Wenn man sich die Zustände heute anschaut – bürokratische Vernichtung von Existenzen bis hin zur Gleichgültigkeit beim Tod der Betroffenen (z.B. Dogru) oder Vernichtung von „Terroristen“ durch Israel im altbiblischen Sinn – drängen sich zunehmend Vergleiche mit anderen Zeiten auf.
„Das ist heute ganz anders!“ heißt es prompt. „Wir haben (noch) keine Konzentrationslager oder Gulags. Das ist absolut nicht vergleichbar und solche Vergleiche sind illegal!“ Und schon steht der Staa(si)anwalt vor der Tür und eröffnet die neue Runde bürokratischer Vernichtung von Existenzen.
Mit Sicht auf die absoluten Zahlen ist das Argument zwar korrekt, aber genauso korrekt ist es, dass Hitler oder Stalin auch so niedlich angefangen haben wie auf dem Beitragsbild. Ist die Niedlichkeit ein Grund, nicht dafür zu sorgen, dass sie sich zu dem entwickeln, zum dem sie sich früher entwickelt haben?