{"id":7453,"date":"2022-06-13T08:47:20","date_gmt":"2022-06-13T06:47:20","guid":{"rendered":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=7453"},"modified":"2022-06-13T08:47:21","modified_gmt":"2022-06-13T06:47:21","slug":"zum-genderscheiss-teil-i","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2022\/06\/13\/zum-genderscheiss-teil-i\/","title":{"rendered":"Zum Genderscheiss Teil I"},"content":{"rendered":"\n<p>Um es vorweg zu nehmen: biologisch gibt es genau ZWEI Geschlechter. Punkt. Wer etwas anderes behauptet, hat einen an der Waffel und eine diesbez\u00fcgliche Beleidigungsklage von Leuten, die sich angesprochen f\u00fchlen, kann h\u00f6chstens mit der Feststellung enden, ob sie einseitig oder beidseitig bekloppt sind.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Ein Lebewesen l\u00e4sst sich folgenderma\u00dfen definieren:<\/p>\n\n\n\n<p><em>Ein<\/em> <em>offenes chemisches System, das in der Lage ist, seine innere Struktur aktiv aufrecht zu erhalten und sie aktiv in der Umwelt weiter zu verbreiten (sich zu vermehren).<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Eine Verbreitung in der Umwelt kann durch Wachsen erfolgen, was aber Grenzen hat, da Informationen schnell genug in der Struktur transportiert werden m\u00fcssen, Energieaustausch m\u00f6glich sein muss und bei beweglichen Lebewesen auch das Gewicht eine Rolle spielt. <\/p>\n\n\n\n<p>Dem kann das Leben durch Teilung entgegen wirken: aus einem Lebewesen werden zwei identische, die dann wieder bis zum Anschlag wachsen k\u00f6nnen. Auch das hat Grenzen, denn die Umwelt \u00e4ndert sich, Lebewesen aber nicht. Diese sind hochkomplizierte biochemische Maschinen, bei denen selbst kleinere \u00c4nderungen schnell dazu f\u00fchren, dass die Teile nicht mehr zusammenarbeiten. Einzelne Lebenwesen besitzen daher notgedrungen eine hohe biochemische Konstanz und k\u00f6nnen sich irgendwann nicht mehr an die Umwelt anpassen und sterben. Das Leben war also gezwungen, Mechanismen vorzusehen, dass sich Lebewesen auf lange sich \u00e4ndern k\u00f6nnen: die sexuelle Fortpflanzung.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei der sexuellen Fortpflanzung kombinieren zwei Lebewesen ihre Eigenschaften und bilden daraus ein neues, dass sich von beiden unterscheidet. Mit ein wenig Gl\u00fcck kommt etwas dabei heraus, das besser mit der Umwelt klarkommt und \u00fcberlebt. <\/p>\n\n\n\n<p>Wie funktioniert das genau: die irdische Konstruktion von Lebewesen basiert auf einem Programm (DNA), das die Struktur und deren M\u00f6glichkeiten beschreibt, und einer Maschine (Zelle), die das Programm ausf\u00fchrt. Die DNA ist beim Menschen in 46 Unterprogrammen (Chromosomen) organisiert, n\u00e4mlich 22 Paare + XY beim Mann und 23 Paare bei der Frau. Bei der Erzeugung eines Kindes weder von jedem Partner 23 Chromosomen beigesteuert, von jedem Paar eines (XY zuf\u00e4llig). Da das zuf\u00e4llig erfolgt, existieren 2\u00b2\u00b3 M\u00f6glichkeiten f\u00fcr jeden Partner oder 2\u2074\u2076 M\u00f6glichkeiten insgesamt, die Chromosomen neu zu verteilen. Unterscheiden sich die Chromosomen auch nur jeweils in einem Teilprogramm, ergibt das eine riesige Anzahl von Variationsm\u00f6glichkeiten, einen Nachkommen mit neuen Eigenschaften auszustatten. Aus Sicht der Natur ist damit das Problem, auf \u00c4nderungen der Umwelt nicht reagieren zu k\u00f6nnen, gel\u00f6st (und nebenbei auch erkl\u00e4rt, dass der Tod des einzelnen Lebewesens notwendige Teil des Plans ist, nur mal so an die Spinner vom WEF und andere, die ewiges Leben f\u00fcr sich anstreben: es ist biologisch Unsinn, so etwas zu wollen).