{"id":8765,"date":"2023-03-30T06:00:00","date_gmt":"2023-03-30T04:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=8765"},"modified":"2023-03-26T10:46:15","modified_gmt":"2023-03-26T08:46:15","slug":"ade-kkw","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2023\/03\/30\/ade-kkw\/","title":{"rendered":"Ade, KKW"},"content":{"rendered":"\n<p>Weiterhin weitgehend unbeachtet gehen in ein paar Tagen die letzten KKW vom Netz. Weil sie so gef\u00e4hrlich sind. Und weil wir kein Strom, sondern ein W\u00e4rmeproblem haben. Wobei wir in Wirklichkeit ein Dummheitsproblem haben, das vorzugsweise von unreifen und unsozialisierten gr\u00fcnen G\u00f6ren ausgeht, die es qua Frauenliste in die Parlamente geschafft haben.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Die meisten meinen, die KKW werden einfach abgeschaltet. Stimmt leider nicht. Sie gehen vom Netz, liefern also keinen Strom mehr, ziehen aber jede Menge Energie aus dem Netz zur\u00fcck, und zwar mit absolutem Vorrang vor anderen Verbrauchern. Grund: sie m\u00fcssen n\u00e4mlich noch eine ziemliche lange Zeit gek\u00fchlt werden, bis die Brennst\u00e4be in die Wiederaufbereitung gehen k\u00f6nnen. Wenn man sie nicht k\u00fchlt: siehe Fukushima. Dort war die K\u00fchlung ausgefallen und schon macht es BUMM! Wobei davon auszugehen ist, dass hier in Dumpfbackenland nicht die Robotertechnik zur Verf\u00fcgung steht, mit der die Japaner das Problem angegangen sind. Die BRD schmei\u00dft weltweit selbst China und Brasilien Entwicklungshilfe hinterher, ist aber auf vielen technischen Gebieten inzwischen kaum besser als Tansania oder Namibia.<\/p>\n\n\n\n<p>Gut, haben wir eben auch keinen Strom mehr. F\u00e4llt neben kein Gas, keine Autos, kein Brotgetreide, keine Fischereiwirtschaft, keine Wohnungen, keinen Frieden, keine Industrie, keine sicheren Grenzen, keine Krankenh\u00e4user usw. sicher nicht mehr gro\u00df auf. Wir k\u00f6nnen uns ja an gr\u00fcnen Frauenseilschaften im Bundestag am\u00fcsieren, die als Gruppe betrachtet schon jede Rechtfertigung darstellen, die menschliche Art tats\u00e4chlich besser aussterben zu lassen. Einziger Wermutstropfen: die Schriften des gr\u00fcnen Kinderbuchautors d\u00fcrften f\u00fcr sie intellektuell zu hoch aufgeh\u00e4ngt sein, aber daf\u00fcr gibt es da einen Kollegen von der roten Fraktion, der unverkleidet als Halloween-Monster eine gute Figur macht.<\/p>\n\n\n\n<p>Der hier schon mehrfach durch Gastbeitr\u00e4ge in Erscheinung getretene Lutz Niemann war neulich als Sachverst\u00e4ndiger zu einer Ausschusssitzung des Bummeltages eingeladen worden. Thema KKW. Allm\u00e4hlich kommen wir meinungsm\u00e4\u00dfig \u00fcberein, weshalb so eine Veranstaltung Ausschuss hei\u00dft. Hier sein Bericht:<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>\n<strong>&#8222;Austausch\n\u00fcber die Atomkatastrophen in Tschernobyl und Fukushima sowie die\naktuelle Situation in Saporischschja&#8220;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Stellungnahme\nvon Dr. Lutz Niemann, vom Verein \u201eB\u00fcrger f\u00fcr Technik\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zu\nFukushima<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das\nKernkraftwerk hatte