Der von deutschen Qualitätsmedien kleingeredete, wenn nicht gar gleich ganz geleugte Angriff von US-Flugzeugen auf eine Mädchenschule in Teheran dürfte wohl trotzdem bekannt sein. „Sorry“ – so die Ausrede der US-Boys – „we hat outdated intelligence data“.
Fakt: die Eierköpfe in den Geheimdienste hatten genaue Daten und hatten die auch an die militärische Führung weitergeleitet. Die die Daten dan schlicht verschlampt hat. Die exakte Ausrede wäre dann wohl besser „We’re sorry, we simply lost the data. Just make new kids, as is customary for you people.“ gewesen.
Es sei mal daran erinnert, dass diese Schlamperei US-amerikanische Tradition ist. Vor knapp 30 Jahren bombardierten die US-Flieger im Serbien-Krieg nebenbei die chinesische diplomatische Repräsentanz in Belgrad. Ausrede damals: „Sorry, the city map was already old.“. Anschließend bombardierten sie Donaubrücken in der serbischen Hauptstadt, auf denen sich viele Zivilisten versammelt hatten, um durch ihre Präsenz genau das zu verhindern.
Derzeit bombardieren sie wieder den Iran. Und der Iran im Gegenzug wieder US-Basen in der Nachbarschaft. Wer dieses Mal den angeblichen Waffenstillstand gebrochen hat? Es dürfte müßig sein, das untersuchen zu wollen. Nach dem Gesetz der Serie und Ockham waren es die USA. Eindeutig. Das einzige, bei dem man den US-Amerikanern vertrauen darf, ist, dass man ihnen nicht vertrauen darf. Nie. Zu keinem Zeitpunkt.