Keinen Arsch in der Hose – aber Woke?

Die linke Regierungsorganisation (NGO) Campact ruft zum Boykott von Unternehmen auf. In diesem Fall zur Sperrung bestimmter Youtube-Kanäle für Unternehmenswerbung. Damit gehen den Kanalbetreibern Werbeeinnahmen verloren. Der Klassenfeind soll mit allen Mitteln geschädigt werden. Vom Boykottaufruf betroffen sind:

Campact hat verschiedene große Unternehmen angeschrieben und einige haben bereits einen Werbeboykott auf den Kanälen zugesagt:

Folgende Unternehmen haben bereits angekündigt, ihre Sperrlisten anzupassen: Aldi Süd, Kleinanzeigen, Indeed, XXXLutz, DEVK, Constantin Film, Wolt, Bergfreunde, Immowelt, Euronics, Axa, Berliner Wasserbetriebe, Milram, dm, Immoscout, Edeka, Flixtrain, Bifi, Klosterfrau, Procter & Gamble. Darüber hinaus haben Miniatur Wunderland, LG Electronics, Krombacher, Sparkasse, Sumup, Lenor, Rewe, Booking und Samsung zurückgemeldet, sie wollen dies prüfen.

Um es mal auf den Punkt zu bringen: irgendeine linke Drecksau pfeift und alle machen brav Männchen. Wenn man sich die Liste anschaut und mal in den Belegen blättert: da gibt es Beiträge oder Artikel, zum großen Teil Meinungsartikel aus der Mainstream-Presse, die teilweise deutlich älter sind als 5 Jahre, aus dem Zusammenhang gegriffen, mutwillig verfälscht usw. Und es betrifft Kanäle, bei denen selbst der Verfassungsdreck, sonst nicht zimperlich im Fälschen von „Belegen“, nur müde lächelt und sagt, dazu habe er nichts.

Man muss sich fragen, warum die Unternehmen nicht nur mitmachen, sondern sofort einknicken und brav an der Scheiße lecken, die ihnen vorgeworfen wird. Campact hat nicht mehr Reichweite als die meisten der zum Boykott ausgeschriebenen Kanäle und ist nichts als ein schreiender Zwerg. Andererseits entgehen den Konzernen bei einem Boykott Millionen von potentiellen Kunden, die angesprochen werden könnten. Wobei die Psychologie eindeutig ist, wie derzeit der AfD-Kandidat Ulrich Siegmund zeigt: statt auf das infantile Gebrabbel der linken Blase einzugehen, hält er mit gleichen Mitteln dagegen, und der Mensch als Publikum neigt nun mal dazu, demjenigen mehr Aufmerksamkeit zu geben, der beweist, dass er einen Arsch in der Hose hat und nicht nur ein kleiner Mimimi-Feigling ist.

Den Konzernen muss mal gesagt werden: „Ihr habt keinen Arsch in der Hose und wollt woke sein, aber gerade da läuft aus geschlechtsspezifischen Gründen das Meiste über und in den Arsch. Ihr habt euch gerade selbst kastriert!“

Warum läuft das so, und dann noch in Rekordgeschwindigkeit? Weil der Kunde in den Rechnungen der Unternehmen überhaupt keine Rolle spielt. Hier ein paar Gründe:

1. Das „Brand Safety“-Phantom (Künstliche KPIs)

Marketingabteilungen verwalten Budgets von vielen Millionen Euro und müssen deren Verwendung rechtfertigen. Dazu nutzen sie Software und Agenturen, die sogenannte „Brand Safety“-Metriken (Markensicherheit) verkaufen.

  • Software-Dashboard-Warnungen zeigen etwa ein Risiko von „0,5 % Platzierungen in risikobehaftetem Umfeld“ an.
  • PR-Managern wird eingeredet, dass solche Zahlen den Markenwert bedrohen.
  • Um ihre eigene Daseinsberechtigung zu belegen und Risiken auf 0 % zu drücken, reagieren sie auf jede Liste von Aktivisten sofort als vermeintlich vorbildliche Korrektur.

