Die CO2-Steuer reicht nicht

zur Finanzierung des EU-Wahnsinns und anderen Schwachsinns, den sich die Hirntoten in Berlin ausdenken. Nein, es muss noch was obendrauf gesetzt werden:

Union, SPD und Grüne offen für Verteuerung von Fleisch

https://www.welt.de/politik/deutschland/article198104111/Fleischsteuer-Union-SPD-und-Gruene-offen-fuer-Verteuerung-von-Fleisch.html

Die Vorschläge reichen von einer Erhöhung der Märchensteuer von 7% auf 19% über eine Sondersteuer (also zusätzlich zur Märchensteuer) bis zu einem Preisdiktat ab Schlachthof, der etwa so aussehen soll: Bauer und Schlachthof einigen sich auf 1 €/kg, der Bauer erhält 1 €/kg, der Schlachthof bezahlt 1,10 €/kg und zwischen Bauer und Schlachthof sitzt ein Wegelagerer in Form eines Staatsdieners, der die 10 ct/kg kassiert.

Natürlich alles für das Tierwohl! Das Geld soll zweckgebunden wieder an die Landwirte zurückgeführt werden. Mit den Mehreinnahmen sollen z.B. Biobauern gefördert werden, d.h. auf Antrag werden Stallverbesserungsmaßnahmen nach grünen Wahnvorstellungen bezuschusst.

Schauen wir uns das mal an: von den 10 ct/kg bleiben nach Abzug der Verwaltungskosten, die erfahrungsgemäß verursacht werden, wenn der Staat die Sache übernimmt, ca. 1-2 ct/kg übrig – im günstigsten Fall! Der Schlachthof, der ja auch nur ein Glied in der Kette ist, wird den Bauern von 1 €/kg auf 95 ct/kg herunterhandeln, um seine Zusatzkosten weitergeben zu können, die weitere Handelskette wird das Fleisch mit der Begründung der Steuerkosten von 2 €/kg auf 2,20 €/kg verteuern. Der Verbraucher wird zahlen, aber vermutlich das Biofleisch, das von 3 €/kg auf 3,30 €/kg steigt, nicht mehr so oft kaufen. Bilanz:

  • Ein zusätzlicher Haufen ohnehin lästiger Sesselfurzer im Staatsdienst wird finanziert.
  • Der Bauer bekommt weniger Geld.
  • der Biobauer hat eine Umsatzeinbuße, da seine Fleischpreise überproportional steigen.
  • Die Bauern verbringen weitere 5% ihrer Zeit mit dem Ausfüllen völlig hirnrissiger und überflüssiger Formulare.
  • Der Schlachthof hat einen kleinen Verlust.
  • Die Handelskette merkt das gar nicht und gleicht Absatzminderung durch Preise wieder aus.
  • Für den Verbraucher wird es deutlich teurer.

Die Endpunkte der Nahrungskette zahlen die Zeche. Das ist auch bei den anderen Modellen nicht anders. Aber für diese Betroffenen kommt es noch schlimmer als hier beschrieben. Angeblich verursacht Tierzucht ja Unmengen an zusätzlichem CO2, obwohl FFF-Vertreter ja schon klargestellt haben, dass das gar nicht der Fall ist (deren Orthografieprobleme ließen sich übrigens mit den rheinischen Schreibweise vermeiden: „datt datt gar nicht dä Fall is“). Fleisch wird somit bereits CO2-besteuert, d.h. eine Fleischsteuer käme dann noch oben drauf. Und damit wird Fleisch dann vermutlich doch richtig teuer. Da abzusehen ist, dass weitere Abgaben aufgrund einer angeblichen Nitratbelastung hinzu kommen (der Geldabfluss in Richtung EU darf nicht aufgehalten werden, auch wenn dazu das Messstellennetz manipuliert werden muss), die ebenfalls der Tierhaltung angelastet werden, wird der Viehbauer in Deutschland mehr oder weniger selbst zur bedrohten Tierart. Als Ausgleich für den geplagten Verbraucher und als endgültigen Todesstoß für die Viehbauern wird parallel zu dem ganzen Schwindel der Import von US-Fleisch verdreifacht, während durch die ganzen Steuern der Export nicht mehr konkurrenzfähig ist.

Die Besteuerung soll natürlich, das betonen alle Schwafler, zweckgebunden ablaufen. Es spricht mal wieder für die Qualitätslügenpresse, dass sie es hinbekommt, solche Bericht in strengem Blocksatz zu schreiben statt vor Lachen in Schlangenlinien. Keines der Qualitätslügenmedien, wirklich keines, erinnert sich daran, dass sowohl Politik als auch Qualitätslügenjournalisten dem Bürger stets erklärt haben, Steuern seien eben NICHT zweckgebunden. Ein paar Beispiele:

  • Die Tabaksteuer dient nicht etwa der Finanzierung höherer Behandlungskosten für Raucher (die nach niederländischen Untersuchungen ohnehin nicht existieren, weil Raucher zwar ein höhreres Erkrankungsrisiko als Nichtraucher aufweisen, das aber locker durch zeitiges Ableben ausgeglichen wird).
  • Die immer noch existierende Sektsteuer diente zur Finanzierung der kaiserlichen Hochseefloote, selbstversenkt in Scapa Flow. Kassiert wird, eine Flotte gibt es nicht.
  • Die für die Straßensanierung notwendigen ca. 15 Mrd € sind beim besten Willen nicht im Haushalt zu finden, obwohl durch Mineralöl- und andere verkehrsbezogene Steuern pro Jahr ca. 60 Mrd € eingenommen werden.

Das Ende vom Lied: für den Verbraucher wird es teuer, vermutlich für manche, die ohnehin schon am Ende des Geldes noch einen Teil des Monats vor sich haben, ziemlich fatal. Da Fleisch ja nur ein Baustein in der Verteuerungskette ist, dürfte das für viele Eigenheimbesitzer, die so gerade eben über die Runden kommen (laut Privatmitteilung eines Mitarbeiters eines Kreditinstituts sind das nicht wenige), die Zahlungsunfähigkeit bedeuten. Für viele Bauern wird es die Hofaufgabe bedeuten, da die Absatzmöglichkeiten kleiner werden und die minimalen Ausgleichszahlungen das nicht abfangen können. Für die Agrarindustrie (Fleischindustrie, Futtermittelindustrie) wird das ein Schrumpfen mit zusätzlichen Arbeitslosen bedeuten. Für den Staat wird es nur kurzfristig zusätzliche Einnahmen bedeuten, da die abzusehende Aufgabe im landwirtschaftlichen Bereich und andere Nebeneffekte das schnell ausgleichen und dann zu starken Verlusten führen. Der Abstieg Deutschlands wird schneller werden.

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