Thema vorbei, und es gibt Kommentare, denen man ansieht, dass eine Diskussion ins Nirvana führt. Das eine oder andere könnte man sicher klären und zulassen, wenn denn die Kommentatoren die Chutzpe hätten, ihre echte E-Mail-Adresse anzugeben. Tun sie nicht, aus welchen verquollenen Gründen auch immer. Quid pro quo.

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