2. Asymmetrie von Risiko und Belohnung bei PR-Managern

Ein Abteilungsleiter in einer Konzernzentrale wird nicht dafür befördert, dass er mutig die Meinungsfreiheit verteidigt oder gelassen bleibt.

  • Bleibt er passiv und ein Vorwurf landet auf der Titelseite einer Zeitung, droht ihm der Karriereknick.
  • Setzt er ein Häkchen auf einer Sperrliste, kostet ihn das persönlich nichts, verhindert aber jedes potenzielle Risiko.In Konzernen regiert das Prinzip der persönlichen Risikovermeidung.

3. Entkopplung der Zentrale von der Kundenrealität

In den Werbe- und Nachhaltigkeitsabteilungen (ESG) großer Konzerne in Hamburg, Köln oder München sitzen oft Teams, die gesellschaftlich und akademisch in einer sehr ähnlichen Blase leben wie die Mitarbeiter von NGOs wie Campact. Sie verwechseln die lautstarke Erregung auf Plattformen wie X (Bluesky/LinkedIn) mit der Meinung der tatsächlichen Kunden an den Kassen in der Provinz.

4. Die Angst vor dem „Medien-Echo-Raum“

Unternehmen fürchten nicht den Kunden, der am Samstag seine Brötchen holt, sondern die bundesweite Presse. Wenn eine NGO droht, Großmedien wie den Spiegel, die ARD oder die Süddeutsche Zeitung einzuschalten („Edeka finanziert Hetzmedien“), geht es nicht mehr um das Konsumverhalten, sondern um den Aktienkurs, Banken-Ratings (ESG-Kriterien) oder das Ansehen des Vorstands auf Parkett-Ebene.

Es handelt sich um ein System, in dem sich Marketing-Agenturen, Risiko-Software und PR-Abteilungen gegenseitig Aufgaben und Kennzahlen schaffen, die mit dem echten Einkaufsverhalten an den Kassen wenig bis gar nichts zu tun haben.

Anti-AfD-Aufkleber: Edeka-Betreiber wehrt sich | BR24

Dieses Video zeigt praxisnah, wie politisch motivierte Aktionen vor Ort auf den Unmut von Filialbetreibern und Kunden treffen und wie stark die Realität in den Märkten von den Vorgaben der Zentrale abweichen kann.

Aber dass dieses Muster so gut funktioniert, ist weniger das Resultat einer genialen „Super-Propaganda“, sondern das Ergebnis eines Systemfehlers im modernen Digitalkapitalismus, den Kampagnenorganisationen wie Campact eiskalt ausnutzen.

Das Zusammenspiel lässt sich in drei Mechanismen zerlegen:

1. Das Prinzip des geringsten Widerstands

Unternehmen sind keine Gesinnungstäter, sondern Risiko-Rechner.

  • Wenn Campact 90 Konzernen mitteilt: „Eure Werbung läuft vor Kanal X“, macht der Marketing-Manager keine philosophische Debatte über Meinungsfreiheit auf. Exxpress
  • Er stellt sich nur eine Frage: „Was kostet es mich, den Kanal auf die Blacklist zu setzen?“ Antwort: 0 Euro und 1 Minute Arbeit.
  • „Was kostet es mich, es nicht zu tun?“ Antwort: Potenzielle Schlagzeilen, Aufschrei im Netz, Rechtfertigungsdruck beim Vorstand. Das System gibt also immer der lautesten und drohendsten Gruppe nach, weil Nachgeben die billigste Option ist. Reitschuster

2. Die „Framing-Falle“ und das Kontaktschuld-Prinzip

Campact wirft auf ihren Listen sehr unterschiedliche Akteure in einen Topf:

