In Südeuropa brennen man wieder die Wälder. Besonders schlimm hat es diesmal anscheinend Spanien erwischt. Die Wälder brennen in einem größeren Ausmaß als je zuvor.
Nun hat das Brennen im Gegensatz zu Grünen Fantasien nichts mit dem Klimawandel zu tun. 9 von 10 Bränden beruhen auf Brandstiftung, weniger als 1/10 geht auf natürlich Ursachen zurück.
Verantwortlich ist in allen Ländern die Gesetzgebung. Die Rechte der Eigentümer sind inzwischen mehr oder weniger auf ein Recht begrenzt: freiwillig mehr Steuern zahlen also ohnehin schon gefordert wird. Ansonsten haben sie kaum Rechte, da es heute üblich ist, dass Verwaltungswirte aufgrund der Tatsache, dass im Wort „Forstwirt“ auch das Teilwort „wirt“ vorkommt und beide Worte ohnehin mit „V“ anfangen, meinen, sie hätte mehr Ahnung als die Fachleute und letztere in jeder Beziehung bevormunden. Vor allen Dingen haben sie keine Möglichkeit, die Nutzung ihres Eigentums zu ändern. 2000 m² abzwacken, um eine Hütte drauf zu bauen? VERBOTEN! Und gerade für Waldeigentümer, die manchmal Jahrzehnte auf die nächsten Ernte warten müssen, kann das fatal sein. Die einzige Option, doch anderen Profit mit dem Eigentum machen, ist großflächig abfackeln. Et voilà!
Gut, das geht schon länger so. Warum ist es diesmal so besonders schlimm?
Da das schon länger so geht, haben sich die Behörden darauf eingerichtet. So verfügt Spanien über eine größere Staffel spezieller Brandbekämpfungshubschrauber. Die aber diesmal nicht eingesetzt werden können. Grund: es sind russische Hubschrauber! Und die fallen unter die EU-Sanktionen. Will heißen: die notwendigen Ersatzteile für die Wartung können nicht gekauft werden, weshalb die Maschinen als nutzloser Schrott am Boden bleiben.
Statt einfach die Ersatzteile in Russland zu besorgen hat die spanische Regierung erst einmal in der Brüsseler Bürokratie angefagt, ob nicht eine Ausnahmgenehmigung möglich wäre. Brüssel hat noch nicht einmal auf die Anfrage geantwortet.
Und so brennen eben die Wälder, nur schneller als sonst.