schwerwiegende M\u00e4ngel, die dem Betreiber TEPCO\nund den Beh\u00f6rden bekannt waren<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Mangelnder\n\tSchutz vor Flutwellen an stark gef\u00e4hrdeter K\u00fcste wegen\n\t<\/li><li>Fehlender\n\tgesicherter Notstromversorgung\n\t<\/li><li>Containment\n\tohne Filterstrecken\n\t<\/li><li>Keine\n\tDruckentlastungsventilen (Wallmannventile)\n\t<\/li><li>Keine\n\tWasserstoffrekombinatoren zur Druckminderung bzw. Explosionsschutz\n<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Das\nf\u00fchrte zu dem bekannten Ungl\u00fcck mit Kernschmelzen in 3 Reaktoren.\nDurch Druckentlastung der Reaktoren ohne ein Filtersystem kam es zur\nFreisetzung von Spaltprodukten und Wasserstoff. Es folgten\nWasserstoffexplosionen. Die freigesetzte Radioaktivit\u00e4t wurde von\nden automatischen Me\u00dfstellen auf dem Kraftwerksgel\u00e4nde gemessen,\nsie war weltweit abrufbar. In Deutschland wurden sie mit\nBeschriftungen von den Mitarbeitern der GRS verbreitet. Schon im M\u00e4rz\n2011 war ersichtlich, da\u00df niemand durch die Radioaktivit\u00e4t zu\ngesundheitlichem Schaden kommen konnte, best\u00e4tigt durch die IAEA\nEnde Mai 2011. Die Menge der freigesetzten Radioaktivit\u00e4t h\u00e4tte\nmindestens um den Faktor 100 h\u00f6her sein m\u00fcssen, um auf dem\nKraftwerksgel\u00e4nde zu einer Gefahr f\u00fcr die Mitarbeiter zu kommen.\n<strong>All diese M\u00e4ngel, die in Japan\nzu Kernschmelzen, der Zerst\u00f6rung der Reaktorgeb\u00e4ude und zur\nFreisetzung von Radioaktivit\u00e4t gef\u00fchrt haben, gibt es bei uns in\nDeutschland nicht. Daher k\u00f6nnen die Ereignisse in Japan kein\neinsichtiger Grund sein f\u00fcr die Reaktion in Deutschland.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Dennoch\nwurden ca. 100 000 Menschen evakuiert, weil es Gesetze erfordern. Es\nwurden sogar die Intensivpatienten aus Krankenh\u00e4usern\nabtransportiert, ca. 50 Patienten starben wegen der Unterbrechung\nihrer Versorgung. <strong>Jedermann wei\u00df,\nda\u00df man die Versorgung von Intensivpatienten nicht unterbrechen\ndarf.<\/strong> Insgesamt kamen infolge\nder unsinnigen \u2013 aber wegen Gesetzen erforderlichen \u2013\nEvakuierungen mehr als 1000 Personen ums Leben. Der Strahlenpegel in\nder Kraftwerksumgebung erreichte Werte, die beim gestatteten Flug\nFrankfurt \u2013 New York in Reiseflugh\u00f6he <strong>IMMER<\/strong>\nerreicht werden, die jedoch <strong>NICHT<\/strong>\nverboten sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Es\nwurde nach Schilddr\u00fcsenkrebs an 270 000 Kindern gesucht und es\nwurden 33 Krebsf\u00e4lle gefunden. Diese sind nicht der Strahlung von\nJ-131 zuzuschreiben (siehe SSP 1\/2015).<\/p>\n\n\n\n<p>In\nDeutschland wurden nicht nur 8 Kernkraftwerke abgeschaltet, sondern\nauch die Sicherheitszonen um die Kernkraftwerke erweitert. Der\ndamalige Pr\u00e4sident der SSK, Herr Prof. Wolfgang-Ulrich M\u00fcller\ngestand in einem privaten Mail an mich, da\u00df die SSK nicht aus\nfachlicher Einsicht gehandelt h\u00e4tte, sondern auf Verlangen der\nPolitik.