{"id":8344,"date":"2023-01-01T00:01:00","date_gmt":"2022-12-31T23:01:00","guid":{"rendered":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=8344"},"modified":"2022-12-31T08:52:26","modified_gmt":"2022-12-31T07:52:26","slug":"allen-ein-2023","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2023\/01\/01\/allen-ein-2023\/","title":{"rendered":"Allen ein &#8230;?&#8230; 2023"},"content":{"rendered":"\n<p>Viele d\u00fcrften in 2022 den Eindruck bekommen haben, dass es erschreckend viel Zeit braucht, um ein Jahr \u00e4lter zu werden. Doch das liegt ja jetzt hinter uns und nun geht es steil &#8230; . Hier ein paar Prognosen:<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><strong>(1) Kernkraft:<\/strong> in 2023 werden die letzten 3 Meiler vom Netz gehen. Dabei ist es v\u00f6llig egal, ob es bei dem vorgesehenen Termin bleibt oder die Psychopathen in Berlin auf die Idee kommen, sie doch weiter laufen zu lassen. Es sind n\u00e4mlich keine Brennst\u00e4be mehr vorhanden, um sie weiter zu betreiben und selbst wenn ein Weiterbetrieb beschlossen wird, wird es 2024, bis das Zeug geliefert und eingebaut ist. Die Dinger werden also definitiv vom Netz gehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>(2) Kohle:<\/strong> die Braunkohlekraftwerke k\u00f6nnen weiter Strom liefern, weil die Kohle direkt vor Ort abgebaut wird. F\u00fcr Steinkohlekraftwerke sieht die Lage gemischt aus. 2022 kann man mit &#8222;rein in die Kartoffeln, raus aus die Kartoffeln&#8220; charakterisieren, d.h. mal sollten Kraftwerke stillgelegt werden, dann wieder weiterlaufen. Das hat zwei Probleme zur Folge: (a) Die Betreiber haben m\u00f6glicherweise schon Stilllegungsvorbereitungen in Gang gesetzt und f\u00fcr einen kompletten Weiterbetrieb fehlt 2023 ein Teil des Personals. (b) Ob Lieferungen im notwendigen Umfang organisiert werden k\u00f6nnen, ist auch nicht klar, da auch hier l\u00e4ngerfristige Vertr\u00e4ge bestehen und die F\u00f6rderkapazit\u00e4ten begrenzt sind. Russland f\u00e4llt m\u00f6glicherweise aus, da auch Kohle &#8222;sanktioniert&#8220; wird und Russland t\u00e4glich mindestens 3 neue Gr\u00fcnde bekommt, nichts mehr zu liefern.<\/p>\n\n\n\n<p>Fazit: in 2023 k\u00f6nnen die KKW durch Kohle nicht substituiert werden, die Preise werden voraussichtlich steigen und m\u00f6glicherweise sinkt in 2023 sogar die Stromproduktion.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>(3) Gas:<\/strong> was (1) und (2) nicht wuppen, muss Gas machen, weil Sonne und Wind nicht mehr bringen als bisher, zumal der Ausbau auch dort stagniert. LNG wird in den ben\u00f6tigten Mengen 2023 nirgendwo zu erhalten sein und auch die Anlandekapazit\u00e4t wird in 2023 nicht wesentlich erh\u00f6ht werden k\u00f6nnen. Russland k\u00f6nnte \u00fcber die verbliebene Northstream II-R\u00f6hre liefern, aber selbst wenn hier das Ventil ge\u00f6ffnet wird &#8211; Russland hat t\u00e4glich mehrere neue Gr\u00fcnde, nicht mehr zu liefern. Die kaputten R\u00f6hren k\u00f6nnten repariert werden, aber nicht mehr in 2023. Die Gasspeicher werden im Fr\u00fchjahr voraussichtlich leer sein, falls die Industrie nicht noch schneller schlie\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<p>Fazit: es werden nicht mehr alle beliefert werden k\u00f6nnen und es wird zu einer massiven Stromknappheit bei weiterhin steigenden Preisen kommen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>(4) \u00d6l:<\/strong> ob