Berichte aus deutschen Kriegsgebieten

Glaubt man den Berichten der deutschen Propagandamedien, kommt es anscheinend täglich zu Schlägereien zwischen Deutschen um das Vorrecht, die nächste Hundertschaft eintreffender Flüchtlinge als erster willkommen zu heißen. Die Realität sieht anders aus.

Die Flüchtlinge sind jetzt schon einige Wochen da. Viel merken tun wir selbst nicht, aber wir haben uns angewöhnt, alle Türen und Fenster auch dann fest zuzuschließen, wenn wir hinten in den Garten gehen. Sportuntericht gibt es an der Schule nicht mehr, glaube ich, und auch das Schwimmbad ist angeblich nur noch stundenweise nutzbar. Aber wir haben keine kleinen Kinder mehr, und schwimmen gehen wir auch nicht.

so ein Einwohner einer Kleinstadt in NRW. Andere merken das schon stärker, denn in manchen Städten wie Köln fällt bereits fast in der Hälfte der Schulen der Sportunterricht aus, weil die Hallen für die Flüchtlinge requiriert wurden. Die Nähe der Hallen zu den Unterrichtsräumen bereitet weitere Probleme: Zäune auf dem Schulgelände und Wachschutz (für wen?) sind die Folgen. Betroffen sind auch Sportvereine, die auf Hallen angewiesen sind und den Betrieb einstellen müssen.

Man kann aber auch Probleme haben:

Ich war unterwegs, als mein Nachbar anrief, bei mir würde gerade eingebrochen. Da meine 85 jährige Mutter im Hause war, habe ich sofort die 110 angerufen und es dringend gemacht. Die Polizei kam dann auch, allerdings nicht sofort, wie der Beamte am Telefon versicherte, sondern erst nach über 50 Minuten. Die kamen nur noch nachschauen, ob meine Mutter erschlagen worden ist oder nicht – Hilfe hätten sie nicht leisten können.

berichtete ein Bekannter aus der gleichen Gemeinde. Die Polizei ist nicht nur stellenweise total überfordert und kann für die Sicherheit in keiner Weise mehr garantieren. Mein Gesprächspartner fuhr fort:

Es kam manchmal bis zu 20-30 Einbrüchen pro Abend in unserem Dorf. Die Polizei sagte auf einer Bürgerversammlung ganz offen, dass es sich um gut organisierte Zigeunerbanden handelt, gegen die sie nichts machen könnten. Wir Bürger sollten doch wachsam sein und uns auf der Straße zeigen, das würde sie vielleicht abschrecken. Das war schon ein verdeckter Aufruf, eine Art Bürgerwehr zu gründen.

Die Polizei ist nicht nur da machtlos. Aus einer anderen Kommune berichtete eine Gesprächspartnerin

Die kommen bei uns in den Laden, reißen die Verpackungen auf und knabbern die Lebensmittel an oder fahren mit dem Finger durch den Joghurt. Anschließend stellen sie das wieder in das Regal zurück. Die Polizei sagt, sie könne nichts machen. Wir sollten die Schäden notieren und uns wegen Schadensersatz an die Gemeinde wenden, aber da ist natürlich auch niemand zuständig.

Auch in den Unterkünften herrschen teilweise schlimme Zustände, wie ein Elektromonteur beobachtete

Die wissen nicht, was ein Klo ist. Die bekommen gesagt „das müsst ihr hin“, aber sie wissen damit nichts anzufangen. Sie scheißen rein oder auch nicht, aber keiner spült ab und nach kurzer Zeit ist alles verstopft. Dann scheißen sie eben irgendwo anders hin, bis ein Trupp Putzleute und Klempner kommt und alles sauber macht und die Verstopfung beseitigt. Danach geht das Ganze wieder von vorne los.

Auch ein Hausbesitzer in einer anderen Stadt beschwert sich:

Erst waren wir ja ganz offen für die Flüchtlinge. Aber die respektieren nichts. Ständig wird mein Garten zertrampel, reingeschissen und Müll reingeworfen. Wenn man sich darum bemüht, jemanden zu finden, der die Leute mal ein wenig aufklärt, was sie machen dürfen und was nicht, findet man keinen, und falls doch, wird es für zwei Tage etwas besser, dann kommen neue Flüchtlinge und das Chaos geht von vorne los.

Natürlich ist das nicht immer so. Ein anderer Bekannter weiß

Erst sollten 50 vorübergehend in die alte Kaserne, dann plötzlich 250 auf Dauer. Da haben wir einen ganz schönen Schreck bekommen. Aber diejenigen, die bisher gekommen sind, scheinen zur Mittelschicht zu gehören – Handwerker oder Lehrer oder so. Die verhalten sich anständig, und auch Probleme untereinander lösen sie selbst. Hoffentlich bleibt das so …

oder auch Positiv

Die Familie – eine Mutter mit drei Kindern – kommt aus Tadschikistan. Bleiben dürfen sie nicht, und der Älteste – über 18 – wurde auch schon nach Litauen abgeschoben, wo sie wohl eingereist sind. Die Mutter mit den beiden kleineren ist hier nur geduldet. Der Ältere – sie sind nun etwa ein Jahr hier – ist versuchsweise in ein Gymnasium eingeschult worden, und es klappt ganz gut. Er kann inzwischen gut Deutsch und lernt auch gut mit.

Unsere Gutpresse schimpft ja auch gerne über die Ungarn. Eine Bekannte erzählte dazu

Ich war ein paar Tage beruflich in Ungarn. Abends wollte ich mir Milch und Brot kaufen. Nichts zu bekommen. Ich war mehr als eine Stunde und in zig Läden unterwegs, bis ich was bekommen habe. Man erzählte mir, fast alles werde für die Flüchtlinge gebraucht und für die Ungarn bliebe in den Brennpunkten immer weniger übrig. Das Schließen der Grenzen wäre keine Fremdenfeindlichkeit, sondern Notwehr, sonst wäre die Versorgung in einigen Gebieten vollständig zusammen gebrochen.

Das hört man hier natürlich nicht. Die Gutpresse beschränkt sich lieber auf Hetze, um dann anderen vorzuwerfen, sie würden hetzen.

Konzepte gegen die Flüchtlingsflut gibt es nach wie vor nicht, und Politik und Qualitätspropagandemedien stellen sich taub gegen die Realität. Bereits jetzt schätzen einige die Kosten in den nächsten Jahren auf 10-15% des Bundeshaushalts – 50% mehr als der Verteidigungshaushalt. Man muss kein Prophet sein, um vorauszusagen, dass es über kurz oder lang zu größeren sozialen Unruhen kommt, wenn die Flut nicht eingedämmt wird.

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