DieLösung der Energieprobleme ist ganz einfach!

Man baut VIRTUELLE KRAFTWERKE. Da in den Präsentationen zu den entscheidenden kritischen Punkte mal wieder keine Stellung bezogen wird (Grundlast, Skalierbarkeit, usw.), verkneife ich mir mal weitere Kommentare über diese mit staatlichen Mitteln geförderte Propaganda-Plattform.

15 Gedanken zu „DieLösung der Energieprobleme ist ganz einfach!

  1. Das Wort „virtuell“ bedeutet so viel wie „das gibt es nicht“.
    Auch zu Tschernobyl wurden „virtuelle Todesopfer“ berechnet (2006 wurden 4000 Tote berechnet, lt. WHO), die gibt es ebenfalls nicht. Man muß eben nur GLAUBEN, was da so geschrieben steht.

    1. Die nächsten Schritte wären dann virtuelles Fernsehen, virtuelles Surfen im Internet, virtuelles Lesen eines Buches mit Hilfe des virtuellen Lichtes einer virtuellen Leuchte, virtuelles Kochen von Kartoffeln, Reis und Gulasch, letzteres natürlich von virtuellen Schweinen.

      1. Sorry, aber VPP ist seit Jahren ein Begriff in der Wissenschaft. Was soll daran schlecht sein, wenn man dezentrale, kleinere Kraftwerke zentral steuert?

        1. Daran ist auch nichts auszusetzen. Das Problem bei dem Ganzen ist, dass es nicht skaliert. Das ist der gleiche Unfug, der bei Lesch immer übersehen wird. Im Kleinen funktioniert es, aber in Form eines Dreisatzes auf das Ganze übersetzt eben nicht. Bildlich gesprochen: man könnte natürlich auch einen Bagger durch 250 Bauarbeiter mit Schaufel rein rechnerisch ersetzen. Was dabei übersehen/verschiegen wird: ab dem 25. stehen alle weiteren in der Praxis den vorhergehenden im Weg und nichts läuft mehr.

  2. Wieso skaliert es denn nicht? Blockieren kleinere dezentrale Kraftwerke sich gegenseitig? Generell haben sich dezentrale Strukturen, wie z.B. das Internet, ja auch bewehrt.

    Ich denke, dass solche Strukturen uns unabhängiger von ausländischen Gas oder Kohle Lieferungen machen und da auch niemand ein Atom Endlager vor seiner Haustür haben möchte, auch sicherer. Auch sollte man die durch solche Strukturen entstehenden regionalen Arbeitsplätze nicht unterschätzen.

    1. Zur Skalierung: Lesch behauptet in einem seiner Videos, durch starken weiteren Ausbau der Wind- und Sonnenenergie könne man einen großen Teil der Energieversorgung abdecken. Das Problem, dass Lesch hier nur die Arbeit betrachtet und auf die Leistung nicht eingeht, lasse ich mal weg (Skalierfehler 1). Den Rest will Lesch aus dem Wald nehmen, wobei er sich auf die natürliche Holzproduktion des heutigen Waldes bezieht. Ich lasse auch mal weg, dass man dann an das Holz auch rankommen müsste (Skalierfehler 2: Waldinfrastruktur), es verarbeiten müsste (Skaliefehler 3) und die Wälder auch Ruhe brauchen, um nachzuwachsen. In der Zeit ist keine Entnahmen möglich/sinnvoll (Skalierfehler 4). Was Lesch völlig ausblendet, ist, dass nach Ausbau der Wind- und Sonnenenergie zwangsweise mehr als 50% der Wälder für die Windmühlen abgeholzt sein werden, d.h. die Rechnung geht alleine deshalb schon nicht auf (Skalierfehler 5).

      Zu kleinen Kraftwerken: was für welche? Kohle, Gas, Atom? EE packt es nicht, siehe vorstehende Anmerkungen. Dezentrale konventionelle Kraftwerke vermindern aber nicht die Abhängigkeit von Lieferungen. Außerdem sind sie weniger effizient als Riesenklötze, weil man dort ganz andere technische Möglichkeiten einbauen kann. Anschauungsbeispiel Auto: ein moderner Diesel-PKW fährt mit ca. 3 l/(to*100 km) (+-, wollen wir uns nicht drum streiten), ein moderner LKW aber mit ca. 0,7 l/(to*100 km). Dort kommt es auf ein paar hundert Kilo Technik nicht an, beim PKW schon. Für dezentrale Kraftwerke müsste man also das gesamte Netz sowie auch die gesamte Versorgungsinfrastruktur umbauen (das muss man erst mal wieder reinholen), um hinterher weniger effizient zu sein.

