Rien ne va plus !

Die Leverkusener Rheinbrücke für die A1 im Kölner Ring, eines der Hauptdrehkreuze der deutschen Autobahnen, ist seit 2012 für Fahrzeuge über 3,5 to gesperrt (mit einer kleinen Unterbrechung). Bis eine neue Brücke fertig ist, werden wohl 10 Jahre ins Land gegangen sein. Auf der A31 zwischen Emden und Leer benötigt man für den Bau von 10 km neuer Fahrbahn ebenfalls fast 10 Jahre, und selbst der Austauch von ein paar Leitplanken nimmt ca. 6 Monate in Anspruch. An anderen Baustellen sieht es nicht besser aus. Zum Vergleich: die Brücke auf die Krim, immerhin 19 km lag, wurde 2016 begonnen und ist in diesem Jahr in Betrieb gegangen. über das Seidenstraßenprojekt der Chinesen, ebenfalls um die gleiche Zeit wie die A1-Brücke ernsthaft begonnen, kommen heute pro Woche ca. 35 Güterzüge aus China in Duisburg an.

In Gräber wie den BER oder Stuttgart 21 wird ebenfalls Milliarde auf Milliarde versenkt, ohne dass man wesentlich weiter kommt, wobei beide Projekte bereits zu Baubeginn zu kleinkariert waren und Stuttgart 21 einen wesentlichen Anteil an den Verkehrsproblemen hat, die zu Sperrungen für Dieselfahrzeuge führen können. Dafür steht der BER nach wie vor geschlossen hinter der Regierung Merkel, die damit zumindest noch einen Anhänger hat.

Immer mehr Städte verhängen Fahrverbote, obwohl die Luft in den Städten so sauber ist wie seit mehreren 1000 Jahren nicht mehr (kein Witz! Ich meine wirklich mehrere 1000 Jahre!). Nicht die Autohersteller sind Schuld, sondern völlig hirnrissige und widersprüchliche Vorgaben an Testverfahren und Grenzwerte. Irgendeine Lösung ist nicht in Sicht:

  • Der Katalog möglicher Maßnahmen betrifft ausschließlich deutsche Hersteller. Bereits Franzosen oder Italiener sind nicht mehr involviert, von Fernost- und anderen Produkten ganz zu schweigen.
  • Gebraucht-Fahrzeuge, die vor 1-2 Jahren noch 15.000 € gekostet haben, sind heute unverkäuflich. Neuwagen liegen bei 30-40.000 €. Weder Privatleute noch Unternehmer können das stemmen, wenn nicht zufällig ohnehin gerade ein Neuerwerb anstand.
  • Leasing-Fahrzeuge sind nicht mehr verkaufbar, Händler gehen reihenweise pleite. Das Leasing wird teurer.
  • Bei Neufahrzeugen ist nicht klar, wie lange sie fahren dürfen. Neuen Dieseln droht ab 2021 ebenfalls ein Fahrverbot, weil noch hirnrissigere Grenzwerte in Kraft gesetzt werden, Benzinern aber ebenfalls, weil auch neuer Feinstaubunfug in Szene gesetzt wird. E-Fahrzeuge haben möglicherweise Probleme mit der Stromversorgung.

Nichts läuft – und die Politiker suchen noch nach ihren Eiern in der Hose, die sie schaukeln könnten, statt etwas zu unternehmen.

Die Grünen gehen gerichtlich gegen Entscheidungen vor, die sie selbst in der Regierungsverantwortung getroffen haben (Hambacher Forst), und verletzen ungeniert geltendes Recht (Widerstand bei gerichtlich angeordneter Räumung, erneute Vermüllung des nunmehrigen Naturschutzgebietes).

Größenwahnsinnige Richter fällen ungeniert Entscheidungen, die Milliardenschäden verursachen und tausende von Existenzen gefährden (Hambacher Forst: 1 Mrd € Wertverlust von RWE-Aktion, bis zu 1 Mrd € mögliche Schadensersatzforderungen an den Staat, viele 1000 gefährdete Arbeitsplätze, weil die Bagger jetzt stillstehen; Fahrverbote in Städten). Größenwahnsinnige Umweltschützer gefährden die gesamte Wirtschaft (DUH, BUND u.a., dahinter als Finanziers die Grünen, vermutlich zu einem großen Teil aus Staatsgeldern).

Das Bildungssystem produziert inzwischen mehr als 10% Analphabeten – mit Schulabschluss! Sehr viele dürfen sogar studieren und reissen die Hochschulen mit den Abgrund. Schulen verfallen und verschimmeln. In einigen Schulen stehen Lehrer vor Schülern, von denen 90% kein Deutsch sprechen. In anderen dürfen sie sich im Rahmen der Inklusion mit Behinderten rumschlagen, bei denen auch Windeln gewechselt werden müssen. Niemand will mehr Lehrer werden. Es fehlen bereits jetzt mehrere 10.000 Lehrer.

