{"id":7561,"date":"2022-07-15T07:23:00","date_gmt":"2022-07-15T05:23:00","guid":{"rendered":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=7561"},"modified":"2022-07-14T09:40:42","modified_gmt":"2022-07-14T07:40:42","slug":"was-hinter-den-bauernunruhen-in-den-niederlanden-steckt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2022\/07\/15\/was-hinter-den-bauernunruhen-in-den-niederlanden-steckt\/","title":{"rendered":"Was hinter den Bauernunruhen (in den Niederlanden) steckt"},"content":{"rendered":"\n<p>&#8222;<em>Bauern versorgen uns alle mit Lebensmitteln. Wenn sie mal nicht mehr wollen oder k\u00f6nnen, steht es schlecht um unsere Ern\u00e4hrung. In den Niederlanden demonstrieren Landwirte seit Wochen, blockieren mit ihren Fahrzeugen Grenz\u00fcberg\u00e4nge, Zufahrtstra\u00dfen und sogar die Zug\u00e4nge zu Superm\u00e4rkten.<!--more--> In dem europ\u00e4ischen Land kam es damit erstmals seit Langem zu Versorgungsengp\u00e4ssen \u2014 und der Grund liegt nicht in der Ukraine. Vielmehr war es die Verlautbarung einer Frau mit der originellen Berufsbezeichnung \u201eStickstoffministerin\u201c, die den Zorn der Bauern zum Kochen brachte. Die Regierung forderte eine Verminderung der Stickoxid- und Ammoniakemissionen zur Erreichung ehrgeiziger Klimaziele und nahm kaltschn\u00e4uzig die Existenzvernichtung von etwa 30 Prozent der Viehz\u00fcchter in Kauf. Statt mit Verst\u00e4ndnis reagierten die Beh\u00f6rden auf die Not der Landwirte mit Polizeibrutalit\u00e4t.<\/em>&#8222;<\/p>\n\n\n\n<p>So weit die Einleitung zum Artikel, der besser im Original gelesen werden sollte. Er nennt auch Ross und Reiter hinter dem Ganzen, also zuerst konusmieren! <\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.rubikon.news\/artikel\/das-bauernopfer-2\">https:\/\/www.rubikon.news\/artikel\/das-bauernopfer-2<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr die, die es immer noch nicht durchschauen: keine Regierung ist noch ein Freund ihres Volkes, wirklich keine. Alle, wirklich alle ohne Ausnahme, arbeiten auf die Vernichtung des Gemeinwesens hin, das sie bewahren sollen. Sie vernichten jeweils die Kernkompetenzen des Landes:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>In den Niederlanden die Landwirtschaft inkl. Fischerei, und zwar gleich ca. 35-50% im ersten Anlauf.<\/li><li>In Deutschland die komplette Industrie durch Abschalten der Energie.<\/li><li>In Polen ebenfalls die Landwirtschaft, aber unauff\u00e4lliger im Folge des Ukraine-Krieges: die Ukraine geh\u00f6rt schon l\u00e4ngst nicht mehr den Ukrainern und gegen die unter Ausbeuterl\u00f6hnen produzierten Erzeugnisse k\u00f6nnen die polnischen Bauern nicht bestehen.<\/li><li>In Spanien ebenfalls die Landwirtschaft.<\/li><li>Ebenso Italien<\/li><li>&#8230;<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>In den Niederlanden ist das aufgefallen, weil jeder zweite Bauer davon ausgehen kann, dass er nicht \u00fcberlebt und enteignet wird. Jeder zweite!!! Man kann sich bei den Verh\u00e4ltnissen nicht mehr wegducken und hoffen, dass es einen nicht erwischt, wie das hier so \u00fcblich ist. Nicht St. Florian sondern eher St. Deflorian.