tats\u00e4chlich die Pipeline aus Russland abgedreht wird, werden wir in den n\u00e4chsten Tagen sehen. Auch hier hat Russland mehr Gr\u00fcnde, nicht mehr zu liefern, als die Pumpen an zu lassen. Ersatzlieferungen in den f\u00fcr einen Betrieb der Raffinerien im Osten notwendigen Menge sind in 2023 nicht zu realisieren. Umbauten sind in 2023 auch nicht zu realisieren. D.h. die Kraftstoffversorgung von dort f\u00e4llt 2023 aus. <\/p>\n\n\n\n<p>\u00d6lpreisdeckel macht die OPEC+ nicht mit, Erh\u00f6hung der F\u00f6rdermengen auch nicht. Ob gen\u00fcgend \u00d6l zu einem hohen Preis in 2023 gekauft werden kann, ist abzuwarten, ob die Verarbeitungskapazit\u00e4ten das 2023 stemmen k\u00f6nnen, ist unklar, ob gen\u00fcgend Fertigprodukte gekauft werden k\u00f6nnen, bleibt abzuwarten.<\/p>\n\n\n\n<p>Fazit: es wird teurer werden. Ob es auch knapper wird, h\u00e4ngt davon ab, wie schnell die Industrie pleite geht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>(5) Landwirtschaft:<\/strong> D\u00fcnger wird in 2023 teuer und vermutlich auch sehr knapp (Gasmangel). Wenn teuer zugekauft werden kann, dann zu Lasten der \u00e4rmeren L\u00e4nder, in denen ohnehin schon Hunger herrscht. Getreide erreicht bereits jetzt teilweise nicht mehr den notwendigen Proteingehalt f\u00fcr die Verarbeitung. Der Trend d\u00fcrfte sich 2023 fortsetzen. <\/p>\n\n\n\n<p>Langfristig wird es vermutlich noch schlimmer werden. Erinnert sei an die ideologische Vertreibung vom 3.000 Landwirten in den Niederlanden von ihrem Besitz in 2023, etwa vergleichbar mit den Vertreibungen nach dem 2. WK. In D sieht es kaum anders aus, h\u00e4ngt aber nicht so an der gro\u00dfen Glocke.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>(6) Zuwanderung:<\/strong> die Zuwanderung wird auch in 2023 nicht ab-, sondern eher noch zunehmen. Weitere Zuwanderer werden zwangsweise in Notunterk\u00fcnften (Turnhallen, Schulen, usw) untergebracht werden m\u00fcssen &#8211; mit den entsprechenden Folgen f\u00fcr die Lebensumst\u00e4nde aller. Eine Lebensperspektive kann den Zuwanderern auch in 2023 nicht geboten werden (au\u00dfer dem Dahinvegetieren in Notunterk\u00fcnften). Die Reibungsprobleme werden in 2023 zunehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>In vielen St\u00e4dten werden die Regeln auch jetzt schon von Clans bestimmt und nicht vom Gesetz. Ein gro\u00dfer Teil der &#8222;Kleinwaffen&#8220; f\u00fcr die Ukraine, zu denen man auch Panzerf\u00e4uste z\u00e4hlen darf, verschwinden bereits, bevor sie ukrainischen Boden erreicht haben. Die Clan communities sind bereits jetzt gut bewaffnet und das wird in diesem Jahr noch zunehmen. 2023 kann es daher auch in D durchaus zu Zust\u00e4nden wie in Dijon, Montpellier, Br\u00fcssel, Malm\u00f6 usw. kommen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>(7) Wirtschaft:<\/strong> viele wissen bereits jetzt kaum noch, wie sie \u00fcber die Runden kommen sollen. Es gibt aber auch noch B\u00fcrger, die auf in den vergangenen Jahrzehnten angeh\u00e4uften Reserven sitzen. F\u00fcr 2023 ist zu erwarten, dass einem Teil die Reserven ausgehen, ein anderer Teil Zur\u00fcckhaltung beim Ausgeben \u00fcben wird. Vielen kleinen Gewerbetreibenden (Gastwirtschaft, Einzelh\u00e4ndler) wird daher 2023 die Luft ausgehen, der Trend der Insolvenzen im nicht ins Ausland verlagerungsf\u00e4higen Mittelstand wird sich in 2023 fortsetzen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die