Zu spät!

Nach dem tragischen Unfall mit 29 Toten auf Madeira (die Insel, nicht der Präsident von Vuvuzela Venezuela) ist der außenministernde Vorgartenzwerg angereist, um sich die Unfallstelle anzusehen. Dazu sei angemerkt:

(1) Niemand von Friday-4-Nonsense hat sich über diesen klimaschädlichen Unfug aufgeregt. Es handelt sich gewichtstechnisch zwar nur um einen Vorgartenzwerg, aber Flugzeug ist Flugzeug.

(2) Auch von der Polizei ist anscheinend niemand auf die Idee gekommen, den Gaffer zur Ordnung zu rufen. Im Weg rumstehen und Leute bei der Arbeit behindern – das tun Vorgartenzwerge schon im Vorgarten, wenn der Gartenbesitzer mit dem Rasenmäher da lang will. Dazu muss man nicht nach Portugal fliegen.

(3) „Erschüttert“ kann man auch hier sein. Ich bin sicher, dass sehr viele Bürger kraftmäßig in der Lage sind, einen Vorgartenzwerg zu erschüttern, falls er das nicht glaubhaft hinbekommt.

(4) Die Aktion kommt – wie immer in der Politik – deutlich zu spät. Das Unglück ist schon passiert. Entsprechend früher und im Bus sitzen wäre sehr viel anerkennenswerter gewesen.

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