{"id":7394,"date":"2022-05-30T07:09:00","date_gmt":"2022-05-30T05:09:00","guid":{"rendered":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=7394"},"modified":"2022-05-26T09:12:23","modified_gmt":"2022-05-26T07:12:23","slug":"der-umweltzerstoerungs-weltmeister","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2022\/05\/30\/der-umweltzerstoerungs-weltmeister\/","title":{"rendered":"Der Umweltzerst\u00f6rungs-Weltmeister"},"content":{"rendered":"\n<p>Wenn von Umweltzerst\u00f6rung die Rede ist, denkt vermutlich jeder zun\u00e4chst an den b\u00f6sen Konzern, der mal wieder was unerlaubt weggekippt hat. Oder, wenn &#8222;jeder&#8220; einen Gr\u00fcnen bezeichnet, an den b\u00f6sen Bauern, der mit seinem Trecker auf&#8217;s Feld f\u00e4hrt anstatt mit Holzpflug und 2 Pferden oder gleich nur mit der Hacke zu arbeiten. Weit gefehlt.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Die absoluten Weltmeister in Sachen Umweltzerst\u00f6rung sind die Gr\u00fcnen. Sie zerst\u00f6ren die Umwelt nicht nur in weit gr\u00f6\u00dferem Ma\u00dfe als der b\u00f6seste Konzern, sie sind so gut darin, dass selbst alle Konzerne zusammen nicht an sie heranreichen. Ihr Werkzeug hei\u00dft Windkraftanlage und ist durch fl\u00e4chendeckenden Einsatz ungemein effektiv.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Das Windrad an sich<\/h4>\n\n\n\n<p>So ein Windrad versorgt 4.000 oder mehr Haushalte &#8211; darf man am Schild am Turm des Fu\u00dfes lesen. Ja, wenn es bei Nennleistung durchl\u00e4uft. Tut es aber nicht. Im Jahresdurchschnitt liegt die Leistung in guten Lagen bei knapp 20%, d.h. dann sind es nur noch 800 Haushalte. Die bekommen bei Flaute allerdings gar nichts und bei Starkwind und Starkb\u00f6en auch nicht, weil die Anlagen dann wegen mechanischer- und Regelungsproblemen einfach abschalten.<\/p>\n\n\n\n<p>So ein Windrad spielt die Energie f\u00fcr seine Erzeugung in 6-9 Monaten ein &#8211; sagen ein paar \u00e4ltere theoretische Studien, in denen man stumpf die Materialproduktion durchgerechnet hat. Dabei fehlen dann die Wegevorbereitung  (<em>immerhin muss man mit Schwerstlastger\u00e4ten, die viele Br\u00fccken nicht aushalten, an den einsamen Ort, wo das Ding gebaut wird<\/em>) und teilweiser R\u00fcckbau der Wege, die Fundamente, in denen eine ziemliche Menge Stahl und Beton verbuddelt werden muss, Stromtrassen (<em>es muss eine ziemliche Menge Kupfer im Boden verbuddelt werden, so viel, dass an den Baustellen normalerweise der Wach- und Schlafdienst rund um die Uhr aufpasst, dass das Kupfer keine Beine bekommt<\/em>), dazu kommen dann noch Umspannanlagen und Ferntransportrassen und irgendwann auch der R\u00fcckbau des Ganzen, der ohnehin nur bruchst\u00fcckhaft funktioniert, denn die Betonfundamente baut niemand mehr zur\u00fcck. Sagen wir daher: in guten Lagen eher 6-9 Jahre, bis die Energie wieder drin ist.<\/p>\n\n\n\n<p>In guten Lagen. Da heute selbst Moore und andere Naturschutzgebiete mit den Dingern bepflastert werden, wenn die Lage halbwegs gut ist, vergr\u00f6\u00dfert sich der Aufwand f\u00fcr die Positionen &#8222;Wege&#8220; und &#8222;Fundament&#8220; um Faktoren zwischen 5 und 10. Abgesehen davon werden die Moore dabei auch gleich umbenannt: von &#8222;Niederschlumpfer Moor&#8220; in &#8222;no-more-Moor&#8220;, denn Moor ist da, wo die Schwerstlastkr\u00e4ne langfahren k\u00f6nnen, mit Sicherheit nicht mehr vorhanden.