Egal, was die Berufslügner in Berlin und der Bundesnetzagentur erzählen, die Gasmangellage ist da. Die Speicher konnten im letzten Jahr nicht ausreichend gefüllt werden, OBWOHL die energieintensive Industrie bereits abgekackt ist. Inzwischen sind die Speicherstände so weit abgesackt, dass nur noch rechnerisch genügen Gas da ist (der Kern der Lügenregierung in Berlin), technisch aber aufgrund des Druckabfalls die notwendigen Mengen kaum noch entnommen werden können, wenn es noch bis in den März kalt bleibt. Und das, OBWOHL die Industrie bereits verschwunden ist.
Hinzu kommt noch, dass weiterhin Gas in die Ukraine geliefert wird, die ja um keinen Preis der Welt Frieden haben darf. Wenn man die Sprüche von Merz hört – „Russland muss wirtschaftlich und militärisch am Ende sein“ und Ähnliches – dann erinnert das inzwischen verdammt an den echten GröFaZ.
Wenn die Lage eines zeigt, dann dass das Konzept „LNG“ genauso wenig aufgeht wie Elektromobilität und Erneuerbare Energie (wo inzwischen viele Ausschreibungen versanden, weil sich kein Idiot mehr findet, der da investieren will). Das Land ist inzwischen weitaus mehr abhängig von den USA, als es je von Russland abgehangen hat. Trotz allem ist es im letzten Jahr nicht gelungen, die Speicher aufzufüllen. Und es wird noch schlimmer werden.
Die USA haben auch einen Rekord-Winter, der an die Reserven ging. Die Gaslieferungen sind reduziert und in 2026 wird auch dort die Devise sein „Gasspeicher füllen“. D.h. man bekommt von dem, von dem man zu 2/3 abhängt (Tendenz: zu mehr als 80% in 2 Jahren), weniger, als man braucht, aber das zu deutlich höheren Preisen. Andere Lieferanten wie Qatar hat mittels EU-Regeln vergrätzt (Nachweis bestimmter Arbeitsbedingungen usw., wozu die Qatarer mit Recht sagen „das geht euch nichts an!“). Die liefern zwar alles, was sie liefern können, allerdings nach Osten. China und Indien nehmen gerne, während hier Fehlmengen nicht ausgeglichen werden können. Mit anderen Worten: selbst wenn es dieses Jahr noch glimpflich abgeht, kracht es im Winter 26/27.
Was könnte man machen?
(1) Gas aus Russland nehmen, indem man die verbliebene Pipeline wieder aufmacht. Es ist aber nur eine und wäre nicht ausreichend. Die verbliebenen Röhren könnte man reparieren (kosten um 650 Mio €), dauert aber ca. 3 Jahre, also kurzfristig läuft da nichts. Außerdem haben sich die Russen auch nach Osten orientiert. Mit anderen Worten: ob da noch die gewünschten Mengen geliefert werden könnten, weil sie schon anderen verkauft worden sind, ist eine offene Frage, und wenn geliefert wird, dass mit tödlicher Sicherheit nicht mehr zu den Dumpingpreisen von früher. Die Russen würden sich kräftig revanchieren.
Allerdings haben da die Brüsseler Hexen den Deckel drauf gemacht, denn jeglicher Import russischen Gases wird ja verboten. Und mal ganz ehrlich: an Putins stelle würde ich mir die Chance, die Kriegstreiber und Hauptverantwortlichen für den Fortgang des Sterbens in der Ukraine am langen Arm verhungern zu lassen, nicht nehmen lassen.
(2) Aus eigenen Quellen versorgen. In Norddeutschland liegen genügen Reserven für mehr als 30 Jahre. Das wäre aber hauptsächlich Fracking-Gas, und während Fracking woanders kein Problem für die Grün-Roten Spinner darstellt, wird das hier verboten.
Aber selbst wenn man das ändern würde: geschätzte Anlaufzeit, bis nennenswerte Mengen zur Verfügung stehen: 7 – 10 Jahre.
(3) Gasverbrauch reduzieren. Das ist kein Witz! Selbst die Bundesnetzagentur gibt indirekt zu, dass die EE ein Griff ins Klo ist und in den nächsten Jahren zusätzlich ca. 15 Gas-Großkraftwerke notwendig sind. Da bereits viel Strom aus Gas produziert wird, steigert das weiter den Bedarf bei begrenzten Bezugsmöglichkeiten.
Reduzierung wäre möglich mit moderner Kernenergietechnik wie SMR. Auch das ideologisch verboten, und falls man das ändern wollte, auch hier Anlaufzeit mind. 7 – 10 Jahre.
Zudem geht die Bundesnetzagentur von stark steigendem Gasbedarf aus, wenn Planziele wie Elektromobilität oder eine KI-Landschaft (Rechenzentren sind inzwischen die mit Abstand größten Stromfresser) erreicht werden sollen. Wie man es auch dreht, man müsste irgendwo massiv investieren – was auch nicht funktioniert, da man es mit der bisherigen Politik geschafft hat, die wirtschaftlichen Grundlagen zu torpedieren. Steigender Bedarf bei steigenden Preisen, aber weniger Einnahmen Dank Abwanderung der Industrie.
Selbst wenn es diesen Winter noch ohne Wärme-Blackouts gehen sollte: die eigentliche Scheiße ist noch gar nicht eingepreist.
Nebenbei: bevor jemand denkt, ich würde alles schlecht machen und eigentlich ginge es doch mit EE-Plänen, wie sie die Grünen Spinner haben: ja, es geht tatsächlich mit EE-Plänen, wie sie die Grünen Spinner haben. Und zwar in China.
Dort schaut man sich sehr genau an, welche Bedingungen für die EE-Produktion vorhanden sind, welche Infrastruktur (Speicher usw.) noch notwendig sind und in welchem Umkreis das alles skaliert. Und dann wird das genau in der Reihenfolge realisiert: Auswahl der richtigen Gegend und Technik, Aufbau der Infrastruktur, Inbetriebnahme und Einhaltung der Grenzen, wo es skaliert. Und das funktioniert hervorragend. Kein anderes Land hat einen derart großen Einsatz von EE, der funktioniert.
Ja, ich mache alles schlecht, weil die Idioten hier tatsächlich alles in den Sand setzen: was falsch gemacht werden kann, machen die Grünen Spinner falsch, was nicht falsch gemacht werden kann, machen sie trotzdem falsch. Der Spruch „80 Mio Fliegen können nicht irren! Leute, fresst mehr Scheiße!“ beschreibt dieses Land hervorragend.