<\/p>\n\n\n\n<p>Nat\u00fcrlich klappt das (hochkomplexe biochemisch Maschine) nicht immer, weshalb sich nicht jedes Lebewesen mit jedem anderen erfolgreich paaren kann (aus Sicht der Genderspinner kann man sich inzwischen auch mit einem Airbus A380 paaren, allerdings kommt dann au\u00dfer einer Verschmutzung nichts dabei heraus). Wer mit wem ein Kind zeugen kann ist die biologische Definition einer Art. Aber selbst innerhalb einer Art klappt das nicht immer, wobei die Natur allerdings so schlau ist, die Fehlversuche so fr\u00fchzeitig zu entsorgen, dass man das i.A. nicht bemerkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Bleibt noch der Zeugungsvorgang als solcher zu betrachten. Der l\u00e4uft so ab, dass beide Partner jeweils die H\u00e4lfte des neuen Programms beisteuern. Bei der Maschine gen\u00fcgt es aber, dass nur ein Partner die beisteuert (von beiden die H\u00e4lfte w\u00fcrde wieder zu oft zu etwas f\u00fchren, das nicht funktioniert). Daf\u00fcr gibt es so sogar Namen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Den Teil, der nur das Programm liefert, nennt man <strong>Vater<\/strong> oder <strong>Mann<\/strong>.<\/li><li>Den Teil, der zus\u00e4tzlich die Maschine beisteuert, <strong>Mutter<\/strong> oder <strong>Frau<\/strong>.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Das sind die beiden Geschlechter, tertium non datur. F\u00fcr diese gibt es noch zwei weitere Kombinationsm\u00f6glichkeiten:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Beide Geschlechter sind in einem Lebewesen verwirklicht (wobei Selbstzeugung von der Natur verhindert wird). Das trifft f\u00fcr nahezu alle Pflanzen aber nur extrem wenig Tiere zu.<\/li><li>Beide Geschlechter sind auf verschiedene Lebewesen verteilt. Das trifft auf nahezu alle Tiere (den Menschen eingeschlossen) zu, aber nur auf relativ wenige Pflanzenarten.<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Fassen wir zusammen: abgesehen von sehr seltenen Unf\u00e4llen, in denen die fr\u00fche Auslese nicht funktioniert hat, existieren genau zwei biologische Geschlechter, eineindeutig daran identifizierbar, ob die Maschine f\u00fcr die Reproduktion beigesteuert wird oder nicht. Alles andere ist v\u00f6lliger Unfug und man muss sich wirklich einmal fragen, weshalb sich ein Land wie Gro\u00dfe-Fresse-Land 200 Professuren (mehr als f\u00fcr Pharmazie) mit ziemlich hoher Dotierung leistet (<a href=\"https:\/\/www.beamtenbesoldung.org\/news\/61-besoldung\/748-ni-2022.html\">hier: C und W-Tabelle<\/a>), die einfach nur Quatsch von sich geben.<\/p>\n\n\n\n<p>Ende Teil I<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\"\/>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um es vorweg zu nehmen: biologisch gibt es genau ZWEI Geschlechter. Punkt. Wer etwas anderes behauptet, hat einen an der Waffel und eine diesbez\u00fcgliche Beleidigungsklage von Leuten, die sich angesprochen f\u00fchlen, kann h\u00f6chstens mit der Feststellung enden, ob sie einseitig oder beidseitig bekloppt sind. 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