<\/p>\n\n\n\n<p>In schlechten Lagen sieht die Sache noch desastr\u00f6ser aus: der Wind reicht weder, um aus den Anlagen trotz F\u00f6rderung noch Profit zu schlagen noch um die eingesetzte Energie wieder einzuspielen. Das st\u00f6rt die Windm\u00fcller allerdings weniger, denn das ist nur eine Frage der Finanzierung. Dazu aber sp\u00e4ter.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Der Windpark an sich<\/h4>\n\n\n\n<p>&#8222;Ein Windrad ist kein Windrad, zwei Windr\u00e4der sind ein Windrad zu viel&#8220; wei\u00df der Volksmund. Vor 25 Jahren gab es hier im Norden noch relativ wenige Windr\u00e4der und der Ausbau nahm langsam zu. So um 2004 gab es sogar eine Art Moratorium: keiner wollte mehr so ein Ding haben. Dann entdeckten Politiker aller Couleur die Selbsbereicherungsoptionen, die in einer durch ordentliche Korruption gef\u00f6rderten Energiewende stecken. Man kaufte sich fr\u00fchzeitig in Projekte ein und machte Riesenprofite oder, nachdem die Filetst\u00fccke schon weg waren, begann Projekte an ungeeigneten Stellen und kassierte von Dummen, die darin investierten (siehe letzten Absatz des vorhergehenden Kapitels). <\/p>\n\n\n\n<p>Gr\u00fcne Politik pur bereits an dieser Stelle: wehe dem B\u00fcrger, der sich auf gesperrte Wanderwege verirrt, weil es sich an der Natur erfreuen will. Selbsternannte Natursch\u00fctzer sorgen umgehend f\u00fcr Strafen in H\u00f6he von mehreren 10.000 \u20ac f\u00fcr solch einen frevlerischen Spaziergang. Wenn anschlie\u00dfend ein 20 to oder 40 to Bagger durch das Gel\u00e4nde pfl\u00fcgt, um es f\u00fcr noch schwerere Maschinen begehbar zu machen, hat kein Gr\u00fcner etwas dagegen einzuwenden. <\/p>\n\n\n\n<p>Jedenfalls steigerte sich die Bauwut nach 2004 exponentiell und hier im Norden sind so ziemlich alle Standorte bereits mit Windparks belegt. So eng, dass inzwischen selbst bei gutem Wind die Ausbeute pro Anlage sinkt, weil sich die M\u00fchlen den Wind gegenseitig wegnehmen und Einfluss auf das lokale Klima nehmen. Wer will, kann das hier in verst\u00e4ndlicher Form nachlesen:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"940\" height=\"271\" src=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/grafik-25.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-7395\" srcset=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/grafik-25.png 940w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/grafik-25-300x86.png 300w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/grafik-25-768x221.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 940px) 100vw, 940px\" \/><figcaption><a href=\"https:\/\/www.prabelsblog.de\/2022\/02\/windraeder-bremsen-den-wind-und-beeinflussen-das-mikro-klima\/\">https:\/\/www.prabelsblog.de\/2022\/02\/windraeder-bremsen-den-wind-und-beeinflussen-das-mikro-klima\/<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Das ist keine Spinnerei eines &#8222;umstrittenen&#8220; Physikers. Die grundlegenden Arbeiten dazu stammen n\u00e4mlich von IPCC-Wissenschaftlern selbst, die in ihrer Studie zu dem Schluss kommen, dass die entnehmbare Energie asymptotisch zu einem Maximum kommt und selbst mehr Anlagen nichts mehr bringen, und zwar weit vor der Bebauungsdichte, die die gr\u00fcnen Spinner anstreben. Zudem wird es aufgrund der \u00c4nderung der Windverh\u00e4ltnisse lokal trockener. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"953\" height=\"521\" src=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/grafik-26.