      1. So ganz kann ich ihre Skalierungsfehler nicht nachvollziehen. Schon möglich, dass Sie Recht haben, aber im Moment sind das nur Behauptungen. Ich denke schon, dass wir noch genug Platz haben für Windkrafträder in den Meeren und für Solarzellen in den Wüsten. Wenn wir unsere selbst gesteckten Klimaziele erreichen wollen, bietet sich die Reduzierung von Kohlekraftwerken einfach aufgrund des CO2 Ausstoßes an.

        LKWs verbrauchen weniger Diesel, weil größere Motoren im allgemeinen einen höheren Wirkungsgrad haben (z.B. geringere Wärmeverluste und z.B. durch die geringeren Drehzahlen). Was sollen das für hundert Kilo Technik sein, die einen LKW so effizient machen?

        1. Der hier hat es mal durchgerechnet: https://www.youtube.com/watch?v=jm9h0MJ2swo

          Das Video stammt aus 2013, inzwischen ist einiges geschehen. Sinn hat bei jedem neuen grünen Kuckucksei seine Rechnungen aktualisiert und die Vorschläge verarbeitet. Lässt sich mit ein bisschen Suchen finden. Es kommt stets das gleiche heraus: es funktioniert grundsätzlich nicht. Daran ändern auch Windkraftwerke auf dem Meer nichts, die zudem die Umwelt ziemlich schädigen.

          Solar + Wüste: rechnerisch mag das aufgehen, aber praktisch? Zumindest ein deutsches Konsortium unter Siemens-Führung sowie die Saudis haben solche Projekte nach ein paar Pilotversuchen drangegeben.

          Selbstgesteckte Klimaziele erreichen? Ich würde erst mal mit dem Abitur anfangen. Obwohl dessen Qualität inzwischen wohl ziemlich zweifelhaft ist: https://www.spiegel.de/lebenundlernen/job/lese-und-schreiben-zahl-der-funktionalen-analphabeten-sinkt-a-1266027.html

          1. Ich bin mir nicht sicher ob ich der Rechnung trauen kann. Hier wird ja behauptet es gibt ein Klimaproblem. Und genau diese Lüge haben Sie ja letzte Woche in einer Rechnung mathematisch festgestellt.

            Vielleicht können wir ja auch versuchen die Klimaziele zu erreichen und parallel an der Reduzierung der Anzahl der Analphabeten zu arbeiten

          2. Ja was denn nun? Kannst du die Rechnung nachvollziehen oder nicht? Bei „hier“ weiß ich nun nicht, was du meinst. Sinn? Der rechnet unter der Prämisse nach, dass was eingespart werden soll, was aber nicht heißt, dass es ein Klimaproblem gibt. Wenn du die Rechnung nicht nachvollziehen kannst, wieso sprichst du dann von Klimazielen? Deren Rechnungen kannst du doch dann mindestens genauso wenig nachvollziehen. Letztlich kannst du dir so lange kein Urteil erlauben, bis du dich – mal etwas brutal formuliert – endlich auf deinen Arsch gesetzt und eine Menge Mühe aufgewandt hast, um zumindest mal etwas verstanden hast.

            Vielleicht hast du auch nicht verstanden, wie Wissenschaft (Naturwissenschaft) funktioniert. Du legst ein Modell vor. Jemand anderes weist nach, dass du in deinem Modell etwas vergessen hast. Das war es! Entweder du beweist, dass dein Modell mit dem vergessenen Parameter funktioniert, oder du hast die Arschkarte. Dein Modell ist nichts wert, egal, ob deine Voraussagen (zufällig) eintreten oder nicht. Und genau das ist passiert. Konkret: das IPCC-Modell basiert auf der CO2-Temperatur-Kurve. Die ist nunmehr gerichtlich festgestellt ein Betrug. Mann konnte nicht zeigen, dass es keiner war. Ende Gelände! Es existieren damit keinerlei gültige Klimaziele, weil sie auf der Basis des Betrugs berechnet wurden. Naturwissenschaft ist leider so einfach und die Physik ist verdammt brutal, wenn man meint, sich nicht daran halten zu müssen. Das gilt auf Dauer selbst für Grüne und Linke.

