Die Büchse der Pandora

Bio-Waffen-Labore

In der Ukraine ist es nun amtlich: mindestens 40 Biowaffenlabore wurden dort von der US-Army betrieben. Oder bezahlt. Wie immer man das auch interpretieren möchte.

Offiziell geht natürlich nur darum, das Vakuum, dass nach Zerfall der UdSSR entstanden ist, irgendwie zu füllen und eine Sicherheit gegen einen Ausbruch der Keime zu schaffen. Offiziell ging es nie um Waffenforschung. Lassen wir mal Ockham dazu zu Wort kommen:

  • Die Existenz der Labore wurde lange Zeit als übelste Russenpropaganda bezeichnet – bis man schließlich doch alles zugeben musste.
  • Um Sicherheit herzustellen hätte man schlicht und einfach die Dinger schließen sollen. Und das ist seit 25 Jahren nicht möglich gewesen?

Egal, was fabuliert wird, dort wurde Biowaffenforschung betrieben. Punkt.

Die Basistechnik

beruht auf der Entdeckung von CRISPR, einem Trick der Natur, sich nicht nur auf die Rekombination von DNA zu beschränken. CRISPR hat eine Sonde in Form einer kleinen RNA-Kette. Das Molekül bindet an die DNA, entspiralisiert sie lokal und wandert dann die Kette entlang. Wenn die RNA-Sonde ein passendes Gegenstück auf der DNA-Kette findet, bindet es fest an diese Stelle und CRISPR schneidet den DNA-Strang in einer genau definierten Entfernung von der Bindungsstelle (meist innerhalb der Bindungsstelle) durch. Andere Enzymkomplexe können dann an der Schnittstelle neue Gene einbauen und fertig ist die gentechnisch veränderte Zelle. Alles, was heute als „gentechnisch veränderter Organismus“ für Panik in den Medien sorgt, ist auf diese Weise entstanden.

Alles funktioniert heute problemlos: man kann DNA-Stränge ziemlich schnell und sicher automatisch sequenzieren und kann RNA- odr DNA-Stränge in genau der Basenfolge synthetisieren, die man sich vorstellt.

Die medizinische Anwendung

Sehr sicher lässt sich diese Technik in der Medizin in der Krebstherapie anwenden: man sequenziert normale und Krebszellen, identifiziert eine Stelle auf der DNA, die nur die Krebszelle enthält, baut eine passende Sonde und baut ein Gen für ein Protein ein, dass die Krebszelle sicher umbringt. Beim Entwurf solcher Proteine hilft wiederum eine spezielle Form der KI, die die Struktur von Proteinen und deren Wirkungen analysieren kann.

Es handelt sich somit um individuell für einen bestimmten Patienten konstruierte Gentechnik, was das ganze leider auch sehr teuer macht, d.h. der Weg bis zur Standardtherapie ist noch weit. Andere Patienten kann man mit der speziell konsturierten Waffe nicht behandeln.

Das Risiko dabei: wenn der Impfstoff, wenn wir ihn einmal so bezeichnen, eine weitere Stelle ind gesunden Zellen entdeckt, die man übersehen hat, geht der Schuss nach hinten los und auch gesunde Zellen werden masskriert. Sorgfalt ist also geboten, um aus dem Scharfschützengewehr nicht versehentlich eine Schrotflinte zu machen.

Der militärische Ansatz

Der Traum der Militärs besteht in der Hoffnung, ethnische DNA-Abschnitte zu finden, die dann gezielt beispielsweise Russen töten. Dazu wird die so genannte Junk-DNA untersucht, die ca. 98% der DNA ausmacht. Sie kodiert keine Gene, ist aber nicht sinnlos, da sie wichtige regulatorische und andere Aufgaben übernimmt. Solche spezifischen Abschnitte gibt es durchaus, aber sie sind alles andere als tatsächlich brauchbar spezifisch. Durch die ständige Mischung der Menschheit und die Veränderungen durch Kurzzeitevolution wäre eine solche Waffe eine sehr grobe Schrotflinte. Das beste, was sich ein General erhoffen kann, wäre ein Personalverlust auf der Gegenseite von 60% bei 40% eigenen Verlusten durch „friendly bio wapons“. Wobei natürlich nicht nur die Verluste zählen, sondern auch die Logistik, die man bereit stellen müsste, um die eigenen Opfer zu behandeln, was schnell teurer werden kann als der ganze Krieg. Trotzdem forschen die Militärfritzen natürlich in der Richtung.