<\/p>\n\n\n\n<p>In Deutschland f\u00e4llt derzeit kaum jemanden etwas auf, da die Industrie brav mitspielt und &#8211; man muss das nach einem Gang durch eine beliebige Stadt leider so sagen &#8211; das Volk derma\u00dfen vollverbl\u00f6det ist, dass sich der Verlust, sollte D verschwinden, \u00fcberschaubar und akzeptabel zu sein scheint. Aus einem Technologie-Exportland ist in diesem Jahr ein Importland geworden, d.h. die Handelsbilanz ist inzwischen negativ. Automobilproduktion inzwischen -30% gegen\u00fcber der Vorkriegszeit vor 2019, wobei der Corona-Krieg gegen das eignen Volk gemeint ist, nicht der in der Ukraine. Dabei ist die gr\u00f6\u00dfte Zerst\u00f6rungswelle noch nicht mal angerollt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die deutschen Bauern, denen es seit Jahren \u00e4hnlich wie den Kollegen in anderen L\u00e4ndern an den Kragen geht, mit vergleichbaren Zielen, aber langsamer, haben anscheinend immer noch nicht viel gemerkt. Wer glaubt, mit vereinzelten Trecker-Corsos lie\u00dfe sich irgendetwas erreichen, h\u00e4lt es vermutlich auch f\u00fcr m\u00f6glich, den Atlantik schwimmend zu \u00fcberqueren. In anderen L\u00e4ndern sind die Betroffenen inzwischen etwas wacher geworden, aber noch rechtzeitig?<\/p>\n\n\n\n<p>Was geht in solchen Regierungen vor? Schaut man sich den Niederl\u00e4nder Rutte, den Franzosen Macron oder den Kanadier Trudeau an, kommt man auf ihrer \u00f6ffentlich vorgetragenen Kaltschn\u00e4uzigkeit gegen\u00fcber den Problemen der betroffenen Menschen kaum daran vorbei, ihnen ideologische B\u00f6sartigkeit zu unterstellen, herangez\u00fcchtet anscheinend vom WEF.\u00b9\u207e <\/p>\n\n\n\n<p>In D ist die Machart der meisten Politiker wohl eher von dem Kaliber:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-video\"><video controls src=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/fester.mp4\"><\/video><\/figure>\n\n\n\n<p>Dumm, ungebildet und bar jeden Schamgef\u00fchls oder b\u00f6sartig ideologisch verblendet, dazwischen auch der eine oder andere mutma\u00dflich psychiatrisch Behandlungsbed\u00fcrftige, der au\u00dferhalb seiner Zwangsneurose nichts mehr mitbekommt  &#8211; auf jeden Fall alles vermeidend oder verhindernd, das diesen Fall noch bremsen k\u00f6nnte, das ist die politische F\u00fchrungsschicht heute. <\/p>\n\n\n\n<p>Verschiedentlich wird in Blogs, kleinen freien Medien und von einzelnen Politikern darauf hingewiesen, dass ein Energiekollaps in Gro\u00dfe-Fresse-Land im Winter immer noch abgewendet werden k\u00f6nne &#8211; Northstream II aktivieren, selbst Gas f\u00f6rdern, AKW weiter laufen lassen, &#8230; &#8211; aber das wird nicht nur kategorisch und vors\u00e4tzlich von den o.g. ausgeschlossen, es t\u00e4uscht auch daran vorbei, dass hier trotzdem nichts mehr ist, auf dem eine Wirtschaft wieder aufgebaut werden k\u00f6nnte, wenn der totale Crash noch aufgehalten wird. Die letzten Reste der Bildung wurden im Rahmen des Covid-Wahnsinns gerade abgeschafft. Durch Lockdown, Masken und psychische Zerst\u00f6rung der Jugend durch Lehrer, die Kinder als Belastung empfinden, Eltern, die dem allem noch zujubeln und Hochschulen, in denen es wichtiger ist, dass in einer naturwissenschaftlichen Arbeit richtig gegendert wird und sich niemand aus der gr\u00fcn-rot-woken Ecke aufregt. <\/p>\n\n\n\n<p>EU-Europa demn\u00e4chst als Urlaubs-Aufmarschgebiet der US-Amerikaner, Chinesen, Japaner und m\u00f6glicherweise auch der Russen? Eher nicht. Dazu sind die Leute hier zu wenig dienstleistungsorientiert und muffelig und das Wetter w\u00e4hrend des gr\u00f6\u00dften Teils des Jahres eher abschreckend. Eher ist die EU-Fl\u00e4che als Billigstlohn-Aufmarschgebiet f\u00fcr Konzerne aus den betreffenden L\u00e4ndern geeignet. Hier die Vorlage:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"653\" height=\"135\" src=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/grafik.