<\/p>\n\n\n\n<p>In\nFukushima wurden infolge mangelnder Vorsorge technische Gro\u00dfger\u00e4te\nzerst\u00f6rt. Durch die Strahlenschutzma\u00dfnahmen kamen \u00fcber 1000\nMenschen zu Tode. <strong>Es ist dringend\neine Revision des Strahlenschutzes erforderlich, denn die\nStrahlenschutzgesetze sind falsch.<\/strong>\nVon den deutschen Professoren Klaus Becker und Ludwig Feinendegen\nwurde das immer wieder gefordert und wissenschaftlich begr\u00fcndet, sie\nkamen aber nur in Fachtagungen und Fachzeitschriften zu Wort, nicht\njedoch in den allgemein zug\u00e4nglichen Medien.<\/p>\n\n\n\n<p>Die\nin Deutschland von der Politik ergriffenen Ma\u00dfnahmen waren gepr\u00e4gt\nvon Panik, deutsche Strahlenschutz-Fachleute wurden dazu nicht\ngeh\u00f6rt. Es gab zu den Ereignissen in Fukushima am 8.\/9. 3. 2012 in\nMainz eine Tagung vom Fachverband Strahlenschutz Deutschland \u2013\nSchweiz und es gab dazu ein Themenheft der StrahlenschutzPRAXIS. Und\nes gab f\u00fcr jedermann zug\u00e4nglich die 100-Seiten-Berichte der GRS.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die\nStrahlenschutzgesetze sind falsch, denn sie gelten nur in der\nKerntechnik<\/em><\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li><em>Der\n\tGrenzwert beim Umgang in der Kernenergietechnik f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung\n\tbetr\u00e4gt 1 mSv\/a. Um diese Grenze einzuhalten werden gigantische\n\tGeldbetr\u00e4ge eingesetzt. Im Flugverkehr erh\u00e4lt das fliegende\n\tPersonal, das im Verkehr \u00fcber den Nordatlantik eingesetzt ist, mit\n\t10 mSv\/a rund das 10-fache. Der Mittelwert f\u00fcr das deutsche\n\tfliegende Personal liegt bei 2 mSv\/a, also doppelt so hoch wie die\n\tGrenze in der Kerntechnik.<\/em>\n\t<\/li><li><em>In\n\tder Medizin wird zur Feststellung von Metastasen bei Krebspatienten\n\tTc-99m verabreicht. Eine \u00fcbliche Dosis von 650 MBq ergibt eine\n\tzus\u00e4tzliche Dosis von 14 mSv, also wesentlich mehr als der oben\n\tgenannte Grenzwert. Das geschieht zum Wohle der Patienten ohne\n\tirgendwelche negativen Folgen durch die Radioaktivit\u00e4t.<\/em>\n\t<\/li><li><em>Es\n\tgibt auf der Erde Gebiete mit Millionen Menschen, wo die j\u00e4hrliche\n\tDosis um 10 mSv\/a bis \u00fcber 100 mSv\/a h\u00f6her ist als der allgemeine\n\tDurchschnitt. Zum Beispiel Ramsar im Iran durch Radium, und durch\n\tThorium haltigen Monazit-Sand in Mombasa (Kenia), in Kerala\n\t(Indien), in Espirito Santo (Brasilien). Die Strahlenexposition aus\n\tBodenstrahlung, H\u00f6henstrahlung und der Medizin schwankt um sehr\n\tviel mehr als die Grenze von 1 mSv\/a, daher ist diese Grenze\n\tunsinnig. Auf Fachtagungen wurde dieses schon oft diskutiert, ohne\n\tFolgen f\u00fcr die Gesetzgebung.<\/em>\n<\/li><\/ol>\n\n\n\n<p><strong>Zu\nTschernobyl<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die\nTschernobyl-Reaktoren wurden urspr\u00fcnglich f\u00fcr die Gewinnung von\nWaffenplutonium gebaut und sp\u00e4ter umfunktioniert f\u00fcr die\nStromerzeugung. Sie <strong>sind inh\u00e4rent\nunsicher<\/strong>. In den USA gab es in\nder Anfangszeit ebensolche Anlagen, sie wurden wegen ihrer\nGef\u00e4hrlichkeit bald stillgelegt. Der Reaktortyp w\u00e4re in Deutschland\nnie zulassungsf\u00e4hig gewesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die\nGefahr zeigt sich