Der Vektor

Das sehr viel größere Problem: wie bekommt man das Zeug in den gegnerischen Soldaten? Schließlich kann man an der Front ja nicht mit einer Spritze herumlaufen. Die Antwort: man injiziert das Ganze in ein Virus oder ein Bakterium, das den Menschen infiziert und dabei die tötliche Fracht überträgt. Das lässt sich allerdings schlecht kontrollieren: die eigenen Leute werden genauso infiziert wie der Gegner.

Die Überlegung besteht nun darin, dass man, wenn man eine Infektion nicht schon verhindern kann, derjenige ist, der ein Gegenmittel sprich einen Impfstoff dafür hat. Das muss natürlich einer sein, der kurzfristig in großen Mengen produziert werden kann, womit wir bei mRNA-Impfstoffen sind, die bereits bei Corona zum Einsatz gekommen sind. Und bei dem von dort bekannten Desaster.

Desaster 1: die Methode eignet sich nur für eng begrenzte Wirkmechanismen wie beispielsweise das Spike-Protein von Corona. Gerade Viren sind aber nun ausgesprochen schlampig, was ihre Reproduktion angeht, d.h. die Zielmoleküle laufen dem Impfstoff in kurzer Zeit davon und die Wirksamkeit lässt schnell nach.

Desaster 2: das Immunsystem reagiert hochkomplex auf alle Reproduktionsstadien des Virus. Nur beispielsweise das Spike-Protein anzugreifen ähnelt gewissermaßen einen Schuss mit einem Gewehr auf einen LKW in der Hoffnung, ein wesentliches Betriebsteil zu zerstören. Die Wirkung ist mithin begrenzt, was bei Corona zu der Ausrede „verhindert schwere Fälle“ führte, weil eben doch jeder erkranken konnte und letzteres statistisch überhaupt nicht nachweisbar war.

Desaster 3: der Impfstoff sorgte dafür, dass das Spike-Protein produziert wurde, über dessen unerwünschte Wirkungen man aber nichts wusste. Letztlich dürften die unerwünschen Wirkungen schlimmer gewesen sein als die eigentliche Krankheit. Im Militärbereich: 50% des Gegners liegt mit der Krankheit im Bett, 50% der eigenen Leute mit den Nebenwirkungen.

Gain of function

Normalerweise sind Vektoren nicht aggressiv genug. Die Evolution sorgt dafür, dass Erreger mit hoher Letalität relativ wenig infektiös sind, weil sie sich selbst die Nahrung abgraben. Bei anderen entsteht relativ schnell eine Immunität bei der Zielgruppe, so dass auch hier der Erfolg beschränkt ist. Die Natur baut also Bremsen ein, die dafür sorgen, dass die Situation nicht außer Kontrolle gerät. Und hier kommt nun der letzte Punkt der militärischen Aufrüstung: man versucht, superaggressive Keime zu züchten, also die biologischen Bremsen zu beseitigen. Solche Keime geben nicht auf, bis sie selbst durch den Tod des letzten Zielindividuums ausgelöscht werden.

Da die Kette davor auch noch gilt, gerät die Sache hier vollends außer Kontrolle. Superinfektiös, hohe Evolutionsrate, tödlich für das Ziel. Der Krieg endet mit der Vernichtung des Feindes, der eigenen und der aller Neutralen.

Warum?

Die einfachste Antwort ist „weil sie es können“. Zunächst einmal sind die Mittel für das Militär nahezu unbegrenzt, wie man am Beispiel Deutschland gerade sehen kann. Für das Militär wird gerade der komplette Soziastaat eingestampft: Hinterbliebenenrenten, Kindergeld, Kranken- und Pflegeversicherung, steuerliche Regeln, Schulen – kein Bereich ist ausgenommen, um die Milliarden für die Waffen bereit zu stellen.

Das zweite ist Sturheit. Jeder Biologe kann den Flintenfuzzis die Zusammenhänge erklären, d.h. sie müssen es wissen, dass das alles nur in eine Katastrophe führen kann. „Aber da könnte …“ – mit diesem Aber, meist bezogen auf genauso hirnrissige Pläne, wird weiter gemacht, und wenn es die Behauptung ist „der Gegner macht es ja auch“. Tatsächliche Optionen, die Aussicht auf irgendeine Art von Erfolg hätten, gibt es nicht.

Und so bleibt es jedem selbst überlassen, ob er glaubt, dass Corona, afrikanische Schweinepest, Geflügelgrippe und mehr natürliche Krankheiten sind, zu denen medizinische Forschung betrieben wird, oder es sich samt und sonders mindestens um Laborunfälle handelt, wenn nicht sogar von den Militärs bewusst experimentell freigesetzt.