Beliebtheitsgrade

Wie sieht die Beliebtheit der Regierungen in den europäischen Nato-Staaten aus? Hier eine Übersicht:

CountryLeaderApproval RatingDisapproval RatingNet ApprovalNotes/Source
AlbaniaEdi RamaN/AN/AN/ANo recent data found in February 2026 searches.
BelgiumBart De Wever41%49%-8%Data from Morning Consult surveys (Dec 8-14, 2025).
BulgariaBoyko Borisov (assuming current)N/AN/AN/ANo recent data found.
CroatiaAndrej PlenkovićN/AN/AN/ANo recent data found.
CzechiaPetr Fiala15%N/AN/AApproval rating as of early 2026.
DenmarkMette FrederiksenN/AN/AN/ANo recent data found.
EstoniaKristen MichalN/AN/AN/ANo recent data found.
FinlandPetteri OrpoN/AN/AN/ANo recent data found.
FranceEmmanuel Macron13%80%-67%Data from Morning Consult surveys (Dec 8-14, 2025). Additional sources report around 16% in February 2026.
GermanyFriedrich Merz36%60%-24%Data from Morning Consult surveys (Dec 8-14, 2025). Other reports indicate deep unpopularity around 25%.
GreeceKyriakos MitsotakisN/AN/AN/ANo recent data found.
HungaryViktor OrbánN/AN/AN/ANo recent data found.
IcelandBjarni BenediktssonN/AN/AN/ANo recent data found.
ItalyGiorgia Meloni41%52%-11%Data from Morning Consult surveys (Dec 8-14, 2025). Consistent with other sources around 35%.
LatviaEvika SiliņaN/AN/AN/ANo recent data found.
LithuaniaIngrida ŠimonytėN/AN/AN/ANo recent data found.
LuxembourgLuc FriedenN/AN/AN/ANo recent data found.
MontenegroMilojko SpajićN/AN/AN/ANo recent data found.
NetherlandsDick Schoof36%40%-4%Data from Morning Consult surveys (Dec 8-14, 2025).
North MacedoniaHristijan MickoskiN/AN/AN/ANo recent data found.
NorwayJonas Gahr Støre37%61%-24%Data from Morning Consult surveys (Dec 8-14, 2025).
PolandDonald Tusk38%51%-13%Data from Morning Consult surveys (Dec 8-14, 2025).
PortugalLuís MontenegroN/AN/AN/ANo recent data found.
RomaniaMarcel CiolacuN/AN/AN/ANo recent data found.
SlovakiaRobert FicoN/AN/AN/ANo recent data found.
SloveniaRobert GolobN/AN/AN/ANo recent data found.
SpainPedro Sánchez33%61%-28%Data from Morning Consult surveys (Dec 8-14, 2025). Consistent with around 30% in other reports.
SwedenUlf Kristersson37%55%-18%Data from Morning Consult surveys (Dec 8-14, 2025).
TurkeyRecep Tayyip ErdoğanN/AN/AN/ANo recent data found in searches.
United KingdomKeir Starmer23%67%-44%Data from Morning Consult surveys (Dec 8-14, 2025). Updated to 22% favourable in February 2026.

Knapp zusammen gefasst: je mehr für den Krieg getrommelt wird, desto geringer die Zustimmung. Wobei natürlich weitere Gesichtspunkte hinzu kommen, die aber nicth völlig unabhängig voneinander sind. Für die für Friedensverhandlungen eintretenden Politiker gilt

Robert Fico (Slowakei)

