Buschfeuer

Berichte von Waldbrandkatastrophen bevölkern regelmäßig zu bestimmten Zeiten die Medien. Die Folgen sind tatsächlich manchmal katastrophal, Schuld sind aber nicht irgendwelche Zündler, sondern die so genannten Naturschützer.

Jeder kennt wohl die Gestalten vom NaBu, BUND oder Grienpiss, die sich als Naturschützer aufspielen und jedem verbieten, die Natur zu betreten, während sie selbst breit durchstapfen. Das Problem mit diesen Leuten: sie verbieten nicht nur den Menschen die Natur, sie verbieten auch der Natur selbst die Natur. Die darf sich nämlich nicht so entwickeln, wie sie das tun möchte, sondern nur so, wie sich die Naturschützer einen natürliche Natur in ihrer Kleingeistigkeit vorstellen.

Feuer ist beispielsweise natürlicher Bestandteil der Entwicklung vieler Vegetationsformen: manche Pflanzen brennen oberirdisch ab, aber die Wurzeln überstehen das problemlos und treiben schnell wieder aus, die Samen anderer Pflanzen keimen erst nach einem Buschfeuer und liegen ohne das auslösende Feuer oft 20-50 Jahre in der Erde, bevor sie verrotten, alte Bäume haben sich oft eine so dicke Rinde zugelegt, dass ihnen das Feuer nichts ausmacht. Und nun kommen die „Naturschützer“, in deren geistiger Vorstellungswelt einer natürlich Natur Feuer keinen Platz hat, was sie veranlasst, Feuer über lange Zeiträume zu verhindern, indem kleine Brände beispielsweise schnell gelöscht werden, bevor sie ihre natürliche Wirkung entfachen. Die Folgen:

  • Nicht auf Brände angewiesene Arten breiten sich zu Lasten der anderen aus und verdrängen langsam die Brandvegetation.
  • Es sammelt sich häufig im Laufe der Zeit so viel brennbares Material an, dass im Brandfall eine so große Hitze erzeugt wird, dass selbst die Wurzeln schaden nehmen, die Samen verbrennen statt in Keimlaune versetzt zu werden und auch die alten Bäume es nicht mehr überstehen: die Landschaft sieht nicht nur tot aus, sie ist tot.

Auch der Mensch spürt diese Folgen: natürliche kleinere Buschfeuer sind zumindest so weit kontrollierbar, dass Siedlungen geschützt werden können; die durch falsches Verständnis hervorgerufenen Extremfeuer brennen aber auch ganz Siedlungen nieder, ohne dass die Feuerwehr dem noch Einhalt gebieten könnte.

Um ihre verquere Ideologie salonfähig zu machen, schrecken die Ökofuzzis auch vor miesen Propaganda-Tricks nicht zurück. So veröffentlichte Grienpiss einmal eine Karte der Nordsee, auf der weite Teil tiefviolett, anderen tiefrot-violett gefärbt waren. Dargestellt wurde die radioaktive „Verseuchung“ der Nordsee, und zwar in einer Art, dass selbst Frankfurter auf die Idee kommen konnten, nach München umzuziehen, um der Gefahr zu entgehen. In Wahrheit waren die Messwerte allerdings nur um einen Faktor von 1,25-1,5 gegenüber der natürlichen Radioaktivität erhöht. Mit der natürlichen Radioaktivität muss man aber leben, und die Natur hat es so eingerichtet, dass erst bei einer Überschreitung um den Faktor 100-1000 (je nach Art) tatsächlich Langfristwirkungen auftreten können. Mit ähnlichen Tricks und ähnlich verquerten Ideologien arbeiten die Organisationen auch auf anderen Gebieten.

Wenn also wieder einmal einer dieser Ökoterroristen bettelnd vor der Tür steht, um eine angeblich gerade aussterbende Art retten zu können, überlegt euch gut, ob ihr tatsächlich etwas gebt oder dem Bettler bedeutet, er solle sich vergrienpissen.

 

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