3 Gedanken zu „992

  1. Es gibt Penner, die schlafen nachts besser und tiefer, wenn sie einen höheren CO2-
    Gehalt im Schlafzimmer und damit auch im Blut haben. Außerdem haben sie es
    unter der Bettdecke wärmer dank Treibhaus- Effekt.

  2. Hallo,
    ich habe noch nicht so ganz verstanden. Heute morgen haben Sie geschrieben „Die Erdoberfläche wird also mitnichten durch Strahlung aufgeheizt“. Jetzt heißt der Satz „Die Erdoberfläche selbst wird also allenfalls durch infinitesimale Mengen durch Strahlung aufgeheizt.“ Was hat sich denn in den paar Stunden geändert?

    Danke für die Aufklärung
    Mfg Uhlmann

    1. Moin, eine Kernthese der Klimaleute beinhaltet, dass die Nachts von der Erde abgestrahlte IR-Strahlung an einer CO2-Schicht in der oberen Atmosphäre reflektiert wird und die Erdoberfläche aufheizt (zumindest wird es immer so dargestellt, ohne dass eine der Koniferen [sic!] des PIK widerspricht). Ich habe ein möglichst einfaches Modell angeben wollen, das das klärt. Aus einem Anlass, der im Blog nicht ersichtlich ist, habe ich das ziemlich schnell gemacht und deshalb noch ein paar mal nachkorrigiert. Anders wäre es natürlich besser gewesen, aber die Timeline war halt so.

      Nach der Betrachtung wird ein Teil der IR-Strahlung vom CO2 aufgenommen und in der unteren Atmosphäre durch Interaktion mit anderen Luftmolekülen in Wärme überführt, während in der oberen Atmosphäre wieder eine Abstrahlung erfolgt. Die Zeitangaben stammen aus dem Internet und basieren auf Labormessungen, was allerdings von anderen Leuten außerhalb des Blogs wieder ganz anders gesehen wird, die sich lieber auf theoretisch berechnete Werte zurückziehen. Letztlich geht es darum, wie dick die beiden Schichten mit Wärmeumwandlung oder Emission sind. Bei der Emission wird ca. die Hälfte wieder in Richtung Erdoberfläche abgestrahlt und wiederum großenteils von der unteren Atmosphäre absorbiert. Ein geringer Teil kommt nach zwei Durchläufen durch die untere Atmosphäre natürlich wieder auf der Oberfläche an, deshalb „inifintesimal“. Wie groß der Anteil ist, will ich gar nicht diskutieren, da mir dazu keine Messwerte vorliegen.

      Fakt ist jedenfalls – das soll das Modell deutlich machen – dass unabhängig von den genauen Details durch die Abstrahlung der Erdoberfläche im Wesentlichen die Atmosphäre aufgeheizt wird, nicht aber durch eine Strahlungsrückkopplung die Erdschichten selbst. Mehr CO2 bedeutet also eine weitere Atmosphärenerwärmung, über deren Umfang ich ebenfalls keine Aussage treffen möchte. Das liegt weniger an Messdaten – da könnte man schon die eine oder andere Vermutung loswerden – sondern an der Dynamik der Atmosphäre mit allen möglichen Formen von Winden sowie Luftfeuchte, Wolken, Regen usw. Der allgemeine Trend geht dahin, Wärme von bodennahen Schichten in die höhere Atmosphäre zu transportieren. Das fördert letztlich auch die Emission in den Weltraum, die ja bei allen möglichen Wellenlängen stattfindet und nicht nur im CO2-IR-Bereich.

      Die gesamte Dynamik findet sich in keinem Modell wieder, weder bei den Klimahysterikern noch bei den so genannten Klimaleugnern. Man kann nämlich (bislang) solche Vorgänge nicht in einem Umfang modellieren, der eine quantitative Aussage erlauben würde. Also setzt man (vorzugsweise von Seiten des IPCC und des PIK) willkürliche Schätzungen ein, die in den Rechenmodellen bei geeigneter Wahl gewaltige Temperaturänderungen ergeben. Schon allein aus diesem Grund sind sämtliche Klimamodelle reine Scharlatanerie. Die Scharlatanerie setzt sich potenziert fort, wenn von einer Zunahme von Stürmen oder Trockenheiten gefaselt wird (in Kreisen der Grünen sogar über eine Zunahme von Erdbeben, wie immer diese Spasmaten das mit CO2 verknüpfen wollen). Das ist reine Fantasie, denn solche Vorgänge stecken in den Modellen definitiv nicht drin.

      Fazit: die Erdoberfläche heizt sich jedenfalls durch CO2 nicht in einem Maß auf, die die Katastrophenszenarien von schmelzenden Gletschern bis zur Übertragung von Temperaturkurven aus Kairo nach Köln in irgendeiner Form rechtfertigen würden. Größere Klimaschwankungen haben andere (kosmische) Ursachen.

      MfG Gilbert

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