4 Gedanken zu „Kann man kaum besser ausdrücken

  1. Der Wohnungsmangel ist den Städten ist ein großes Problem und hat nichts mit Luxus, wie z.B. einem Porsche zu tun. Ich finde gut, dass hier Berlin etwas ausprobiert. Mal gucken ob aus dem Experiment was für andere Städte übernommen werden kann.

    1. Der Wohnungsmangel ist ein Problem, weil in der Hochsaison der so genannten Flüchtlingskrise eine komplette Stadt wie Berlin zugewandert ist, wenn man die Sozialzuwanderung aus EU-Ländern hinzurechnet, und in den restlichen Jahren immer noch 2-3 mal die Einwohnerschaft von Kassel. Die wandern in die Großstädte ein, die Sozialämter zahlen jeden Preis inklusive Hotelkosten bis 100€ pro Nacht und Zimmer und die Baubehörden verhindern Neubauten. Ich kenne genügend Leute, die in Städten ihre Hütte umbauen möchten und alleine darauf 2-3 Jahre warten, bis sie ein paar beschissene Genehmigungen bekommen. Das hat mit Spekulation absolut nichts zu tun. In der Provinz, in der keine Zuwanderer zu finden sind und die auch schnell wieder (vermutlich unter neuer Identität) verschwinden, wenn sie mal dort kurzfristig zwangsangesiedelt werden, bekommt man immer noch gewissermaßen ein halbes Rittergut zum Preis einer Abstellkammer in der Stadt. Auch dazu kenne ich genügend Beispiele.

      Experiment? Hatten wir schon. Hieß Plattenbau in der DDR, also staatlich verwalteter Slum. Die Behörden sind jetzt schon überfordert und dieses „Experiment“, wie du das nennst, verdreifacht glatt den Aufwand. Da müssen z.B. die Einkommensverhältnisse überprüft werden. Schon erstaunlich, dass keiner derjenigen, die immer nach Datenschutz schreien, sich hierzu muckt. Wohnungsbaugesellschaften, von denen ca. 40% US-, kanadischen und australischen Rentenfonds gehören (ausgerechnet ausführlich dokumentiert durch das Museum für Telekommunikation in Berlin – aber wer geht schon ins Museum?), werden keinen Cent mehr investieren, sondern alles abschöpfen, was an Mieten noch reinkommt und dann den Verfall verwalten. Ich bin schon mal gespannt, was passiert, wenn die linken Idioten an Enteignung denken und plötzlich die Regierungen der USA, von Kanada und Australien auf der Matte stehen und fragen, was das soll.

      1. Enteignung ist doch sowieso Alltag, z.B. beim Kohleabbau oder dem Bau von Flughäfen… Im Fall der Rentenfonds würde ich mir auch keine Sorgen machen, da die eine gute Entschädigung vom Staat bekommen würden.

        Ob das alles was bringt weiß ich auch nicht. Aber die Schuld den Ausländern in die Schuhe zu schieben ist wohl auch ein bisschen einfach. Wir gucken uns das einfach mal an und werden lernen.

        Ich wüsste auch nicht warum niemand mehr investieren sollte, da die Deckelung der Mietpreise nicht für neuere Wohnungen gilt.

        1. Sorry, aber das ist kompletter Quark!

          Es sind nicht die Ausländer Schuld, sondern Gesetzesbrecher wie Merkel und das ganze linke-grüne Geschwurbel, das sich über jedes bestehende Recht hinweg setzt: https://www.achgut.com/artikel/der_ungarische_botschafter_zum_wahrheitsgehalt_des_merkel_dokudramas . Ein Nafri wäre ziemlich blöd, wenn er sich mit der Aussicht auf ein Leben im Schlafaffenland mit Nachzug seiner Mischpoke nicht auf den Weg machen würde, zumal das Risiko in der meisten Zeit geringer war als beim S-Bahn-Surfen der Großstadtkids.

          Keiner wird mehr investieren, wenn willkürlich nach politischen Gusto enteignet wird: https://www.achgut.com/artikel/112_peterson_warum_die_wirtschaft_von_vertrauen_lebt

          Enteignung ist selten und nicht Alltag. Die von dir angegebenen Beispiele schaffen Werte, aus denen die Entschädigung bezahlt wird, im Übrigen nicht vom Staat, sondern von den Betreibergesellschaften, die eben aus den Werten die Entschädigung aufbringen. Die linke Enteignung schafft aber keine Werte. Womit soll sie dann Entschädigungen zahlen? Aus Krediten? Warum soll jemand aber einen Kredit an jemanden geben, der willkürlich enteignet ohne dass ein Mehrwert abzusehen ist?

          „Gucken wir uns das einfach mal an und werden lernen“ ist einerseits absolute Denkfaulheit (heute wohl einer der Erfolge von 30 Jahren grüner „Schulreformen“), andererseits fundiertes Unwissen, denn solche Situationen sind alle schon mal dagewesen und gnadenlos in die Hose gegangen. Aber auch das ist ja ein Charakteristikum der links-grünen Ideologie.

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