ohnehin verschleierte Arbeitslosigkeit wird zunehmen. Trotzdem werden Stellen weiterhin wohl nicht besetzt werden k\u00f6nnen, da in irgendeiner Form geeigneter Nachwuchs f\u00fcr aus Altersgr\u00fcnden ausscheidende Arbeitnehmer in 2023 weiterhin nicht gefunden werden kann und sonstige Angebote kaum noch hinreichenden Lohn beinhalten, von teuren und nicht mehr finanzierbaren Umzugsma\u00dfnahmen ganz zu schweigen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>(8) Ukraine-Krieg:<\/strong> bislang stehen alle Zeichen auf Eskalation. Es sollen weiter Waffen geliefert werden und dazu muss man langsam aber sicher auch zu Waffensystemen greifen, die die Auseinandersetzungen nicht mehr auf die Front in der Ostukraine beschr\u00e4nken. Russland hat klare Signale gesetzt, dass es auf jede weitere Eskalation antworten kann und wird. Ich sehe jedoch nicht, dass die v\u00f6llig Irren in Berlin, Br\u00fcssel, London oder Washington in irgendeiner Weise einlenken wollen. Vielleicht wird die Jahreswende 2023\/24 dann am Sonnenstand abzulesen sein und nicht mehr elektronisch.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>(9) Gesundheit:<\/strong> ein Einlenken der Corona-Geisteskranken ist bis jetzt nicht in Sicht. M\u00f6glicherweise werden manche Sachen in 2023 etwas besser, weil die Bereitschaft, jeden Schwachsinn mitzumachen, sinkt. Aber das ist eher passiver Widerstand; mit offiziellem Einlenken rechne ich in 2023 noch nicht. Oder allenfalls, indem ein anderes potjemkisches Dorf aufgebaut wird, das noch schlimmer ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Sch\u00e4den werden weiter zunehmen und die \u00dcbersterblichkeit bleiben, da zeitlich nun die hinzu kommen, die erst mit dem 3. oder 4. Schuss den letzten Sicherheitsstift an ihrem Immunsystem gezogen haben. Den Rest muss man abwarten. F\u00fcr 2023 rechne ich damit, dass Politik, RKI, PEI, \u00d6RR und Qualit\u00e4tsmedien weiterhin die L\u00fcgen- und Betrugsmasche in vollem Umfang aufrecht erhalten werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Krankenh\u00e4user und Seniorenheime werden auch in 2023 fortgesetzt zu Tode gespart. Der Pflegenotstand wird sich fortsetzen, da zunehmend mehr Personal physisch am Ende ist und Angebote f\u00fcr Neueinsteiger oft auf 70% des Normalgehaltes hinauslaufen. Irgendwelche politischen Richtungs\u00e4nderungen sind nicht zu erwarten und d\u00fcrften, falls doch etwas passiert, aufgrund des \u00fcblichen Vorlaufs von 6 Monaten und mehr in 2023 keine Wirkung mehr entfalten. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>(10) Wohnen:<\/strong> die Engp\u00e4sse durch weitere Zuwanderung sind bereits angesprochen. Steigende Mieten und Energiekosten werden von zunehmend vielen B\u00fcrgern in 2023 nicht mehr gestemmt werden k\u00f6nnen. Der Trend geht bereits jetzt in Richtung >50% f\u00fcr Miete und Energie bei Leuten, denen weniger als 2.000 \u20ac netto im Monat zur Verf\u00fcgung stehen. Ob es schon 2023 zu Pappkartonsiedlungen unter Br\u00fccken wie in den USA kommen wird, bleibt abzuwarten. Der Trend ist jedenfalls vorhanden.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Viele d\u00fcrften in 2022 den Eindruck bekommen haben, dass es erschreckend viel Zeit braucht, um ein Jahr \u00e4lter zu werden. Doch das liegt ja jetzt hinter uns und nun geht es steil &#8230; . 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