Kollektivschuld

Als Deutscher kann man zum Thema Kollektivschuld nicht nur ein Liedchen singen, sondern gleich den ganzen Wagnerschen Ring einschließlich 8 Zugaben. Wobei das inzwischen für Deutsche so eine Sache ist: 25% haben Eltern, die nicht in D geboren wurden, sondern herkunftsmäßig eher zu den Opfern gehören. Müssen die nun ihre Schuld gegenüber sich selbst abtragen?

Mit der Kollektivschuld wird eine Verpflichtung gegenüber dem Staat Israel begründet. Die Frage ist allerdings, wie weit diese Verpflichtung und Loyalität, von der Regierung auch Staatsräson genannt, gehen darf. Wobei „Staatsräson“ im Prinzip nur den Staat betrifft, für den sie gilt. Inwieweit ein völlig unabhängiger Staat überhaupt in die Staatsräson eines anderen einbezogen werden kann, dürfte durchaus zweifelhaft sein.

Israel macht sich nach Ansicht der meisten Staaten dieser Welt und auch der Mehrheiten der Bevölkerungen dieser Staaten derzeitig eines vorsätzlichen Völkermordes schuldig. Wenn man sich die Nachrichten in internationalen Medien und sozialen Netzwerken so anschaut, kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass da was dran ist. Während in Israel und Deutschland eher der Hurra-Patriotismus à la Deutsche Wochenschau verbreitet wird, ähneln die anderen Nachrichten mehr den BBC-Nachrichten, deren Abhören damals verboten war.

Staatsräson bis in den Bereich von Kriegsverbrechen hinein? Wer als Deutscher das Grundgesetz halbwegs Ernst nimmt, muss an der Stelle deutlich sagen, dass er sich von einer Regierung, die so etwas mitmacht, nicht erneut in eine Kollektivschuldfalle führen lässt. Diese Regierung spricht ganz deutlich nicht für mich und in meinem Namen, wenn sie Kriegsverbrechen nicht als solche benennt oder gar rechtfertigt.

Die US-Marionette Netanyahu spricht bei solchen Worten gerne von Antisemitismus, was in D von bestimmten Kreisen freudig nachgeäfft wird. Mitnichten! Wie man den sozialen Netzwerken entnehmen kann, sind der große Bevölkerungsteile Israels ebenfalls gegen das Tun ihrer Regierung eingestellt und protestieren, werden aber meist von der Polizei und der Armee zusammen geprügelt, wobei es häufig die jüdischsten aller Juden, die Ultra-Orthodoxen trifft, die sich inzwischen sogar mit der eigene Polizei prügeln. Die selbst ernannten hiesigen Superjuden sollten sich besser mal darüber Gedanken machen, dass sie mit ihre Antisemitismus-Geschrei einen großen Teil ihres eigenen Volkes in die Pfanne hauen.

Die eigentlichen Drahtzieher hinter dem Morden – die USA – sollten endlich an den Pranger gestellt werden. Schon im Interesse der US-Amerikaner selbst, die von ihrer korrupten Regierung bereits bis an den Rand der Obdachlosigkeit und teilweise darüber hinaus ausgeplündert werden. Wo der menschenverachtende Dreck sitzt, wird durch solche Meldungen deutlich:

https://rtde.site/international/189065-insidergeschaefte-wer-machte-dank-vorwissen-ueber-hamas-angriff-auf-israel-das-gro%C3%9Fe-geld/

https://www.haaretz.com/israel-news/2023-12-04/ty-article-magazine/.premium/did-hamas-make-billions-betting-against-israeli-shares-before-october-7-massacre/0000018c-348d-d5f2-a5cc-769d7bea0000

https://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=4652027

Meldungen, die in Israel veröffentlicht werden, aber nicht bis ins deutsche Lügenfernsehen dringen. Bereits Tage vor dem Hamas-Angriff wussten Finanzkreise davon und schalteten Leerverkäufe auf israelische Aktien.¹⁾ Und machten Milliarden an Gewinnen. Dass letztlich noch viel größere Summen im Hintergrund stehen, die aber nur eingefahren werden können, wenn der Völkermord vollendet wird, wurde an anderer Stelle bereits erwähnt.

Kollektivschuld gegenüber dissozialen Soziopathen? Nein Danke.


¹⁾ Prinzip des Leerverkaufs:

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