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-7396\" srcset=\"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/grafik-26.png 953w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/grafik-26-300x164.png 300w, https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/grafik-26-768x420.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 953px) 100vw, 953px\" \/><figcaption><a href=\"https:\/\/esd.copernicus.org\/articles\/2\/1\/2011\/\">https:\/\/esd.copernicus.org\/articles\/2\/1\/2011\/<\/a><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>F\u00fcr gr\u00fcne Erbsenhirne ist das allerdings wieder zu hoch. Sie wollen einen Erschossenen durch Erschlagen noch toter machen, als er vorher war, und sind dann der Meinung, dass man durch zus\u00e4tzliches Aufh\u00e4ngen das Opfer am allertotesten machen kann. <\/p>\n\n\n\n<p>Fazit: der Norden ist bereits weitestgehend zugebaut, im S\u00fcden ist noch Platz, allerdings nur in ung\u00fcnstigen Windlagen, und um gen\u00fcgend Windr\u00e4der unterzubringen, wird auf jegliche Abstandsregelung zu Wohnsiedlungen verzichtet.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die Wirkung<\/h4>\n\n\n\n<p>Ich schildere mal die Lage hier, weil ich sie seit 25 Jahren im Visier habe. Woanders sieht es allerdings genauso aus, wie man sich leicht durch Recherche im Internet \u00fcberzeugen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor 25 Jahren gab es riesige Schw\u00e4rme von Austernfischern, Kibitzen, verschiedenen Wattv\u00f6geln und viele Entenarten an der K\u00fcste. Heute findet man gelegentlich kleine Schw\u00e4rme von Wei\u00dfwangen- oder Ringelg\u00e4nsen und kleine Gruppen von Graug\u00e4nsen. Alles Durchz\u00fcgler, die nur unter bestimmten Umst\u00e4nden hier \u00fcberhaupt landen. Der Rest ist bis auf Einzelexemplare mehr oder weniger vollst\u00e4ndig verschwunden. Konnte man vor Jahren noch problemlos 10 &#8211; 20 Arten von Singv\u00f6geln beobachten, ist heute nach Spatzen, Amseln und ein paar wenigen anderen Schluss. Und auch diese Populationen sind stark geschrumpft. Schwalben, eigentlich ein Allerweltsvogel, sieht man mit Gl\u00fcck alle paar Tage mal. Oft hat man kein Gl\u00fcck. Greifv\u00f6gel (Bussarde, Eulen) sind inzwischen ebenfalls die Ausnahme. <\/p>\n\n\n\n<p>Insekten werden ebenfalls mehr und mehr zur Mangelware. Wo fr\u00fcher viele Arten von Schwebfliegen, Hautfl\u00fcglern, K\u00e4fern usw. unterwegs waren, beschr\u00e4nkt sich die Auswahl heute auf 1-2 Hummelarten, Honigbienen irgendeines Imkers und M\u00fccken, die \u00fcberall vorkommen. Selbst Fliegen (Stuben-, Schmeissfliegen) sind inzwischen gegen\u00fcber fr\u00fcher Mangelware.<\/p>\n\n\n\n<p>An Spinnen findet man noch Kreuzspinnen, allerdings sind auch diese Populationen stark ausged\u00fcnnt. Die restlichen Spinnenarten, besonders die J\u00e4ger wie Wolfs- oder Springspinnen, sind mehr oder weniger verschwunden. Flederm\u00e4use gibt es noch ein paar, aber auch deutlich weniger.<\/p>\n\n\n\n<p>Kurz und gut: die Artenvielfalt ist auf einen Bruchteil dessen geschrumpft, was fr\u00fcher \u00fcblich war. Und die Bauern sind es nicht, denn die bewirtschaften inzwischen eher schonender als aggressiver.