{"id":7456,"date":"2022-06-14T07:28:00","date_gmt":"2022-06-14T05:28:00","guid":{"rendered":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=7456"},"modified":"2022-06-13T12:26:24","modified_gmt":"2022-06-13T10:26:24","slug":"zum-genderscheiss-teil-ii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2022\/06\/14\/zum-genderscheiss-teil-ii\/","title":{"rendered":"Zum Genderscheiss Teil II"},"content":{"rendered":"\n<p>Wir haben festgestellt, dass das Geschlecht eines Menschen eindeutig ist. Man kann es auch nicht \u00e4ndern: chirurgische Bastelarbeit und Medikamente k\u00f6nnen zwar rein \u00e4u\u00dferlich ein anderes Geschlecht vorgaukeln. Aber nur, wenn man nicht zu nahe ran geht. Im Clinch f\u00e4llt der Umbau schnell auf und die Funktionen des anderen Geschlechts kommen ohnehin nicht zustande. Eher f\u00e4llt eine ganze Menge weg, was mit der Sexualit\u00e4t zu tun hat.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Sexuelle Vermehrung ist die Strategie der Natur, hinreichend viele Varianten einer Spezies zu erzeugen, um sicher zu stellen, dass die Art auch bei \u00c4nderungen der Umweltbedingungen \u00fcberlebt. Die Unterscheidung in zwei verschiedene Geschlechter erm\u00f6glicht es, ihnen unterschiedliche Rollen zuzuweisen. Das betrifft Organe, Gr\u00f6\u00dfe, Kraft und auch einige Weichenstellungen im Steuerorgan, dem Gehirn. M\u00e4nner sind im Mittel kr\u00e4ftiger und denken eher rational, Frauen zierlicher und eher emotional in der Denke. Das ist in den Programmen so angelegt. <\/p>\n\n\n\n<p>Nicht alles ist in den Programmen festgelegt. Die Umwelt spielt ebenfalls eine Rolle. Selbst eineiige Zwillinge, die genetisch identisch sind, entwickeln sich unterschiedlich, wenn sie sehr fr\u00fch getrennt und in unterschiedliche Umgebungen gebracht werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie breit die Abweichung vom Mittelwert in einer Population ist, h\u00e4ngt davon ab, wie mobil ein Lebewesen ist und welche Chancen es hat, mit anderen Nachkommen zu zeugen. Lange Zeit der Geschichte war der Mensch nicht sonderlich mobil, was letztlich dazu f\u00fchrt, dass die Abweichungen vom Mittelwert klein sind, denn alles, was zu weit weg liegt, passt nicht in die Umgebung und wird von dieser eliminiert, ein Vorgang, den der Biologe Selektion nennt. Dauert die Isolation zu lange, ist in der Population nicht mehr gen\u00fcgend Variation vorhanden, um auf Neues zu reagieren. Nehmen wir beispielsweise an, ein Typ I w\u00fcrde pro Generation 2 Nachkommen im Schnitt hervorbringen, die sich fortpflanzen k\u00f6nnen, w\u00e4hrend Typ II es nur auf 1,5 bringt. Das Verh\u00e4ltnis der Typen verschiebt sich von Generation zu Generation in Richtung Typ I.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1005\" height=\"588\" src=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/grafik-21.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-7457\" srcset=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/grafik-21.png 1005w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/grafik-21-300x176.png 300w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/grafik-21-768x449.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1005px) 100vw, 1005px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Was heute als Artensterben angeklagt wird, betrifft i.d.R. Arten, die lange in einer Nische gelebt haben, die pl\u00f6tzlich nicht mehr existiert, und nun zum Untergang verdonnert sind. Pandas m\u00f6gen s\u00fc\u00df sein, aber wer nur Bambus fressen kann, hat ausgespielt, wenn zu wenig davon da ist. Alles Gejammere ist nur geistiges Schreberg\u00e4rtnertum, das die Natur letztlich wenig interessiert und am Ergebnis nichts \u00e4ndert.