Suicide-4-Future

„Wenn du merkst, dass du ein totes Pferd reitest, dann steig ab“ wussten schon die Dakota-Indianer. Was allerdings noch nicht beantwortet, was das Pferd machen soll, wenn der Reiter tot ist.

Prinzip der maximalen Uneignung für den Job

Nach VW-Chef Diess, der voll aufs tote Pferd Elektro-Auto setzt (Zombies unter sich), will nun Mercedes-Chef Zetsche seinen Konzern bis 2022 vollständig auf CO2-emissionsfreie Produktion umstellen. Na, da bin ich aber mal gespannt. Vermutlich werden eine ganze Menge Haushalte demnächst Post von ihrem Versorger bekommen:

Sehr geehrte ..*..x,

leider müssen wir Ihren EE-Stromvertrag kündigen. Mercedes-Benz ist bereit, mehr zu zahlen als Sie. Sie können wählen, ob Sie Ihren Strom zukünftig aus Braun- oder Steinkohle oder Kernkraftwerken beziehen möchten (Produktionsstandort Deutschland kann nicht garantiert werden). Sollten Sie bis zum … keine Entscheidung gefällt haben, schalten wir Ihren Anschluss ab.

Herzlichst

Was für Mercedes trotzdem nicht daran vorbei führt, das Werk häufiger stundenweise still zu legen, weil mal wieder kein Wind weht. Und globale Erwärmung hin oder her: dass die Sonne es hinbekommt, durch pure Einstrahlung die notwendige Prozesswärme für das Werk zu liefern, dürfte ebenfalls mehr als zweifelhaft sein. Allerdings: komplette Stilllegung der Werke wäre auch CO2-emissionsfrei.

Stand or not stand?

Konstanz am Bodensee hat den Klimanotstand ausgerufen, direkt gefolgt von Kiel und ein paar anderen Städten, und um sich nicht lumpen zu lassen, hat das britische Parlament den Notstand gleich für ganz Großbritannien ausgerufen.

Urlaub in diesen Gegenden sollte man sich wohl verkneifen, weil mit Dürren, Tsunamis, Starkregen, Wasserknappheit, Temperaturen über 50°C (Nachts gemessen) und schnell vorrückenden Gletschern zu rechnen ist, und zwar mit allem gleichzeitig.

Was Klimanotstand ist, ist nicht so richtig klar. „Alle Entscheidungen müssen unter dem Gesichtspunkt der Klimarelevanz getroffen werden“ heißt es. Natürlich melden sich auch wieder die üblichen Experten zu Wort:

Die Münchener Professorin und Klima-Politik-Expertin Miranda Schreurs erklärte gegenüber BILD: „Endlich sehen wir auch in Deutschland den ,Protest von unten‘.“ Der Ernst des Klimawandels werde endlich wahrgenommen.

Bild

Frau Schreurs (oder welches Geschlecht sie auch derzeit bevorzugen mag) hat sich durch einschlägige Micky-Maus-Studiengänge gequält und sich durch ständige Vergiftung des Klimas in ihrer Umgebung als Expertin qulifiziert. Ich vermute mal, dass man Fridays-4-Future auf Mondays-till-Fridays-4-Future ausweiten könnte, ohne dass man den Schülern im Dauerstreik die Möglichkeit nehmen würde, eine ähnliche fachliche Qualifikation wie Frau*@Xcs Schroers zu erreichen.

Antinatalismus

„Kinder sind eine Sünde an der Umwelt“ – so kann man den Antinatalismus bezeichnen. Wer meint, das sei eine Randerscheinung, der wird bei Amazon eines besseren belehrt: es gibt mehr Ratgeber für Kinderlosigkeit als ernst zu nehmende Werke über das Klima. Aufgefallen ist das Thema eigentlich nur, weil einige mental und biologisch wirklich rückständige Eltern sich darüber aufgeregt haben, dass eine Lehrerin diese Ideologie ihren Schülern verkündet.

Eine Lehrerin, die gegen Kinder ist? Beruf irgendwie verfehlt? Andererseits ist sie vermutlich weniger dagegen, wenn die Bevölkerung hier noch um ein paar Millionen Neger und Araber vermehrt wird.


Angesichts dieser Entwicklungen ist es nicht verwunderlich, wenn die Kirchen weiterhin unter Mitgliederschwund leiden. Das Privileg, unbeirrbar an irgendwelchem Blödsinn festzuhalten, was immer die Naturgesetze dazu auch sagen mögen, haben sie längst verloren. Selbst beim Thema „Andersgläubige als Ketzer brandmarken“ hat die Klimabewegung mit dem Titel „Persona non Greta“ längst gleich gezogen. In Konstanz wurde von der Kirche 1415 der Ketzer Jan Hus verbrannt, trotz kaiserlicher Zusicherung freien Geleits. Im Rahmen des Klimanotstands könnte sich Konstanz durchaus an diese Tradition erinnern und Kritiker in die Stadt locken, um sie zu – ersäufen? Verbrennen produziert ja CO2. Und ist erst einmal ein Anfang gemacht, werden bald überall die Mühlsteine knapp werden, wenn sie mitsamt daran hängen Ungläubigen in den nächsten See geworfen werden.

Eigentlich kann es bei der ganzen Panik nicht mehr lange dauern, bis auch die ersten Klimaselbstmorde stattfinden. Das ist nur eine logische Konsequenz angesichts der Tatsache, dass der Mensch so irgendwo um die 50 to CO2 ausatmet, selbst wenn er sonst nichts tut (die Zahl habe ich von Leuten abgeschrieben, die auch nicht wissen, wie sie daran gekommen sind, also wird sie schon stimmen). In der Kirchengeschichte wurde solcher Unfug meist schnell kanalisiert und kommerzialisiert. Warum nicht auch hier? Eine Suicide-4-Future-Webseite ist schnell organisiert, und im angeschlossenen Online-Shop kann man preisgünstige Suizid-Hilfsmittel anbieten, natürlich mit dreifachen Effizienzlabel:

  1. Klimaeffizienz des Selbsttötungsvorgangs (sich verbrennen = Klasse F)
  2. Sicherheit der Todesfolge (Grüne bitte nur A++ oder besser wählen; ihr seid zu blöd, die Selbsttötung richtig auszuführen und könntet überleben).
  3. Schmerzfreiheit (eigentlich überflüssig, weil die meisten ohnehin nichts mehr merken).


Ein Gedanke zu „Suicide-4-Future

  1. Ganz meine Meinung!
    Keine Halbheiten mehr!
    Hier brauchen wir Menschen als Vorbilder, die mit solchen Aktionen wahren Mut zeigen können!

    Und „Suicide4Future“ hätte endlich auch eine NACHHALTIGE Wirkung auf nachfolgende Generationen!

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