Fundstücke

Wer meint, auf Wikipedia Informationen finden zu können, sollte sich nicht so sicher sein. Bestimmte Themen sind sehr einseitig vorbesetzt:

Leugnung der menschengemachten globalen Erwärmung

Auch fachlich extrem qualifiziert und diskussionstechnisch seriös sind Beiträge grüner MdB zur Kritik von Lungenfachärzten an den Stickoxidgrenzwerten:

Vom Lungenarzt in einem Tag zum inakzeptablen Reichsbürger

Wer wissen will, warum die internationale Politik nicht funktioniert und wie man sie verbessern könnte, kann sich in einem Antrag für eine feministische Außenpolitik der Grünen im Bumstag informieren:

Feministische Außenpolitik der EU

So heißt es dort: „Eine 50%-Quote für Frauen* [der Stern steht im Original, wer noch nicht genug hat, frage Onkel resp. Tante Google] im Auswahlverfahren für den gehobenen und höheren Auswärtigen Dienst sei im Rahmen einer geschlechtergerechten Personalpolitik einzuführen. Mitunter macht man sich gar nicht so richtige Vorstellungen, welch weites Feld die „Außenpolitik“ umfasst. Sicherzustellen („sicherstellen“ ist übrigens ein Schwerpunktwort des Antrags) sei nämlich auch, dass die von der Bundesregierung gesetzten Schwerpunkte Klima, Menschenrechte und Gesundheit so ausgestaltet werden, dass unter anderem Frauen und ihre Bedürfnisse bei Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel gleichberechtigt beteiligt und berücksichtigt werden sowie die Stärkung von sexuellen und reproduktiven Rechten von Frauen im Vordergrund der Schwerpunkts Gesundheit steht. Auch sollen Konstruktionen von Geschlechterrollen im militärischen Kontext reflektiert werden. Dass Projekte nur förderungswürdig sind, wenn sie der Gendergerechtigkeit nicht im Weg stehen, klingt angesichts des sonstigen Katalogs schon fast ein wenig antiquiert.“

In der Tat sind Frauen vom Klimawandel stark betroffen. Ich zitiere mal wikipedia: „Das Klimakterium (gr.klimaktér „Stufenleiter, kritischer Zeitpunkt im Leben“) bezeichnet bei der Frau (sowie bei Kühen von Grind- und Schwertwal) die Jahre der hormonellen Umstellung, im Deutschen früher auch Stufenjahre genannt, vor und nach der Menopause mit dem Übergang von der reproduktiven zur postmenopausalen Phase. Diesen Zeitabschnitt bezeichnet man umgangssprachlich als Wechseljahre.“

Ich habe mal ein paar Links dringelassen, damit sich jeder selbst mal informieren kann, ob es sich bei den grünen Antragstellern* um Frauen oder Kühe von Grind- oder Schwertwalen handelt; auf jeden Fall sollte man „Wechseljahre“ aber so interpretieren, dass man mal einiges Personal des Bumstags auswechseln muss.

Das Problem, auch Grüne irgendwie doch verstehen zu können, verlangt anscheinend nach der Beschäftigung mit exotischen … äh … naja, irgendwie ?-schaften, z.B.

Transkultureller Psychiatrie oder Ethnopsychoanalyse.

Wenn man diese Fachwissenschaften verinnerlicht hat, kann man möglicherweise auch diese Geschichte verstehen:

Mops gepfändet und versteigert

Naja, verständlich. Wenn der Rollstuhl nicht der Berufsgenossenschaft gehören würde, hätte man einem Schwerstbehinderten auch problemlos sein Fortbewegungsmittel unter dem Arsch weggepfändet. Schließlich muss man ja irgendwie Geld für die fürstliche Versorgung von Asylschwindlern reinbekommen.


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