Vor der Wahl was zur Wahl

Wahlen sind aufwändig und teuer. Ginge es nicht einfacher, z.B. in dem man das Internet verwendet?

Das ginge schon, wäre preisgünstiger und würde auch ganz andere Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung eröffnen. Wie es funktionieren könnte, habe ich hier mal beschrieben (ein wenig Eigenwerbung darf ja wohl auch mal sein):

 

Warum so was nie kommen wird, steht auch drin, frei nach Karl Kraus „Wenn Wahlen etwas bewirken würden, wären sie längst verboten“.

Erhältlich nur bei amazon. Nur so kann ich die Preise niedrig halten.

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2 Gedanken zu „Vor der Wahl was zur Wahl

  1. Ich weiß nicht. Es wird ja schon bei Papierwahlen recht viel gemogelt. Die AfD will ja nun in NRW die Wahlergebnisse in allen Wahlbüros nachprüfen lassen, da muss allerdings momentan noch der Landtag zustimmen, wenn ich richtig informiert bin. Offensichtlich haben in vielen Wahllokalen gutmenschliche oder transatlantische „Deep State“-Sympathisanten AfD-Stimmen systematisch unter den Tisch fallen lassen.

    Wenn ich mir das Ganze nun im Internet vorstelle, wo der Deep State die Server unter physischer Kontrolle hat, möchte ich das eher nicht. Klar, kann man auch eine Internetwahl so transparent wie möglich machen, so daß jeder Wähler z.B. über eine eindeutige ID sein Abstimmverhalten nachprüfen kann und dann in einer Art riesiger Exceltabelle eine Gesamtsumme gebildet wird, nachvollziehbar für jeden. Trotzdem bleiben Manipulationsmöglichkeiten, z.B. Tote abstimmen lassen. Da gäbe es halt dann statt 60% Wahlbeteiligung plötzlich wieder gute 85%, damit man das Ergebnis hinbiegen kann, wie es gebraucht wird.

    1. Die grundsätzlichen Manipulationsmöglichkeiten, z.B. Tote abstimmen zu lassen, sind die gleichen, die auch bei den jetzigen Wahlverfahren Wahllokal und Briefwahl existieren. Da ändert sich absolut nichts.

      Auch der „Deep State“ hat allenfalls geringe Manipulationsmöglichkeiten: jeder Wähler hat nicht nur die Möglichkeit, nachzuprüfen, ob seine Stimme korrekt verrechnet wurde und das Gesamtergebnis stimmt, er kann eine falsche Verrechnung sogar definitiv beweisen, da er auf seinem Rechner immer noch seine Originalstimme vorweisen kann, und die kann aufgrund des Gesamtverfahrens von ihm nicht manipuliert werden.

      Auch heute erfolgt die Endauswertung mit Software, und zwar so undurchschaubar wie möglich, und die Software selbst ist so dilettantisch wie möglich. Mal abgesehen vom Auszählen der Zettel, wozu es im Internet auch ernsthafte Stimmen gibt, die behaupten, dass es in vielen Wahlbezirken bereits dort alles andere als ordnungsgemäß zugeht.

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