Die Bundeswehr als Staat im Staate

Dem einen oder anderen wird es vielleicht im Gedächsnis geblieben sein, dass ein Bundeswehrgeneral in der Corona-Zeit die Koordinierung des Repressiosnregimes übernahm. Man mag das vielleicht noch mit „wir wissen nicht, was noch kommt, und wollen auf Nummer sicher gehen“ begründen wollen, aber die Stabsstelle blieb auch noch bestehen, als alles gelaufen war.

Was hingegen wenige wissen: es blieb nicht bei einer Koordinierung der militärischen und zivilen Bereiche. In vielen Gesundheitsämtern übernahm die Bundeswehr durch eigene Stäbe vor Ort direkt die Kontrolle über die Ämter und gab den Bediensteten oft ziemlich barsch Befehle, was sie zu tun oder zu lassen hätten. Das ist nichts anderes als eindeutiger Rechts- und Verfassungsbruch, denn die Bundeswehr hat in den Bereichen nichts zu suchen und schon gar nicht etwas zu befehlen. Beschwert hat sich keiner – die Einschüchterung wirkte.

Der Grund ist ziemlich einfach zu finden: zivile Bedienstete orientieren sich an Gesetzen und Vorschriften und könnten bei der einen oder anderen Direktive Widerstand leisten. Soldaten interessieren sich eine Scheiß für Gesetze und folgen bedingungslos den Befehlen der Vorgesetzten. Mit anderen Worten: der Einsatz der Bundeswehr war die Garantie dafür, dass die Rechtsverletzungen problemlos durchgingen.

Nur unterschwellig ist bekannt, dass parallel der Aufbau einer Kommandostruktur „Inland“ bei der Bundeswehr erfolgte, mit eigenen Kampfeinheiten. Auch das ein eindeutiger Verstoß gegen die Verfassung und Gesetze. Die Polizeischläger hatten zwar die Großdemos halbwegs unter Kontrolle bekommen, aber eine Garantie, dass nicht irgendwann das Volk zurückschlägt, ist das nicht. Man braucht eine Truppe, die jeden Widerstand im Blut ersticken kann – und dazu braucht es spezielle Heereseinheiten.

Das Problem besteht nämlich darin, dass normale Heereseinheiten vermutlich nur widerwillig dazu zu bringen sind, in einem Krieg gegen einen proklamierten Feind vorzugehen – und schon gar nicht bereit sind, auf die eigenen Leute zu schießen. Da diese Sache auch schon 4 Jahre läuft, bin ich ziemlich davon überzeugt, dass bereits eine speziell ausgewählte und herangezüchtete Truppe existiert, die keine Skrupel hat, mit dem Leopard II Menschenansammlungen, wie wir sie im Sommer 2020 gesehen haben, in blutigen Brei zu verwandeln oder ganz einfach erst mal zu schießen und dann das Fragen anderen zu überlassen.

Man kann jetzt spekulieren, ob die Litauer Truppe so eine ist: fern ab von ihren Landsleuten, gut bewaffnet, also gut isoliert von der Heimat und anderen Truppenteilen, die was Falsches aufschnappen könnten, und obendrein von der Führung mit Ritualen beehrt, die eine verdammte Ähnlichkeit mit denen düsterster Zeiten haben. Spekulation? Sicher, aber die bekannten Detail passen zu einem solchen Szenario. Und die Erfahrung der letzten 5 Jahre hat gelehrt, dass die meisten Verschwörungstheorien inzwischen bitterer Ernst sind.