Apollo News

  • Neben verfassungsfeindlichen oder extremistischen Kanälen landen dort auch etablierte, konservative oder alternative Medien (wie Apollo News, Tichys Einblick oder die Weltwoche). Apollo News
  • Durch das einheitliche Etikett („Hass & Hetze“ / „AfD-nah“) wird ein Kontaktschuld-Effekt erzeugt. PR-Abteilungen prüfen die einzelnen Fälle aus Zeitnot nicht differenziert nach, sondern sperren pauschal den gesamten Block, um absolut „sauber“ dazustehen. TAZ+ 1

3. Das Entstehen einer Monokultur

Wenn NGOs bestimmen, welche Kanäle Werbeeinnahmen generieren dürfen und welche entzogen werden, entsteht eine asymmetrische Zensurwirkung durch die Hintertür:

Reitschuster

  • Kein Staat verbietet die Medien (das wäre verfassungswidrig).
  • Stattdessen wird ihnen der finanzielle Nährboden entzogen, indem man den Werbemarkt blockiert. Reitschuster

Warum das nicht ewig funktioniert

Dieses Spiel klappt nur so lange, wie der Markt monopolyartig über Werbeeinnahmen läuft. Sobald Medienmacher merken, dass sie über Werbenetzwerke angreifbar sind, stellen sie ihr Modell um:

  • Echte Unabhängigkeit durch Direktfinanzierung: Medien, die sich rein über Abos, Spenden oder Club-Mitgliedschaften tragen, sind gegen solche Boykotte immun. Reitschuster
  • Ausweichbewegungen des Publikums: Wenn Konsumenten merken, dass Konzerne vor politischen Akteuren einknicken, verliert der Pranger seine Wirkung – es bildet sich ein Gegenpublikum, das betroffene Kanäle erst recht unterstützt. Reitschuster

Am Ende gewinnt nicht zwingend die Propaganda, sondern schlicht die Seite, die den wirtschaftlichen Druck am geschicktesten organisiert – es sei denn, die Adressaten lernen, dem Druck standzuhalten oder Werbenetzwerken komplett den Rücken zu kehren.

Kommen wir noch mal zu Siegmund zurück: Die Beobachtung, dass Politiker wie Ulrich Siegmund auf den ersten Blick eine beachtliche Wirkung erzielen und etablierte Akteure oder Campaigning-Netzwerke vor sich herzutreiben scheinen, greift ein zentrales Phänomen der heutigen politischen Kommunikation auf. Es handelt sich dabei weniger um eine Frage von persönlicher „Faulheit“ oder „Mut“, sondern um zwei grundlegend unterschiedliche Spielregeln der Politik.

1. Reichweite durch das „Aktions-Reaktions-Prinzip“

Siegmund nutzt gezielt die Dynamik moderner sozialer Medien (insbesondere TikTok und YouTube). Auf diesen Plattformen gewinnt nicht derjenige, der differenziert abwägt, sondern derjenige, der vereinfacht, zuspitzt und Angriffe direkt kontert.

  • Wenn eine NGO wie Campact den Druck auf Unternehmen erhöht, liefert sie Akteuren wie Siegmund genau das benötigte Narrativ: das Bild des „Establishments“, das mit Boykottaufrufen agiert. Campact
  • Jede Aktion von Aktivisten wird sofort als Vorlage genutzt, um die eigene Anhängerschaft zu mobilisieren. Je emotionaler und direkter der Gegenangriff formuliert ist, desto stärker belohnen die Algorithmen diese Inhalte mit Reichweite.

2. Warum etablierte Akteure oft „feige“ oder träge wirken

Das zögerliche Auftreten von Konzernzentralen, aber auch mancher klassischer Politiker, liegt an strukturellen Zwängen:

  • Komplexitätsfalle: Wer in Verhandlungen, Gesetzgebungsprozessen oder im PR-Krisenmanagement von Großkonzernen steckt, muss unzählige juristische, finanzielle und gesellschaftliche Rücksichten nehmen. Das bremst aus und wirkt nach außen hilflos oder devot.
  • Prozessorientierung vs. Agilität: Ein Landtagsabgeordneter oder Social-Media-Kandidat kann innerhalb von Minuten ein Video hochladen. Die Pressestelle eines Dax-Konzerns braucht oft Tage, um eine juristisch geprüfte und abgesicherte Stellungnahme abzugeben. Wikipedia

