NATO bereitet Angriffskrieg vor

Am vergangenen Freitag besuchte der britische Premier Starmer den Drohnenhersteller Stark Defence in der südwestenglischen Großstadt Swindon. Das deutsche Rüstungsunternehmen hatte sein Werk in der Grafschaft Wiltshire im November 2025 gegründet und damit hundert Arbeitsplätze geschaffen. Die dortigen Mitarbeiter fertigen KI-gestützte unbemannte Fluggeräte, darunter auch die Kriegsdrohnen, die von der Ukraine eingesetzt werden.

In seiner Ansprache dankte Starmer der Belegschaft für ihr Engagement und ihre erstklassige Leistung im Dienste der Verteidigung Großbritanniens und seiner Verbündeten in Europa und anderswo. Die Zeiten seien gefährlicher und unruhiger „als je zuvor in meinem oder Ihrem Leben“. Angesichts der aktuellen Herausforderungen habe er, Starmer, beschlossen, die Verteidigungsausgaben auf 2,6 Prozent zu erhöhen. Auch eine Neuorientierung der militärischen Investitionen sei in Arbeit und werde noch vor dem NATO-Gipfel in Ankara fertiggestellt sein. Um die Bedeutung dieses Gipfels Anfang Juli hervorzuheben, betonte Starmer:

Und falls Sie noch einer Erinnerung daran bedürfen, wie wichtig dies ist: Nach Einschätzung unserer Geheimdienste und anderer NATO-Staaten könnte es bereits 2030 zu einem Angriff Russlands oder der NATO kommen.

(Wörtlich: „And if you needed any reminder about the importance of this, it is our intelligence assessment, and the assessment of other countries in NATO, that there could be an attack by Russia or NATO as soon as 2030.“)

https://www.bbc.com/news/articles/c1m2mryg0k7o

Die Rede Starmers findet sich auf der Homepage der Regierung des Vereinigten Königreichs. Dort wird betont, dass es sich um eine wortgetreue Abschrift der Ansprache handele. Angesichts dieser Beteuerung ist davon auszugehen, dass es sich nicht um einen Tippfehler (etwa „or“ statt „on“) oder einen Freudschen Versprecher handelt.

Derweil (Sonntag 7.6.26) trafen sich der britische Premierminister Keir Starmer, der französische Präsident Emmanuel Macron, der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj in der Residenz des britischen Premierministers in der Downing Street 10 in London und demonstrieren vor der Kamera Einigkeit.

Das Grundgesetz stellt Kriegsvorbereitungen für einen Angriffskrieg unter Strafe (Art. 26 GG). Angesichts dessen, wer da mit wem paktiert, muss man sich zwei Fragen stellen:

  • Ist der deutsche Bundeskanzler in ein Komplott zum Führen eines Angriffskrieges verwickelt und bereitet sich mithin auf eine Anschlussverwendung als Zellenbwohner einer Strafanstalt nach dem Ende seiner Kanzerschaft vor?
  • Schaffen es die nach Umfragen mit Abstand am wenigsten von ihren Bevölkerungen geachteten vier Leute (alle deutlich unter 20%), vor ihrem Abgang Westeuropa in einem finalen Krieg zu treiben oder regt sich Widerstand?