Das Gesundheitssystem ist eines der „besten der Welt“ – mit der Folge, dass jemand, der umzieht, mehr oder weniger keine Chance hat, noch einen Hausarzt zu finden. Und der ist Voraussetzung für die Überweisung an einen Facharzt. Auf den muss man lange warten: psychologische Betreuung: mindestens 6 Monate (steht für Flüchtlinge auf Abruf zur Verfügung), HNO-Arzt: desgleichen (desgleichen), Augenarzt: bis zu 1,5 Jahre (desgleichen). Im Notfall werden u.U. 4-5 Kliniken abgefahren, bis der Herzinfarkt- oder Gehirnschlagpatient behandelt werden kann (oder in der Leichenkammer gelandet ist). In den Intensivstationen stehen im Durchschnitt 20% der Betten leer (und werden eben auch nicht belegt), weil kein Pflegepersonal vorhanden ist. Selbst in renommierten Kliniken ist Nachts nicht selten eine Pflegekraft für 15 Intensivpatienten zuständig.

Pflegekräfte gibt es auch in der Altenpflege zu wenig, genauso wie in anderen sozialen Bereichen. Trotzdem liegt der Verwaltungsaufwand (Dokumentation der erbrachten Leistungen) im Schnitt bei 65-75% des Gesamtaufwandes, d.h. der Pfleger wendet kaum ein Drittel seiner Zeit für den zu Pflegenden auf. Die Bezahlung ist unterirdisch, dafür darf Schichtdienst inkl. Wochenenden geleistet werden. Gar nicht mal selten müssen die Sozialarbeiter mit dem eigenen Fahrzeug zu den Einsatzorten, obwohl sie sich das vom Lohn kaum leisten können. Die Fahrtzeit ist ebenfalls bei vielen Privatvergnügen und zählt nicht zur Arbeitszeit (viele, nicht alle. Es geht nirgendwo unsozialer zu als in Sozialberufen, ebenso wie es nirgendwo unchristlicher zugeht als in christlichen Kirchen).

Wohnraum ist in Städten kaum noch zu bekommen oder zu bezahlen, weil Spekulantentum steuerlich begünstigt wird. Vor der Stadt zu wohnen ist wegen der Fahrverbote auch so eine Sache. ÖPNV ist nicht vorhanden, und wenn, dann zu teuer. In Berlin ist eine Jahreskarte, das günstigste, was man bekommen kann, nach Abzug der Urlaubstage teurer als der Weg mit dem Auto in die Stadt. In Stuttgart müssten Pendler 20 Minuten mit dem Auto (Stau eingerechnet) durch 2,5-3 h mit ÖPNV in Kauf nehmen. Wer in Bayern weite Wege (bis zu 200 km) in die Metropolen aus beruflichen Gründen in Kauf nehmen muss, nimmt besser das Auto (trotz Stau), weil Züge oft gar nicht ankommen oder Anschlussverbindungen ausfallen (alles nach Presseberichten, nicht ausgedacht).

 

Kurz: es läuft fast nichts mehr in Deutschland! Und was macht das verblödete Wahlvolk in Bayern? Es wählt Grün! Obwohl das Meiste in der (unvollständigen) Liste von Grünen mit verantwortet wird oder die anderen Parteien Grüne Politik betreiben! Unbegreiflich!

3 Gedanken zu „Rien ne va plus !

  1. Vielen Dank für diesen, wie immer, großartigen Beitrag, aus dem Land in dem die Deutschen gut und gerne leben. Ich hoffe sehr, daß sehr viele, zumindest die, die noch lesen können, Deine großartige Aufzählung von Unvermögen und Kleingeisttum in D verinnerlichen. Vielleicht geht ja doch eines Tages noch ein Ruck durch die Gesellschaft, obwohl…
    Ich bekam heute morgen einen Schock, als ich las, daß die Grünen mit fast 18 % in Bayern gewählt wurden. Der Verblödungsgrad hat also inzwischen auch Bayern erreicht, von den dort gut und gerne lebenden ich bisher annahm, daß doch etwas mehr Hirn gegenüber dem dösigen Restvolk vorhanden sei.
    Fehlanzeige, wie sich nun herausstellt. Es wird immer abenteuerlicher in Deutschland und man freut sich. Nicht zu fassen…

    1. Die Volksweisheit „durch Schaden wird man klug“ muss man wohl durch „nur durch eigenen Schaden wird man klug“ ersetzen. Zumindest in Deutschland muss es anscheinend erst richtig krachen, bis sich etwas ändert. Das erhöht die Gefahr, dass die Änderung in eine Richtung losgeht, die eigentlich keiner haben will.

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