  • Zustimmungsraten: Internationale Umfragen (z. B. Ipsos, AKO) zeigen eine sinkende Popularität – von 45% im Juni 2025 auf ca. 32-39% im Februar 2026. Lokale slowakische Quellen wie The Slovak Spectator und Infostat-Polldaten berichten, dass seine Partei Smer nur noch 22,7% Unterstützung hat (hinter Progressive Slovakia mit 24,6%), mit Verlusten bei loyalen Wählern. Ältere Umfragen des Statistics Office (staatlich) bestätigen einen Rückgang um bis zu 6 Prozentpunkte, und Vertrauenswerte liegen bei 32%. Slowakische Medien wie TASR und Denník N heben hervor, dass Kritik an seiner Justizreform und Korruptionsskandalen (z. B. Freilassung von 446 Häftlingen durch Strafrechtsänderungen) die Ratings drücken.
  • Haltung zur Ukraine: Fico betont, der Krieg habe „keine militärische Lösung“ und fordert Dialog mit Russland. Er hat Notstromlieferungen an die Ukraine gestoppt, um Druck wegen unterbrochener russischer Öllieferungen auszuüben (Druzhba-Pipeline), und droht mit Blockade der EU-Beitrittsverhandlungen. Lokale Quellen wie Pravda.sk und Spectator.sme.sk sehen das als „Friedensrhetorik“, die ihm bei Anti-EU-Wählern hilft, aber Opposition wirft ihm vor, Russland zu begünstigen und Slowakei zu isolieren.
  • Mehr aus slowakischen Quellen: Ja, sie bieten tiefere Einblicke – z. B. in regionale Unterschiede (höhere Unterstützung in ländlichen Gebieten) und wie Ficos Angriffe auf Opposition (z. B. Šimečkovas Mutter) als Ablenkung von wirtschaftlichen Misserfolgen dienen. Internationale Berichte (z. B. Reuters) fokussieren mehr auf EU-Konflikte, während lokale wie TASR den Alltagseffekt (z. B. Wirtschaftssentiment bei 97,5 Punkten) betonen.

Viktor Orbán (Ungarn)

  • Zustimmungsraten: Keine einheitlichen Zahlen, aber Polls (z. B. Median) zeigen Fidesz mit 20% Rückstand hinter der Oppositionspartei Tisza (Péter Magyar). Orbáns persönliche Popularität sinkt auf unter 40% in manchen Umfragen, mit Kritik an Korruption (Ungarn ist EU-weit am korruptesten, CPI-Score 40). Ungarische Quellen wie Telex.hu und Political Capital berichten, dass 55% der Wähler Orbán für politische Gewalt verantwortlich machen und seine Unterstützer ihn als „sichere Wahl“ sehen, während Opposition ihn als „blind gefolgt“ kritisiert.
  • Haltung zur Ukraine: Orbán eskaliert anti-Ukraine-Rhetorik im Wahlkampf – blockt €90 Mrd. EU-Kredit und Sanktionen, beschuldigt Kyiv von „Öl-Blockade“ und „Angriffsplänen“ auf ungarische Energie (ohne Beweise), schickt Truppen zum Schutz von Infrastruktur. Er präsentiert sich als „Friedenskämpfer“, der Ungarn vor Krieg schützt, und nutzt das, um EU zu delegitimieren. Lokale Medien wie About Hungary und Miniszterelnok.hu rahmen es als „Souveränitätsschutz“.
  • Mehr aus ungarischen Quellen: Definitiv – Sites wie Telex.hu, Politicalcapital.hu und Transparency.hu bieten Einblicke in Polarisierung (z. B. 66% Fidesz-Wähler sehen Opposition als „gefährlich“) und wirtschaftliche Verluste (z. B. €1,1 Mrd. EU-Fondsverlust durch Rechtsstaatsdefizite). Internationale Medien (z. B. Politico, Bloomberg) betonen EU-Blockaden, während lokale den Wahlkampfkontext (z. B. Orbán als „starke Waffe“ für 2026) hervorheben.

Auch da scheint die Zustimmung abzunehmen, was aber auch an Propaganda-Maßnahmen der EU liegen kann. Orban und Fico werden ganz offen als „Verräter“ bezeichnet, weil sie die weitere Kriegsfinanzierung und Sanktionierung nicht mitmachen wollen. Aber mal ernsthaft überlegt (bildlich gesprochen): da geht ein Männerclub los, reisst ein paar Weiber auf und schreit dann „IHR SCHWEINE!!“, weil ein paar sich weigern, an der Massenvergewaltigung teilzunehmen?

In „unserer Demokratie“ entscheiden Leute, die teilweise unter 20% Zustimmung in der Bevölkerung haben, über die Fortsetzung des Krieges. Besser kann man wohl nicht demonstrieren, was „unsere Demokratie“ noch wert ist.

Aber sei’s drum. Änderungen scheint es nicht zu geben. Also PROST! AUF DIE NÄCHSTE MILLION TOTE!