dürfte wohl unbestreitbar nicht nur das Unwort des Jahres sein, sondern auch eines, das das Maximum von Unlogik in sich vereint. Es beschreibt die Panik der EU-Kriegstreiber-Elite, dass sich die USA und Russland in Sachen Ukraine einigen, ohne die EU-Zwerge überhaupt zu fragen, und der Krieg zu Ende ist. Alle sind „All-In“ in diesem Poker gegangen, und wenn der Pot jetzt geschlossen wird und alle die Karten auf den Tisch legen müssen, haben sie noch nicht mal ein mieses Päärchen.
Wes Geistes Kind da aktiv ist, zeigt das EU-Blondchen Kaja Kallas mit der Weisheit
Ein Krieg ist erst verloren, wenn einer Seite das Geld oder die Soldaten ausgehen.
Mit anderen Worten: „Es sind noch nicht alle tot, also wird weiter gekämpft.“ Abgesehen davon, dass der EU das Geld und der Ukraine die Soldaten tatsächlich ausgehen, ist ein Satz, der Soldaten (also lebende Menschen) derart zynisch als „Material“ abqualifiziert, von dem beliebig viel vernichtet werden könne, so zynisch und menschenverachtend, dass es schwer fällt, keine NS-Vergleiche anzustellen. Und im NS-Wortschatz existieren auch sicher einige Begriffe, mit denen man die Inhaber dieser inneren Aufstellung bezeichnen könnte, ohne dass da wirklich jemand sachlich widersprechen würde.
Allerdings würde man einen tatsächlichen Vergleich nach den Maßstäben im deutschen Mainstream verlieren. Deutschland ist nämlich nach wie vor amtierender Weltmeister in Sachen Bösartigkeit. Und wer sich weigert, eine Rangliste von Menschheitsverbrechen aufzustellen (natürlich mit Deutschland an der Spitze), ist anscheinend selbst ein Nazi. Und im Verhältnis dieser Rangliste ist die Äußerung von Kallas doch eigentlich gar nicht so schlimm, oder?