Bei der Kriegsgeilheit der Politiker muss man davon ausgehen, dass alle (zumindest die Männer) inzwischen permament mit Präservativ rumlaufen, da ihnen mutmaßlich einer abgeht, sobald das Gespräch auf Aufrüstung und Krieg kommt. Ganz ungefährlich ist das nicht. Ein Nepoten-Neffe eines der Renaissance-Päpste steht im Ruf, sich mit ca. 28 Jahren zu Tode koitiert zu haben.
Lichtblick: nach einem Urteil eines Landgerichts darf man Frau Flak-Rheinmetall („der Iran ist die Pestbeule der Welt“) als Kriegstreiberin und Kriegshetzerin bezeichnen.
Machen wir mal historische Vergleiche:
1914: die Kriegsrhetorik trifft auf Völker im wirtschaftlichen Aufschwung. Die Kriegsbegeisterung ist enorm, viele Freiwillige melden sich, der Krieg dauert 4 Jahre, bis sich alles zersetzt.
1939: die Kriegsrhetorik trifft auf Völker, die sich zwar (teilweise) im wirtschaftlichen Aufschwung befinden, denen die Talsohle noch in den Knochen steckt. Von Begeisterung kann keine Rede sein, eher von „muss ja sein, die anderen zwingen uns“. Trotzdem dauert auch dieser Krieg 6 Jahre.
2026: die Kriegsrhetorik trifft auf Völker im wirtschaftlichen freien Fall kurz vor dem Aufprall. Krieg will keiner, viele wandern ab oder sabotieren die Maßnahmen. Es spricht einiges dafür, dass dieser Krieg zu Ende ist, bevor er begonnen hat. Es muss nur noch der finale Beweis geliefert werden, dass das zutrifft.