<\/p>\n\n\n\n<p>In unserer Industriegesellschaft sind die urspr\u00fcnglichen Anforderungen an einen Mann oder eine Frau nur noch bedingt vorhanden. Vielfach k\u00f6nnen die Geschlechter bei T\u00e4tigkeiten einfach ausgetauscht werden, ohne das die Qualit\u00e4t der Arbeit merklich nachl\u00e4sst. Es \u00fcberleben folglich wesentlich mehr Varianten, die ansonsten kaum zum Fortpflanzungserfolg kommen w\u00fcrden. Sind normalerweise die Eigenschaften gut getrennt, kommt es nun zu gr\u00f6\u00dferen \u00dcberlappungen<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"482\" height=\"417\" src=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/grafik-22.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-7458\" srcset=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/grafik-22.png 482w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/grafik-22-300x260.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 482px) 100vw, 482px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Frauen k\u00f6nnen sich also durchaus so benehmen wie M\u00e4nner und auch m\u00e4nnliche k\u00f6rperliche Merkmale aufweisen, falls man nicht so genau hinschaut, und M\u00e4nner weibische Z\u00fcge annehmen. Das ist nun absolut nichts Ehrenr\u00fchriges und von der Natur halt experimentell so vorgesehen. Man muss die Menschen einfach so nehmen, wie sie halt sind, und das bedeutet ja nicht, dass man gleich intim mit ihnen werden muss. F\u00fcr gesch\u00e4ftliche Kontakte ist es unerheblich, wenn ein Mann den Eindruck erweckt, Pudding sei eine harte Substanz gegen\u00fcber seinem Auftritt oder man einer Frau begegnet, von deren H\u00e4ndedruck einem der Kopf platzt. Trotzdem bleibt ein Mann ein Mann und eine Frau eine Frau, biologisch betrachtet. Alles andere ist Quark. Punkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Es mag nat\u00fcrlich sein, dass ein Mann gerne Frauenkleider tr\u00e4gt und umgekehrt. Bitte, soll er doch. &#8222;Datt is die Omma sein Bier&#8220; wie man im Ruhrgebiet sagt. Im Gesch\u00e4ftsverkehr ist das v\u00f6llig nebens\u00e4chlich und die Leute sollen halt ihre Klappe halten. &#8222;Ich bin Trans-nwieibfibcib suie&#8220; interessiert mich einen Scheissdreck, so lange ich mit dem Betreffenden nicht intim werden will, und wenn, muss er ohnehin die Hose (oder den Rock) runterlassen. Mann bleibt Mann und Frau bleibt Frau (biologisch), auch wenn es durch Auftreten und Kleidung verdeckt werden mag. Ob nun der Verk\u00e4ufer eigentlich eine Verk\u00e4uferin biologischen Sinn ist, interessiert mich nicht, wenn die F\u00e4lschung nicht zu offensichtlich ist oder er nicht auf die Idee kommt, sofort darauf hinzuweisen, dass er was Besonderes ist, anstatt mir das gew\u00fcnschte Produkt zu verkaufen. Andererseits: Arnold Schwarzenegger muss es sich halt gefallen lassen, ausgelacht zu werden, wenn er im T\u00fct\u00fc auftaucht und Elisabeth genannt werden will, genauso so wie Dolly Parton auch in Jeans nicht als Jack Nicholson durchgeht. Also lebt doch einfach und lasst die anderen in Ruhe, was die normalerweise damit goutieren, dass sie auch nichts sagen. Warum ist st\u00e4ndig dieses Geschwafel &#8222;ich sehe aus wie eine Frau, bin aber eigentlich ein Mann, der im K\u00f6rper eines Mannes gefangen und eigentlich eine Frau ist&#8220; notwendig? Warum st\u00e4ndig diese unn\u00f6tige Anmache der Leute, die den Mittelwert repr\u00e4sentieren? Zumal das nichts \u00e4ndert. Ein biologischer Mann kann ums Verrecken bestimmte Sachen, die an das weibliche Geschlecht gebunden sind, eben NICHT f\u00fchlen und erfahren (und umgekehrt nat\u00fcrlich auch). <\/p>\n\n\n\n<p>Bliebe noch zu kl\u00e4ren, wer mit wem warum schl\u00e4ft.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir haben festgestellt, dass das Geschlecht eines Menschen eindeutig ist. Man kann es auch nicht \u00e4ndern: chirurgische Bastelarbeit und Medikamente k\u00f6nnen zwar rein \u00e4u\u00dferlich ein anderes Geschlecht vorgaukeln. Aber nur, wenn man nicht zu nahe ran geht. Im Clinch f\u00e4llt der Umbau schnell auf und die Funktionen des anderen Geschlechts kommen ohnehin nicht zustande. 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