Petitionen, Teil 2

Petitionen sind ja wie Umfragen ein Mittel, Politikern die Meinung größerer Teile der Wähler zur Kenntnis zu bringen. Oder das zumindest zu versuchen. Petitionen, deren Inhalt ihnen nicht passt, werden ohnehin ignoriert. Das kann aber peinlich werden, weshalb stellenweise ein weiterer Filter eingebaut wird.

Vor ein paar Tagen berichtete ich über Petitionen gegen die Klimanotstandquatsch. Erstaunlich erstaunlich! Bereits nach wenigen Tagen kommt eine der Petitionen auf 321 Befürworter. Zu wenig, um wirklich bedeutend zu sein, aber zu viele, um das durchgehen zu lassen. Deshalb erschien heute auf der Plattform „openPetition.de“ die Nachricht

Was schon ein wenig verblüffend ist, denn unten in der Petition sind zwei Quellen angegeben. Anscheinend werden diese aber von …, ja, von wem eigentlich? Das steht nirgendwo. Es gibt keinen Verantwortlichen für diese Sperre, womit es weder möglich ist, dessen Qualifikation zu prüfen noch überhaupt über eine Änderung zu diskutieren. Auch die so genannte „Diskussion“ ist weitestgehend anonym. Letztlich läuft das Ganze darauf hinaus, dass die zentrale Begründung, weshalb mit dem Unfug doch bitte aufgehört werden soll, von Frau Nagel gestrichen werden soll. Auch weitere Quellen werden aller Voraussicht nach nichts nützen, denn wie wird vom „openPetition-Team“ eine Bewertung vorgenommen?

Wie ungemein konsistent das Team arbeitet, zeigt beispielsweise diese Petition, die ohne solche Probleme durchging:

https://www.openpetition.de/petition/online/ausrufung-des-klimanotstandes-in-muenster

Die weist nämlich gar keine Quellen auf und stellt Behauptungen auf, die noch nicht einmal dem wüsten PIK-Geschwätz entspricht. Die PIK-Leute schränken immerhin mit der Floskel „nach unseren Modellen könnte …“. Es werden einfach eine ganze Reihe von unbewiesenen Behauptungen aufgestellt, die selbst die kleinen Einschränkungen nicht mehr enthalten. „Hörensagen und falsch zitiert“ – für das openPetition-Team offenbar kein Problem, wenn der Grundtenor passt.

Zumindest die Plattform „openPetition.de“ schätze ich daher als Lobby-NGO ein, die in ihren Petitionen bestimmte (grüne) Dinge befördert, andere aber ausschließt. Der Trick ist einfach: man füge in die Geschäftsbedingungen eine Klausel ein, die es erlaubt, unliebige Dinge anonym zu zensieren, ohne dass der Betroffene großartig etwas dagegen unternehmen kann. Ich habe die Leute zwar zu einer Stellungnahme aufgefordert, gehe aber (wie üblich) davon aus, dass keine erfolgt, was mehr oder weniger den Eindruck der Parteilichkeit bestätigt.

Fügen wir dem grünen Propaganda-Apparat erst mal ein weiteres Werkzeug hinzu.

2 Gedanken zu „Petitionen, Teil 2

  1. Es ist doch ganz einfach, hinter dem Klimablödsinn stecken gewaltige finanzielle Interessen. Hinter den GRÜNEN stehen mittlerweile etliche Lobbygruppen, die Windkraft- und Solarindustrie kann über die Klimahysterie Billionen Euro verdienen. In deren Schlepptau entwickeln sich weitere Geschäftszweige, die alle im Namen des Klimas absahnen können. Ebenso die Asylindustrie, die über GRÜN ein gesichertes und ständig ausbaufähiges Wachstum erhält. Das die GRÜNEN eine derartige Stärke besitzen, liegt nicht nur an den Massenmedien, auch die alternative Energiebranche und die Asylindustrie sponsern die GRÜNEN. Die Politik wird benötigt um entsprechende Gesetze zu erlassen, worüber über neu erfundene Steuern- und Abgaben sowie Verbote für CO² ausstoßende Produkte der gesamten Klimabranche Gewinne zuzuführen sind. Gleichzeitig kann über das Steuermehraufkommen die Asylindustrie mit frischen Geld versorgt werden. Der Bürger zahlt zum einem mehr Steuern- und Abgaben, muss zusätzlich neue Heizungsanlagen installieren und wird nach und nach gezwungen E-Fahrzeuge anzuschaffen. Die GRÜNEN eignen sich für derartige Schweinereien bestens, denn weite Teile des Volkes verfallen den Glauben eine Umweltpartei zu unterstützen. In Wirklichkeit jedoch sponsern sie die neuen Lobbyisten und zahlen viel Geld für Verschlechterungen, die alle samt vollkommen unnötig wären. Darum der Hype um das Klima, weil es einfacher ist Geld mit Erzeugung einer Weltuntergangslüge einzutreiben, als eine Asylantensteuer einzuführen.

    1. Bleibt abzuwarten, wie oft wir noch am Blackout vorbei schrappen wie vor ein paar Tagen, was ja selbst FAZ und SPON mitbekommen haben. Muss wohl mehr als knapp gewesen sein. Danach dürfte sogar für die GRÜNEN „Ende Gelände“ sein und Annalena und Robert können sich allenfalls durch eine Gesichtsoperation davor schützen, auf offener Straße gelyncht zu werden.

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