Nepper, Schlepper, selbst gefangen (mit Update)

Deutschland ist wieder Raketenmacht. Vermutlich kennt jeder die deutsche Rakete (mit Schreibfehler), die im Mittelmeer bis vor kurzem ihr Unwesen getrieben hat und nun von den Italienern einkassiert worden ist.

Doch mal ausführlicher: da gibt es eine Reihe von Menschenrechts-NGO, vorzugsweise mit Sitz im grün-verseuchten Berlin, die sich nicht etwa um die Einhaltung von Menschenrechten in Berlin (normale bürgerliche Sicherheit vor Gewalt, Drogen, Kriminalität usw.) kümmern, sondern um die von Leuten, die ihr eigenes Land nicht auf die Beine stellen können und deren Menschenrecht darin besteht, ohne jegliche Einschränkung und möglichst noch anonym das deutsche Sozialsystem zu parasitieren. So zumindest die offizielle Darstellung der Grünen, wenn auch mit etwas anderen Worten.

Dazu sammeln diese Leute Geld ein (es gibt anscheinend genügen Schwachsinnige in Deutschland, die dafür auch noch spenden), chartern Schiffe und verabreden mit den nordafrikanischen Schlepperbanden Termine auf hoher See, um „Schiffbrüchige“ an Bord zu nehmen (ist alles dokumentiert). Das ist lukrativ für alle: die Schlepper haben Platz für neue zukünftige Ex-Schiffbrüchige, können mit ihren Erfolgen Werbung machen und die heimische Asylindustrie brummt ebenfalls.

Die Logistik muss natürlich effizient sein. Libyen-Lampedusa ist die kürzeste Strecke, und die will man realisieren, koste es, was es wolle. Nur die Italiener wollen das natürlich nicht mehr. Also saß besagte Rackete mit ihren Schiffbrüchigen vor der italienischen Küste fest, statt die Leute, wie international vereinbart, wieder den Libyern zu übergeben. Ganze 10 Tage oder mehr. Was, nebenbei bemerkt, genügend Zeit ist, um die Schiffbrüchigen auf dem Wasserweg direkt in „sichere Häfen“ am deutschen Oberrhein zu bringen, also über Gibraltar durch die Biscaya und Rotterdam den kompletten Rhein hinauf. Die französische Mittelmeerküste hätte es vielleicht auch getan, das wären vielleicht 1-2 Tage gewesen. Aber nein! Prinzip ist Prinzip! Es muss halt Lampedusa sein!

Mal abgesehen von den deutschen Bürgermeistern, die erstaunlicherweise von niemandem angegangen werden, wenn sie ihre Pleitestädte völlig rechtswidrig zu „sicheren Häfen“ erklären und damit Steuergelder veruntreuen (nicht verschleudern, veruntreuen!), sagt dieses Insistieren auf Lampedusa schon einiges über die Absichten der NGO aus. Gesetze? Uns völlig egal! Und wenn die Ausländer (-> Italiener) nicht parieren, marschieren wie eben ein!

Leider hat unsere Rackete die für’s deutsche Einmarschieren notwendige Schäferhündin nicht dabei gehabt, weshalb die Sache schief ging und sie und ihre Schiff erst mal festgesetzt wurde. Schleppertätigkeit, Verstoß gegen internationale Vereinbarungen, gewaltsame Grenzverletzung mit Gefährdung italienischer Polizeieinheiten – das ist eine ganze Menge rechtswidriger Stoff, der unweigerlich das deutsche Fettnapfsuchsystem namens Heike Maas auf den Plan rufen muss, unterstützt von Oberschlaftablette Steinmeier. Wie können sich diese italienischen Zwerge erdreisten, deutschen Weltverbesserungsmeinungen im Weg zu stehen! Wie können sie einem deutschen Einmarsch im Wege stehen! Recht ist das, was einem gerade in den Sinn kommt, und keinesfalls das, was Parlamente usw. beschlossen haben!