an<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Positiver\n\tReaktivit\u00e4tskoeffizient, daher Unsicherheit bei der Regelbarkeit\n\t<\/li><li>Kein\n\tContainment\n\t<\/li><li>Keine\n\tNotstromversorgung\n\t<\/li><li>Sozialistische\n\tMangelwirtschaft\n<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Die\nSowjetunion hat \u00fcber den Unfall in Wien bei der IAEA im August 1986\nberichtet, auf diesen Bericht beziehe ich mich, weil dieser Bericht\nnoch am wenigsten durch die Politik beeinflusst worden ist. Beim\nAbfahren des Reaktors sollte ein Versuch gefahren werden, der nicht\nin der vorgesehenen Weise gelang. <strong>Es\nwurde sieben Mal entgegen den Betriebsvorschriften gehandelt.<\/strong>\nDie Xenon-Vergiftung eines Reaktors bei kleiner Leistung schien dem\nhandelnden Betriebspersonal nicht bekannt zu sein, das Personal war\ntotal unqualifiziert. Es kam zu einer Leistungsexkursion um das\n100-fache. Dabei zerbarst der gesamte Reaktor und es brachen Br\u00e4nde\naus.<\/p>\n\n\n\n<p>Unter\nden Feuerwehrleuten der ersten Stunde erkrankten 134 Personen an der\nStrahlenkrankheit. Man hatte sie offenbar nicht mit Me\u00dfger\u00e4ten f\u00fcr\nStrahlung ausgestattet, so da\u00df sie in Bereiche mit starker Strahlung\nkamen. <strong>28 Helfer starben an der\nStrahlenkrankheit.<\/strong> Man hatte\nhier das bei allen Rettungseins\u00e4tzen geltende Prinzip \u201e<strong>die\nRetter niemals in Gefahr bringen<\/strong>\u201c\nverletzt. \n<\/p>\n\n\n\n<p>In\nTschernobyl wurde in Vergleich mit Fukushima die 10-fache Menge an\nRadioaktivit\u00e4t freigesetzt. Das war wie in Fukushima haupts\u00e4chlich\nJod und C\u00e4sium, in geringem Ma\u00dfe auch Te, Ru, Sr, Ba, Mo, Zr, Ce\nPu, Cm, Np. Die Strahlenkrankheit bei den Helfern der ersten Stunde\nwurde nicht durch die in die Luft frei gesetzte Radioaktivit\u00e4t von J\nund Cs verursacht, sondern durch hoch aktivierte Strukturteile des\nReaktors.<\/p>\n\n\n\n<p>Es\ngibt Untersuchungen zum Auftreten von Leuk\u00e4mien durch Susanne Becker\nin einer medizinischen Dissertation 2003. Dabei wurden keine Hinweise\nauf einen Anstieg der Leuk\u00e4mieraten in der Bev\u00f6lkerung gefunden,\nauch nicht bei Kindern.<\/p>\n\n\n\n<p>Als\nFolge des Unfalles wurden mehr als doppelt so viele Menschen\nevakuiert als in Japan. Es ist damit zu rechnen, da\u00df auch doppelt so\nviele Menschen daran gestorben sind (Entwurzelung, Stress, Alkohol,\nZigaretten, Suizide). Die Anzahl der aus Strahlenangst durchgef\u00fchrten\nunn\u00f6tigen Schwangerschaftsabbr\u00fcche betr\u00e4gt viele zig-tausende. \n<\/p>\n\n\n\n<p>In\nden durch den Unfall betroffenen Gebieten der Ukraine und Belarus\nzeigte sich in den Folgejahren bei Kindern und Jugendlichen ein\nAnstieg der Schilddr\u00fcsenkrebserkrankungen, der auf die\nStrahlenexposition zur\u00fcckzuf\u00fchren ist. Verantwortlich daf\u00fcr ist\nvor allem die Aufnahme von Jod 131 \u00fcber die Nahrung durch\nKontamination der Milch, weil auch keine Gegenma\u00dfnahmen ergriffen\nwurden. Bis 2005 waren davon 15 Personen gestorben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zu\nSaporischschja<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In\nder Ukraine herrscht Krieg. Es wird geschossen, und wo