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-7565\" srcset=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/grafik.png 653w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/grafik-300x62.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 653px) 100vw, 653px\" \/><figcaption><a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/world\/2007\/mar\/09\/brazil.renewableenergy\">https:\/\/www.theguardian.com\/world\/2007\/mar\/09\/brazil.renewableenergy<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Dort geht es um \u00b2\u207e<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Im  vergangenen Jahr waren Zucker und Alkohol die zweitgr\u00f6\u00dften  landwirtschaftlichen Exportprodukte Brasiliens mit einem gesch\u00e4tzten  Wert von 8 Mrd. USD (4 Mrd. GBP). Die  Produzenten erwarten unterdessen, dass die Zuckerrohrproduktion des  Landes in den kommenden sechs Jahren um 55 % steigen wird, haupts\u00e4chlich  aufgrund der wachsenden Nachfrage aus den USA und Europa. Sie  hoffen, dass engere Handelsbeziehungen insbesondere mit den USA dazu  beitragen werden, das Wachstum der Ethanolindustrie zu beschleunigen,  Arbeitspl\u00e4tze zu schaffen und den Bau von Dutzenden neuer  Verarbeitungsanlagen in der Region zu finanzieren.<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>unter den Lebensbedingungen<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u201eSie  haben die Kleidung am K\u00f6rper und sonst nichts. Sie bringen ihre  unterern\u00e4hrten Kinder, ihre kranken Schwiegerm\u00fctter. Wir versuchen, das  Problem zu reduzieren. Aber wir k\u00f6nnen es nicht zu 100 % l\u00f6sen. Es ist  totale Ausbeutung ,<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Das sind die Worte, die auch vom WEF-Chef zu h\u00f6ren sind: &#8222;Sie werden nichts besitzen und gl\u00fccklich sein&#8220;, wobei man den zweiten Teil des Satzes wohl vergessen darf.<\/p>\n\n\n\n<p>Gut, Zuckerrohr wird es hier nicht sein, sondern eher das, was hier schon immer produziert wurde, nur dann halt unter Sklavereibedingungen. Wozu man aber auch nicht so viele Leute ben\u00f6tigt, wie jetzt hier wohnen. Womit wieder an andere so genannte Verschw\u00f6rungstheorien angekn\u00fcpft wird. Und au\u00dferdem: wen werden dann noch Klima- und Umweltfragen interessieren, wenn es um Profit geht?<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">\u00b9\u207e Ich wollte an der Stelle eigentlich einen YouTube-Link setzen, um die Kaltschn\u00e4uzigkeit visuell zu verdeutlichen, allerdings war mir das dazu gefundene Beispiel aufgrund der derzeitigen Gesinnungsjustizpraxis doch etwas zu heikel, um es zu verwenden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">\u00b2\u207e In Brasilien besteht der Kraftstoff f\u00fcr Autos aus bis zu 70% Alkohol, wof\u00fcr auch entsprechende Motoren entwickelt wurden<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Bauern versorgen uns alle mit Lebensmitteln. Wenn sie mal nicht mehr wollen oder k\u00f6nnen, steht es schlecht um unsere Ern\u00e4hrung. 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