Seien wir mal realistisch: wären morgen Wahlen mit Freddy Merz als Kanzlerkandidat der CDU – die CDU würde kaum mehr als 10% bekommen. Wäre die Wahl nächstes Jahr im März, wäre der März das einzige, was von Merz übrig bleibt und die CDU wäre nicht mehr im Bundestag.
Obwohl das Votum eindeutig und die CDU selbst sehr bemüht ist, Merz bei Lokalwahlen nicht öffentlich auftreten zu lassen, gibt es keinerlei Einsehen in das eigene Versagen der traurigen Figur im Bundeskanzleramt. „Reformen müssen her und ich bin dran“, was im Klartext heißt, dass ein baldiger Krieg gegen Russland herbei geredet … nein, das ist falsch, es mus heißen: herbei gelogen wird, und zwar auf Biegen und Brechen. Und das auf einem unterirdisch primitiven Niveau mit derart durchsichtig manipulierten „Beweisen“ für einen russischen „hybriden“ Angriff, dass es nur noch zum Fremdschämen reicht.
Kommt ein Krieg? Ich bin mir da schon weitgehend sicher, dass in naher Zukunft von den baltischen Zwergen oder der Merz-Clique selbst irgendeine „Sender Gleiwitz“-Aktion in Szene gesetzt wird, um den zu provozieren – falls Russland nicht zwangsweise schon vorher tatsächlich lokal zuschlägt und ein paar Drohnenfabriken pulverisiert. Und dann?
Fragte man eine beliebige KI, hat Russland keine Chance: beim Gesamtpersonal ca. 3:1 unterlegen würde es gegen die immense Wirtschaftsmacht Westeuropas antreten, bzw. das, was davon noch übrig ist. Was alleine schon zu der Frage führt: warum zum Teufel sollte Russland planen, Westeuropa in ein paar Jahren anzugeifen? Es gäbe hier nichts zu holen und Russland wäre auch nicht in der Lage, irgendetwas zu kontrollieren, was es erobert hat. Das Ruhrgebiet unter französischer Besatzung nach dem 1. WK, die von den Deutschen besetzten Gebiete im 2. WK, Vietnam, 2x Afghanistan, Irak, … alle Beispiele zeigen, dass es mit der Kontrolle nicht weit her ist. Also warum sollte ein Angriff überhaupt stattfinden? Anscheinend nur, weil ein Merz sich das zum Geburtstag wünscht.
Wie würde denn ein Schlagabtausch verlaufen, egal wer nun zuerst schießt. Schauen wir auf die Russen. Die russische Armee ist kriegserprobt in einem Abnutzungskrieg und verfügt über neuesten praktische taktische Erfahrungen. Das russische Volk ist motiviert, da Deutschland ja keine Gelegenheit auslässt, mit der Drohnenherstellung zu prahlen und auf allen Dohnen, die im russischen Hinterland einschlagen, die Aufschrift „with Compliments from the Federal Republic of Germany“ prangt. Auch das haben alle Kriege gezeigt: so etwas schweißt das Volk zusammen.
Schauen wir auf die Europäer. Sämtliche Regierungen haben das Zukunftsversprechen gewonnen. Von der „no future“-Generation, die heranwächst, wären keine 20% bereit, überhaupt für ihr Land anzutreten – und auch die würden wohl nach dem ersten Schuss die Panzer stehen lassen und sich verkrümeln. Letztlich wäre zu erwarten, dass ähnlich wie bei der Ukraine die EU-Länder voll von Frontfleisch anderer Länder wären, die sich lieber über die Grenze absetzen statt sich fangen zu lassen. Mit dem immensen Rüstungsaufwand hätte die Bundeswehr, deren Generäle bei öffentlichen Auftritten eher so wirken wie die Chefs einer Karnevals-Funkentruppe, wohl am Schluss 2.500 Panzer, aber keine Fahren und kein Wartungspersonal. Und die ständige Lügerei der Regierungen dürfte die Wehrdienstbereitschaft eher ganz töten als Erfolge zu verzeichnen.
Der nächste Eklat folgt beim Aufmarsch: jedes Land rückt mit eigenen Waffensystemen vor, was ein völliger Alptraum der Logistik ist. Für jeden Panzertyp sind auch die Wartungsmannschaften und Teilelager bereit zu stellen, wobei die Ukraine gezeigt hat, dass noch nicht einmal die Lizenzversionen der Panzerhaubitze 2000 untereinander kompatibel sind: jede Version hat eigene Treibladungen für die 155mm-Granaten mit dem Erfolg, dass die Rohre nach ein paar Schüssen ausgeleiert sind, wenn die falschen Granaten verwendet werden. Das Waffenchaos wäre größer als bei der Wehrmacht 1945, als jede Menge Beutewaffen eingesetzt wurden.
Eine hoch motivierte erfahren Armee gegen eine zusammengewürftelte Truppe ohne jegliche Kampfmoral: der Waffengang ist schon verloren, bevor er anfängt. Ich glaube auch nicht, dass Deutschland, als Logistikdrehscheibe vorgesehen, in der Lage wäre, nach strategischen Angriffen der Russen auf Logistikknoten schnell wieder Ordnung in das Chaos zu bringen. Bahnknoten zerbombt? Ausweichknoten einrichten? Und wo ist das Umweltverträglichkeitsgutachten für die Einrichtung der Ausweichstrecke? Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass so was in der Praxis tatsächlich vorkommt.
Wie geht es weiter? Merz klebt an seinem Stuhl und lässt sich von seinen CDU-Ministerpräsidenten den Rücken stärken, darunter ein notorischer Tennisspieler, ein Prüfungsbetrüger und ein „Chef“, dem seine Ausländerbehörden und NGO auf der Nase herum tanzen. Aus der Richtung ist nichts zu erwarten: die CDU-Granden sind darauf bedacht, ihre persönlichen Pfründe bis zur letzten Stunde zu verteidigen, auch wenn darüber die Partei und das Land zu Grunde geht. Besser kann man die eigene Unfähigkeit nicht eingestehen. Was heißt: es geht genauso weiter wie bisher, selbst wenn Merz weg wäre und durch einen anderen CDU-Hofnarren ersetzt wird. Dto. SPD-Klingbeil, der mit Korpulenz statt mit Kompetenz glänzt. Von den nachgeordneten Chargen reden wir besser erst gar nicht. Und wenn es vielleicht irgendwann doch eine Chance für die AfD gibt, wird die ein Trümmerfeld abzuwickeln haben, was selbst bei besseren Fähigkeiten (man darf das ruhig Zweifel haben) nur begrenzte Erfolge haben wird.