geschossen\nwird, gibt es Todesopfer. Wenn das Kernkraftwerk beschossen wird,\nkann es daher Tote geben. Zu Todesopfern durch freigesetzte\nRadioaktivit\u00e4t infolge Beschuss kann es nicht kommen. Die dortigen 6\nKernreaktoren der Bauart WWER-1000 sind Reaktoren der 3-ten\nGeneration mit<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Containment\n\t<\/li><li>Gesicherter\n\tNotstromversorgung\n\t<\/li><li>Wasserstoffrekombinatoren\n\t<\/li><li>Wallmannventil\n\tmit Aktivkohlefilter\n<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Treffer\nmit Kriegswaffen k\u00f6nnen keine sicherheitsrelevanten Sch\u00e4den\nanrichten. Selbst bei einer Kernschmelzen k\u00f6nnte es nicht zu\n\u201eVerstrahlungen\u201c kommen. <br>\nIch empfehle dazu, sich Manfred\nHaferburg auf der \u201eAchse des Guten\u201c anzuh\u00f6ren, ein exzellenter\nFachmann. \n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Schlu\u00dffolgerungen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die\nKerntechnik ist keine Hoch<strong>risiko<\/strong>technologie,\nsondern eine Hoch<strong>sicherheits<\/strong>technologie.\nEs kann zwar, wie bei in allen Dingen im Leben zu Todesopfern f\u00fchren,\nwenn Fehler gemacht werden. So war es in Fukushima und auch in\nTschernobyl, <strong>allerdings nicht\ninfolge der frei gesetzten Radioaktivit\u00e4t, sondern durch die\nungerechtfertigten Evakuierungen und in Tschernobyl zus\u00e4tzlich durch\nden schutzlosen Einsatz der Feuerwehrleute im Gefahrenbereich.<\/strong><br>\nEs\ngibt inzwischen bei KKW\u2019s westlicher Bauart \u00fcber <strong>18\n000 Reaktorbetriebsjahre<\/strong> \u2013\ndas ist 9-mal die Zeit von Christi Geburt bis heute \u2013 ohne dass ein\nMensch durch die besondere Gefahr der Radioaktivit\u00e4t zu Schaden\ngekommen w\u00e4re. <strong>Noch sicherer\nals NULL Schaden geht nicht<\/strong>.\n\n<\/p>\n\n\n\n<p>Zum\nVergleich: Andere Techniken bergen riesige Gefahren, das ist zu sehen\n\n<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>bei\n\tder Steinkohle, das Ungl\u00fcck von Luisenthal 1962 mit 299 toten\n\tBergleuten\n\t<\/li><li>in\n\tBhopal durch Methylisocyanat 1984, viele 1000-de Tote\n\t<\/li><li>Staud\u00e4mme\n\tsind eine Riesengefahr, z.B. Vajont-Staumauer1956 in Italien 2000 <strong>\u2020<\/strong>\n\t<\/li><li>Bei\n\tKKW\u2019s ist die Gefahr hinter 5 Barrieren versteckt, wenn eine\n\tPerson vom Windrad f\u00e4llt, gibt es kein rettendes Netz\n<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Es\ngibt damit keinen Grund, aus dieser Technik auszusteigen. Die gesamte\nWelt wei\u00df das, seit rund 20 Jahren gibt es einen Anstieg bei den\nNeubauprojekten. Gerade ist in den VAE das 3-te KKW ans Netz\ngegangen, das 4-te ist in einem Jahr fertig. \n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Woher\nkommt die Strahlenangst?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Diese\nwird aus politischen Gr\u00fcnden absichtlich gez\u00fcchtet. Zu diesem Zweck\nwerden nach einer Rechenvorschrift, der\nLinear-No-Threshold-Hypothese, hypothetische Todesopfer durch\nStrahlung berechnet. <strong>Diese\nHypothese ist weltweit die Lehrmeinung, dennoch ist sie\nwissenschaftlich nicht haltbar.