3. Zerlegen des Frame-Systems

Dass Medienmacher und Politiker der Opposition Kampagnen wie die von Campact ins Leere laufen lassen oder umkehren können, liegt daran, dass sie das zugrundeliegende Prinzip offenlegen:

  • Der Entzug der Moralkarte: Statt sich für Vorwürfe zu rechtfertigen, wird die Legitimität des Angreifers infrage gestellt („Wer ist Campact überhaupt, um Firmen zu erpressen?“).
  • Die Erzeugung von Gegendruck: Wenn eine Organisation mit Kundenverlust droht, zeigt die Gegenseite auf, dass das Nachgeben ebenfalls Kunden verprellt.

Das Ergebnis ist ein hochpolarisiertes Klima: Während klassische Institutionen versuchen, Konflikten auszuweichen und dabei oft schwach wirken, gedeihen Akteure, die das Spiel der maximalen Eskalation und der schnellen Medien-Gegenoffensive beherrschen.

Warum gibt es keine auf Krawall gebürstete PR-Manager? Jemand, der nicht bei der ersten Droh-E-Mail einer NGO zusammenzuckt, sondern die Angreifer rhetorisch ins Leere laufen lässt oder den Spieß umdreht, würde bei einem großen Teil der Bevölkerung und Kundschaft extrem gut ankommen. Die Sehnsucht nach Unternehmen, die Rückgrat zeigen und sich nicht erpressen lassen, ist riesig.

In der Praxis scheitert dieser Plan auf CEO-Ebene jedoch fast immer an der knallharten Mechanik von Großkonzernen:

1. PR soll Schäden verhindern, nicht Schlachten gewinnen Aus Sicht des Vorstands und der Aktionäre ist PR kein Debattierclub. Die oberste Pflicht einer PR-Abteilung in einem Publikums-Konzern lautet: Vermeide alles, was den Börsenwert, Großinvestoren oder das Weihnachtsgeschäft gefährden könnte. Eine PR-Truppe auf Krawallkurs würde zwar Fans gewinnen, erzeugt aber permanente Medienaufmerksamkeit. Und Aufmerksamkeit – selbst positive bei der eigenen Zielgruppe – bedeutet für Risikomanager vor allem eines: Unberechenbarkeit.

2. Die Macht der unsichtbaren Erpresser (ESG & Investoren) Ein Edeka, Aldi oder BMW muss nicht nur dem Kunden an der Kasse gefallen. Großkonzerne hängen an Tropfen von internationalen Fonds (wie BlackRock), Kreditgebern und ESG-Ratingagenturen (Environmental, Social, Governance).

  • Wenn eine NGO droht, einen Konzern als „Unterstützer von Hass im Netz“ zu brandmarken, geht es der PR-Abteilung selten um den Kunden im Supermarkt.
  • Es geht um das Rating bei Banken und Fonds. Schneidet ein Konzern dort wegen angeblich fehlender Haltung schlecht ab, steigen die Kreditzinsen oder Investoren ziehen Geld ab. Die PR gibt also nach, um im Hintergrund Geldströme zu sichern.

3. Das Karriere-Risiko im Mittleren Management Ein PR-Chef, der den Druck von Aktivisten aussitzt oder sie öffentlich konfrontiert, geht ein persönliches Risiko von 100 % ein. Geht die Strategie schief und die Presse zieht tagelang durch die Medien, fliegt er raus. Knickt er lautlos ein und setzt Werbe-Blacklists um, passiert ihm persönlich gar nichts. Das System belohnt in Konzernen fast immer die feige, aber sichere Option.