Um zu prüfen, ob es noch genügend Bekloppte gibt (und um zu demonstrieren, dass man sich um Recht und Gesetz nicht zu kümmern braucht), haben einige hirntote ÖR-Mitarbeiter (Böhmermann u.a.) Spendenaufrufe in die Welt gesetzt, und siehe da, es gibt noch genügend Bekloppte, denn inzwischen ist wohl mehr als 1 Mio € zur Wiederinbetriebnahme der Rakete zusammen gekommen. Den Italienern kann man daher nur empfehlen, nicht die möglichen Geldstrafen gegen Kapitän und Schiff zu verhängen, denn es ist genügend davon da, sich von jeder Verpflichtung, dem Gesetz zu genügen, freizukaufen und auch noch drei weitere Einkaufstouren zu machen. Meine Empfehlung: werft die Frau Kapitän in ein Verließ und lasst sie ein paar Jahre nachdenken und versteigert/verkauft das Schiff irgendwo nach Südamerika. Hungert die NGO und die deutschen Bekloppten aus!

Am Rande: solche Kleinigkeiten haben das Potential, die EU (hoffentlich) zu kippen. Großbritannien ist nach Mays Abgang nicht mehr in die Knie zu zwingen, und bei Italien wird man es genauso wenig schaffen. Am deutschen Wesen wird nicht mehr die Welt genesen, die Deutschen holen sich vielmehr gerade eine ordentliche Erkältung, die sich leicht zu Ebola weiter einwickeln könnte.

Nachtrag

Ich hasse Updates. Sie sind inzwischen ein zentraler Bestandteil vieler Medienberichte, was den Quark immer unlesenswerter macht. Hier scheint es mir aber doch angebracht.

Offenbar ist die Grüne Seuche auch in der italienischen Richterschaft ausgebrochen: die Rakete ist trotz ihrer zahlreichen Gesetzesverstöße freigelassen worden, wozu eine kompette Verdrehung aller Tatsachen durch die zuständige Richterin notwendig war. Ok, vielleicht irgendein Feministinnending oder so was.

Vielleicht wird es demnächst schwer, eine Kreuzfahrt zu buchen, denn solche Urteile fordern die NGO ja geradezu heraus, statt solchen Trawlern wie der Seawatch demnächst die komplette AIDA-Flotte zu chartern und einen Shuttle-Verkehr von Afrika nach Italien einzurichten. Die „Rettungsaktion“ dürfte dann darin bestehen, dass die „Flüchtlinge“ am Ende der Gangway im libyschen Hafen ins Wasser fallen und ertrinken könnten, würde sie dort kein sie „rettendes Schiff“ aufnehmen.

Die sonstigen Konsequenzen kann man dem beliebten Reiseführer Baedeker entnehmen. Der gab in seinen Reiseempfehlungen für die Niederlande bekannt: „Sprechen Sie in Cafés und auf öffentlichen Plätzen möglichst kein Deutsch. Sprechen Sie Niederländer unbedingt in Englisch an.“ Der Rat ist zur eigenen Sicherheit und dürfte wohl in Italien demnächst noch mehr gelten. Als Deutscher dürfte man in vielen Gebieten Italiens zunehmend Gefahr laufen, die Fresse poliert zu bekommen, sobald man als Deutscher erkannt wird. Vae Victis, und das werden sie jeden fühlen lassen, dem sie habhaft werden.

Ein Gedanke zu „Nepper, Schlepper, selbst gefangen (mit Update)

  1. Leider ist diese Geschichte kein Einzelfall. Es passiert ja fast täglich, dass irgendwelche Rettungsschiffe einen italienischen Hafen anlaufen. Hieße die Kapitänin nicht Rackete, sondern Paket, könnte man sagen : Annahme verweigert , zurück an Absender, der Inhalt ihres Paketes wird nicht benötigt. Davon haben wir bereits mehr als genug.
    Wohin damit ? Der Platz fehlt. Die Regierungsgebäude in Berlin müßten dann für diese
    Neuankömmlinge geräumt werden. Soll mal einer sagen, die in den Schlauchbooten wären schlecht ausgerüstet. Da haben viele Handys mit Navi, um die Rettungsschiffe zu orten. Aber ihre eigenen Pässe haben sie schon längst über Bord geworfen, werden ja nicht mehr gebraucht. Denn es gibt bald neue schöne EU -Pässe. Eigentlich finde ich meinen Kommentar doof, aber die ganze Situation ist ja auch nicht besser. Wie soll man da einen vernünftigen Kommentar zu solch einer abartigen Geschichte schreiben.

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