Propaganda-Prinzipien I

Wenn man die Medienberichte über eine ganze Anzahl von Themen über einige Zeit hinweg verfolgt, stellt man erstaunt fest, dass anscheinend der größte Teil der Bevölkerung ganz anderer Ansicht ist als man selbst.

So läuft beispielsweise 70 Jahre nach dem 2. Weltkrieg die Entnazifizierung in einem viel größeren Ausmaß als bisher, berichten doch täglich gleich mehrere Sender über die Verbrechen der Deutschen (richtig hinhören! Nicht der Nazis oder Hitlers, sondern der Deutschen, also auch du!). Wenn jemand in solchen Berichten zu Wort kommt, war er oder seine Vorfahren bereits vor 1933 entschiedene Gegner des Regimes, und überhaupt scheinen ca. 1.000 strenge Nazis damals 80.000.000 Bürger in Geiselhaft genommen zu haben.

Ähnlich sieht es beim Thema „Migranten“ aus. Neben ein paar Pegida-Anhängern, die in irgendwelchen Städten in 500 km Entfernung wohnen, scheinen du und die Nachbarn und Bekannten, mit denen du redest, die einzigen zu sein, die die Sache kritisch sehen. Alle anderen Bürger freuen sich laut pausenlos auf uns eindreschenden Medienberichten nicht nur über die Flüchtlinge, sie können eigentlich gar nicht genug von denen bekommen.

Vielleicht findest du auch noch andere Themen, die dir vielleicht ein wenig merkwürdig kommen, vielleicht bist du aber auch schon da angekommen, dass du die unterschwellige Kritik dieses Artikels als merkwürdig und die Medienmeldungen als korrekt emfpindest.

Ob nun stimmt, was in den Medien berichtet wird, soll hier gar keine Rolle spielen. Interessant sind eher die Effekte: durch die ständige Wiederholung werden Zweifel an der eigenen abweichenden Meinung geweckt, schließlich übernimmt man die Mehrheitsmeinung und zuletzt lehnt man sogar die vielleicht früher selbst vertretene abweichende Meinung ab, ohne sich überhaupt auf Diskussionen oder Nachdenken einzulassen.

Der Staat steht bei verschiedenen Themen vor der Notwendigkeit, dem Volk etwas anderes einzuprügeln als was dieses sich so denkt. Hierzu dienen die Medien, die sich wiederum bewährter Propaganda-Prinzipien bedienen. Das sind gar nicht einmal so viele, und ich werde sie nach und nach vorstellen. Das heutige Prinzip lautet

Wiederholung

Um eine bestimmte Meinung in den Köpfen der anderen zu verankern, wiederhole man sie endlos und hartnäckig. Der Wahrheitsgehalt spielt überhaupt keine Rolle. Man muss nur hartnäckig und unbeirrt bei der Aussage bleiben, egal was andere sagen. Lange genug wiederholt führt auch Unsinn zu Zweifeln bei den anderen und schließlich sogar zur Übernahme des Unfugs (natürlich spielen auch noch weitere Propaganda-Prinzipien da hinein, doch dazu später). Das wirkt! Auch Leute, die mit Fähnchen am Straßenrand standen, als Hitler im offenen Auto an ihnen vorbei fuhr, halten sich heute nicht selten als Gegner der 1. Stunde, die alles genau so vorausgesehen haben. Bei den anderen Themen findet ihr sicher selbst genügend Beispiele.

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