            Die Sache mit der Schule und den Analphabeten hast du vermutlich auch nicht verstanden. 99,5% des Wissens sind schriftlich tradiert. Die Schule hat die Aufgabe, zum sachbezogenen Denken anzuleiten. Dazu werden Fakten vermittelt und im Lehrgespräch die notwendigen Denkvorgänge vorgestellt. Die Hauptaufgabe hat der Schüler zu leisten, in dem er tradiertes Wissen selbst verarbeitet. Das hat sinnespsychologische Hintergründe. Kurz formuliert: für komplexe Zusammenhänge sind mehr Fakten notwendig als das Gehirn im Stack hat (ca. 6-7). Für Gehirn+Augen+Papier aber kein Problem (mehr würde jetzt zu viel). Die Aufgabe eines Lehrers ist im Prinzip, sich überflüssig zu machen.

            Leider leitet Schule heute eher zum Dummschwatz an, weil viele Lehrer den Hintergrund der Fakten, die sie vortragen, auch nicht verstanden haben. Ein Ausdruck davon sind Analphabeten mit Abitur. Analphabeten = sie können tradiertes Wissen weder verarbeiten noch selbst eigenes erzeugen. Früher wurden solche Leute auf andere Gleise umgeleitet, wo sie entweder doch auf die Spur kamen oder eben mit ihren Fähigkeiten eine für die Gesellschaft nützliche und für sie selbst glückliche Position einnehmen konnten. Heute werden alle verblödet. Du solltest mal überlegen, ob du aufgrund deines „verstehe ich nicht“ oder „kann ich nicht nachvollziehen“ mal genau die (meist linken und grünen) Typen anmachen solltest, die für deinen derzeitigen Verständnismangel verantwortlich sind.

      1. möglich ist Vieles – unkontrollierte gesetzeswidrige Zuwanderung etc. – die Frage ist wieviel „Verluste“/Aufwand/Kosten man dabei hat – ist das Ganze effizient oder nicht? bei Power To Gas bspw. beträgt der Wirkungsgrad laut Dr. Lindner nur 25 %:
        https://www.youtube.com/watch?v=-i-Dicz1mSo
        speziell zu diesem Thema wird es aber bald ein erhellendes Kurzvideo (Folge 15) von Prof. Ganteför hier geben:
        https://www.youtube.com/channel/UCxXmS6BkfhCALrPyCJKmPyg/videos

        1. Ja das ist die Frage. Aber der Wirkungsgrad ist bei Kohlekraftwerken auch nicht wirklich viel höher. Und bei einem Stromüberschuss in der Nacht, kann man ja Gas erzeugen.

  3. Wie groß ist eigentlich der deutsche Anteil des eingesparten CO2 im Verhältnis zum CO2-Ausstoss der übrigen (ganzen) Welt?
    Global werden die großen Länder (China, Indien, Russland, etc.) weiterhin auf „billige Energieträger“ (Uran, Kohle) setzen und grundlastfähige Kraftwerke ausbauen, um das viel dringendere Problem des Bevölkerungswachstums in den Griff zu bekommen.
    Angehobener Wohlstand korreliert danach mit (einem Rückgang) der Geburtenzahl.
    Deutschlands Alleingang wirkt sich global also gar nicht aus; Deutschland schädigt sich wirtschaftlich nur selbst.
    Prof. Ganteför hat das schon 2011 in seinem Vortrag festgestellt: https://www.youtube.com/watch?v=7UxhtWoexQU

    Auch Volkswirt Dr. Krall geht in seinem Vortrag auf die Energiewende ein: https://www.youtube.com/watch?v=BqMC0FGxehI
    Danach werden 3-stellige Milliardenbeträge für buchstäblich Nichts verschwendet.
    Kosten von über 100 Milliarden steht danach ein Nettogewinn einer um 16 Stunden verzögerten Polabschmelzung gegenüber (falls man die Richtigkeit der IPCC-Annahmen über die Auswirkungen von CO2 unterstellt)!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.