<\/strong>\nWer in der Kerntechnik arbeiten will, muss diese Lehrmeinung\nvertreten, sonst besteht er keine Pr\u00fcfung. Nach dieser\nRechenvorschrift wurden auf der IAEA-Tagung 2006 in Wien 4000\nzus\u00e4tzliche Krebstote durch Tschernobyl berechnet, \u00fcber viele Jahre\nverteilt und nicht nachweisbar. Man sollte auch f\u00fcr die Zusatzdosis\ninfolge Flugverkehr die zus\u00e4tzlichen Krebstoten nach dieser\nRechenvorschrift angeben. Das Ergebnis w\u00e4ren 5000 bis 10 000\nZusatztote pro Jahr, nat\u00fcrlich nicht nachweisbar.<br>\nProf.\nWalinder nennt daher die LNT-Hypothese und in der Folge die\nALARA-Bestimmung zum Strahlenschutz den <strong>folgenreichste\nwissenschaftliche Irrtum<\/strong>der Menschheit.<br>\nProf.\nJaworowski \u2013 er war der Strahlen-Papst von Polen \u2013 nannte die\nLNT-Hypothese und das ALARA-Prinzip&nbsp; <strong>kriminell.<br>\n<\/strong>In\nder Internationalen Strahlenschutzkommission ICRP gibt es Anzeichen\nvon Einsicht in die Fehler der Strahlenschutzrichtlinien. Aus deren\nKreis werden die Strahlengefahren als \u201e<strong>speculative,\nunproven, undetectable and &#8218;phantom&#8216;<\/strong>\u201c\nbeschrieben. Ein Phantom ist ein Geisterbild oder <strong>Gespenst<\/strong><strong>.<\/strong>\n<strong>Aus Angst vor Gespenstern\nsteigt Deutschland aus seiner Stromversorgung aus.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was\nbringt die Zukunft?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Deutschland\nnimmt seiner Jugend die Zukunft. Die Kernspaltungsenergie kann die\nMenschheit die n\u00e4chsten Jahrtausende mit genug Strom versorgen, wenn\nman diese Technik benutzen will. Nat\u00fcrlich geht das nur, indem man\nSchnelle Reaktoren baut und nicht die abgebrannten Brennst\u00e4be auf\nden M\u00fcll wirft. Nur noch Ru\u00dfland hat den Natrium-Br\u00fcter in\nBetrieb, so wie er in Kalkar gebaut worden ist. China und Indien\nforschen an dieser Technik. \n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein\nanderes in Deutschland verschwiegenes Thema<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Es\nsollte bei dieser Gelegenheit ein Thema angeschnitten werden, das\nsogar in der Fachwelt verdr\u00e4ngt wird. Strahlung von Radioaktivit\u00e4t\nist in geringer Dosis und bei geringer Dosisleistung gut f\u00fcr die\nGesundheit von Lebewesen, weil die Strahlung das Immunsystem anregt.\nDas \u00e4u\u00dfert sich in Lebensdauerverl\u00e4ngerung, weniger Krebs, weniger\ngenetische Defekte. Diese positive Wirkung von Strahlung ist sicher\nnachgewiesen und in der Fachwelt bekannt. Man nennt sie <strong>Hormesis<\/strong>,\nin der Medizin nennt man es <strong>adaptive\nAntwort<\/strong>. Es ist das Prinzip\neiner Schutzimpfung, indem durch eine kleine Dosis der lebende K\u00f6rper\neinen Schutz aufbaut und so vor sp\u00e4terer Einwirkung einer gr\u00f6\u00dferen\nDosis gesch\u00fctzt ist. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Ein\nBeispiel sind Radon-Heilb\u00e4der, dort wird die heilende Wirkung durch\ndas radioaktive Edelgas Radon bewirkt. Solche B\u00e4der gab es schon vor\nder Entdeckung der Radioaktivit\u00e4t. \n<\/p>\n\n\n\n<p><em>Ein\nBeispiel: Die Wettinquelle im Heilbad Bad Brambach hat eine\nalpha-Aktivit\u00e4t von 25 000 Becquerel \/ kg. F\u00fcr Lebensmittel wurde\nnach dem Fukushima-Unfall die Grenze von 1000 Bq \/ kg auf 600 Bq \/ kg\nherabgesetzt. Es werden also Lebensmittel weggeworfen, die viel\nweniger Aktivit\u00e4t enthalten als die Heilmittel in B\u00e4dern. Die\nHerabsetzung der Aktivit\u00e4t bei Lebensmitteln kann nicht\nwissenschaftlich begr\u00fcndet werden, es war eine politische Aktion.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Eine\nzus\u00e4tzliche Strahlendosis bekommen Menschen bei einer Flugreise, in\nder Medizin, im Urlaub im Hochgebirge oder in Gegenden mit Urgestein\nwie zum Beispiel im Wallis. Das ist keine Strahlen\u201c<strong>belastung<\/strong>\u201c,\nsondern es ist meistens belanglos. In der Medizin ist es t\u00e4glich\nmillionenfach segensreich f\u00fcr die Patienten. In der evakuierten\nUmgebung von Tschernobyl hat sich die Natur zu einem Paradies f\u00fcr\nPflanzen und Tiere entwickelt, weil Menschen dort nicht mehr\neingreifen konnten. Es ist zu erwarten, da\u00df auch die Menschen dort\nkeinen Schaden sondern gesundheitliche Vorteile gehabt h\u00e4tten, wenn\nman sie nicht abtransportiert h\u00e4tte. Dazu gibt es Hinweise von Prof.\nJaworowski. \n<\/p>\n\n\n\n<p>Die\nAnwendung des Wissens um die biopositiven Effekte von Strahlung bei\nkleiner Dosis und kleiner Dosisleistung k\u00f6nnte den Menschen\ngigantische gesundheitliche Vorteile bringen. Luckey schrieb in den\n1980-er Jahren: <strong>\u201eEs wird\nallm\u00e4hlich Zeit, da\u00df sich die f\u00fcr die Volksgesundheit\nverantwortlichen Stellen dar\u00fcber Gedanken zu machen beginnen, wie\nsichergestellt werden kann, dass jeder die Dosis, die er zur\nErhaltung seiner Vitalit\u00e4t und Gesundheit ben\u00f6tigt, auch immer\nerh\u00e4lt.\u201c<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Luckey\nbezog sich mit diesem Ausspruch auf 1260 Ver\u00f6ffentlichungen \u00fcber\ndie biopositive Wirkung von Strahlung. Heute ist die Anzahl der\ndiesbez\u00fcglichen Ver\u00f6ffentlichungen auf mehr als 3000 gestiegen. Es\ngibt mit \u201edose-response\u201c eine Zeitschrift nur zu diesem Thema.<\/p>\n\n\n\n<p>Heute\nsagt Luckey in Kenntnis des Co-60-Ereignisses von Taiwan: \u201e<strong>Mehr\nals 500 000 Krebstote k\u00f6nnten jedes Jahr in den USA durch Exposition\nmit ionisierender Strahlung vermieden werden. Die M\u00f6glichkeit dazu\nwird allerdings durch gesetzliche Restriktionen verboten.\u201c<\/strong>\nBezogen auf die Bev\u00f6lkerung in Deutschland, k\u00f6nnte man bei uns von\n200 000 Personen sprechen. Rechnet man diese Zahlen hoch auf alle\nwestlichen Industriestaaten, kommt man mehrere Million F\u00e4lle pro\nJahr. \n<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Durch\nden unsinnigen Strahlen\u201cschutz\u201c wird Deutschland vor einer\nbilligen, sicheren, grundlastf\u00e4higen Stromversorgung \u201egesch\u00fctzt\u201c\nund die Menschen auf der ganzen Welt werden durch Verweigerung der\nM\u00f6glichkeiten der Hormesis vor einer m\u00f6glichen besseren Gesundheit,\nl\u00e4ngerem Leben, weniger Krankheit \u201egesch\u00fctzt\u201c. Ich bin der\nMeinung, es lohnt sich f\u00fcr diese Dinge zu werben.