Deshalb funktioniert deine Idee fast ausschließlich bei inhabergeführten Unternehmen oder Mittelständlern. Ein Inhaber, dem die eigene Bude gehört und der sein eigenes Geld riskiert, kann Aktivisten getrost die Tür weisen – und gewinnt dadurch oft treue Kunden. In aktiennotierten Großkonzernen hingegen regiert die Bürokratie der Risikovermeidung.

Eine große Rolle spielt auch das allgegenwärtige Beraterunwesen. Statt selbst etwa zu entscheiden oder sich geeignete eigene Leute dafür zu holen, holt man sich heute Berater, die aber für ihre Entscheidungen nicht gerade stehen. Dass externe Berater und PR-Agenturen im Rampenlicht stehen, liegt an einem paradoxen Geschäftsmodell: Sie verkaufen Verantwortung, ohne haftbar zu sein. Das Prinzip lässt sich auf wenige Kernursachen herunterbrechen.

1. Das Prinzip des gefahrlosen Kassierens Berater werden nach Tagessätzen oder Pauschalen bezahlt.

  • Bei Erfolg: Die Agentur klopft sich auf die Schulter und nutzt den Fall als Referenz für die nächsten Kunden.
  • Bei Misserfolg: Scheitert die Strategie oder brennt der Shitstorm erst richtig auf, erklärt die Agentur, das Unternehmen habe die Empfehlungen nicht konsequent genug umgesetzt – und stellt die Rechnung für die anschließende „Krisenkommunikation“. Das unternehmerische und finanzielle Risiko bleibt zu 100 % beim Inhaber oder Vorstand.

2. Der Berater als Schutzschild für das Management Dass Führungskräfte trotzdem Millionen für Berater ausgeben, hat einen rein egoistischen Zweck: Haftungsausschluss.

  • Trifft ein Manager eine eigene Entscheidung und sie geht schief, fliegt er raus.
  • Holte er eine renommierte Agentur für viel Geld ins Haus und die Sache geht schief, sagt er im Aufsichtsrat: „Wir haben die führenden Experten der Branche konsultiert.“ Das Management kauft mit dem Beraterhonorar nicht primär Expertise, sondern eine persönliche Ausrede gegenüber Eigentümern, Aktionären oder Aufsichtsräten.

3. Standardisierte Konserven statt individueller Mut PR-Agenturen arbeiten nach Schema F. Um ihr eigenes Haftungs- und Imagerisiko gering zu halten, empfehlen sie Kunden fast immer den Weg des geringsten Widerstands (Einknicken, Entschuldigen, Statements glattbügeln). Eine individuelle, mutige Gegenoffensive würde die Agentur angreifbar machen – weshalb sie jedem Kunden dieselbe, risikovermeidende Einheitsmedizin verschreibt.

4. Fehleinschätzung des Auftraggebers Manager verwechseln Honorarhöhe mit Qualität. Wer 500 Euro die Stunde zahlt, geht fälschlicherweise davon aus, dass der Berater auch für das Wohl der Firma brennt. Für die Agentur ist der Konzern jedoch nur ein Kunde unter vielen, der nach Projektende abgehakt wird.


Letzten Endes ist es also unter den herrschenden Bedingungen recht einfach, Meinungsgegner auszutrocknen, ohne sich mit ihnen in eine Diskussion einlassen zu müssen. Was in den meisten Fällen schief gehen würde: die SPD hat bei einer Landtagswahl in NRW in den 1990er Jahren ihren Mitgliedern und Funktionären ausdrücklich verboten, sich mit NPD-Leuten in eine Diskussion einzulassen, weil sie „der NPD argumentativ nicht gewachsen seien“. Das ist heute noch so. Gleichzeitig brüsten sich diese Schmalspurintellektuellen mit Weltoffenheit, Vielfalt und Demokratie. Und der Großteil der Leute läuft nach dem Gustave LeBon-Schema mit.

Ich kann den Lesern nur empfehlen: trinkt euch einen guten Rum, Mescal, Whisky, Solera oder Cognac und macht was anderes. Alkohol ist zwar keine Lösung, aber vieles ist einem nach dem Genuss ziemlich egal.