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p>P.S.: der allgemeine Tenor ist, dass man von &#8222;fossilen&#8220; Energien loskommen muss, womit Kohle, \u00d6l und Gas gemeint sind. Zur Richtigstellung:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Kohle&#8220; in Gestalt von Torf, Braunkohle und Steinkohle ist in der Tat fossil und entsteht aus abgestorbenen Pflanzen, die unter Sauerstoffausschluss gelagert werden. Unter sauerstoffarmen Bedingungen findet aber nur eine Verkohlung statt, d.h. der Wasserstoff- und Sauerstoffanteil der organischen Verbindungen wird von anaeroben Verg\u00e4rern benutzt und der reine Kohlenstoff bleibt mangels Oxidationsverm\u00f6gens \u00fcbrig. Nur ein verschwindend kleiner Teil wird zu Grubengas (Methan) umgewandelt. Der Prozess l\u00e4uft von der Erdoberfl\u00e4chen startend in die Tiefe (Sedimentation).<\/p>\n\n\n\n<p>Gas und \u00d6l werden hingegen von der Erde in den Tiefen selbst gebildet und steigen dann langsam nach oben. Gas und \u00d6l sind mithin NICHT fossil; es wurde dementsprechend in \u00d6l auch noch nie ein fossiles Fragment gefunden. Man kann davon ausgehen, dass insbesondere Gas schon immer aus dem Boden entweicht; Gasprospektoren schlie\u00dfen \u00fcbrigens vom Gasgehalt der obersten Erdschichten auf m\u00f6gliche Lagerst\u00e4tten. Im Gegensatz zu Kohle kann man Gas und \u00d6l auch \u00fcberall finden, man muss nur tief genug bohren. Die meisten dieser Vorkommen lohnen sich allerdings nicht f\u00fcr eine technische Ausbeutung.<\/p>\n\n\n\n<p>Die einzige Frage, die man sich stellen kann, ist, ob der Verbrauch durch den Menschen oberhalb der Produktion durch die Erde liegt oder nicht. Liegt er nicht h\u00f6her, spielt die Nutzung durch den Menschen in der Bilanz keine Rolle, vielleicht wird allenfalls kurzfristig mehr CO2 freigesetzt, was aber ohnehin ohne Belang ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Also wieder mal etwas, was die gr\u00fcnen Spinner nicht verstanden haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weiterhin weitgehend unbeachtet gehen in ein paar Tagen die letzten KKW vom Netz. Weil sie so gef\u00e4hrlich sind. Und weil wir kein Strom, sondern ein W\u00e4rmeproblem haben. Wobei wir in Wirklichkeit ein Dummheitsproblem haben, das vorzugsweise von unreifen und unsozialisierten gr\u00fcnen G\u00f6ren ausgeht, die es qua Frauenliste in die Parlamente geschafft haben. Download Artikel als &hellip; <a href=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2023\/03\/30\/ade-kkw\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Ade, KKW<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-8765","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"post_mailing_queue_ids":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8765","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8765"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8765\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8778,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8765\/revisions\/8778"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8765"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8765"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8765"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}