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Windr\u00e4der als Ursache<\/h4>\n\n\n\n<p>L\u00e4rm macht krank. So ab 90-95 dbA macht Dauerl\u00e4rm definitiv krank. Das sind die Standger\u00e4usche normaler Motorr\u00e4der im Abstand von 2 m. Motorrasenm\u00e4her sind schon erheblich lauter. Ein D\u00fcsenjet bringt es auf 110-120 dbA, was bereits Schmerzen ausl\u00f6st. Eine F18 bringt es schon mal auf 140 dbA. Windr\u00e4der bringen es bei gutem Wind auf bis zu 180 dbA. Z.B. wenn der Fl\u00fcgel am Mast vorbei rauscht. Viel optimieren kann man da nicht.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber: es handelt sich im Infraschall. Den h\u00f6ren wir nicht direkt. Trotzdem kann der krank machen. Viele Nutztiere sind empfindlicher als wir und ihre Leistungen (Milch, Fleischansatz) schrumpfen stark, wenn sie in der N\u00e4he von Windr\u00e4dern leben m\u00fcssen. Viele Menschen sind ebenfalls sensibel: Migr\u00e4ne, Herz-Kreislauf-Probleme sind die Folgen. Das ist alles seit Jahrzehnten bewiesen und in anderen L\u00e4ndern Grund f\u00fcr erfolgreiche Schadensersatzklagen (l\u00e4sst sich leicht recherchieren). Hier will u.a. S\u00f6dolf Windr\u00e4der direkt neben Wohnsiedlungen bauen, ohne jeglichen Abstand.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Bl\u00f6de an Infraschall: der tr\u00e4gt wesentlich weiter als h\u00f6her frequenter Schall. Elefanten sind f\u00fcr Infraschall sensibel und k\u00f6nnen sich \u00fcber viele Kilometer verst\u00e4ndigen, bei Walen werden Entfernungen von mehrern hundert Kilometern vermutet. Und da kommen wir zur Wirkung auf V\u00f6gel: Windparks erzeugen die gleichen Schallmuster wie schwere Gewitter- und Sturmfronten. Zugv\u00f6gel umfliegen solche Unwettergebiete und damit auch Gebiete mit Windparks, V\u00f6gel in diesen Gegenden ziehen sich weit von solchen Parks zur\u00fcck, aber wohin, wenn diese Kolosse \u00fcberall stehen? Also Ursache 1 f\u00fcr den Arten und Populationsschwund bei V\u00f6geln: die akustische \u00dcberlastung durch Windparks. Wer wohnt schon gerne neben einer M\u00fclldeponie? V\u00f6gel jedenfalls nicht neben einer L\u00e4rmm\u00fclldeponie.<\/p>\n\n\n\n<p>Weniger interessant ist das Schreddern der V\u00f6gel durch die Windr\u00e4der. Das betrifft eher Greifv\u00f6gel, die als K\u00f6nige der L\u00fcfte meinen, man m\u00fcsse als K\u00f6nig nicht auf die Umgebung achten und dann eben von einem Windradfl\u00fcgel, der selbst bei den langsamen Umdrehungen an den Spitzen weit \u00fcber 200 km\/h erreicht, aus der Luft geschlagen wird. Ist bekannt, st\u00f6rt einen Gr\u00fcnen aber nicht, wenn beispielsweise die gesch\u00fctzten Milane dutzendweise aus der Luft geschlagen werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Was die Gr\u00fcnen auch nicht interessiert, sind die Insekten. Ein ordentlicher Fl\u00fcgel holt bis zu einer to Insekten pro Jahr aus der Luft, und wenn es viele Fl\u00fcgel sind &#8230; Wer Flederm\u00e4use beobachtet hat, wei\u00df das: die steigen mit zunehmender Dunkelheit immer weiter auf, weil viele Insekten sich Nachts in die L\u00fcfte wagen, um sich vom Wind weit fort treiben zu lassen. So ein Windpark wirkt dabei wie ein Luftfilter eines Autos. Die meisten Anlagen m\u00fcssen regelm\u00e4\u00dfig von den Insektenresten gereinigt werden, da die aerodynamischen Eigenschaften stark abnehmen und die Leistung ebenfalls abnimmt. <\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Insektenschwund kommt auch der Spinnenschwund. Viele Arten sind spezialisiert und wenn die Beute fehlt &#8230; Lediglich die Radnetzspinnen k\u00f6nnen weiterhin Fliegen und M\u00fccken aus der Luft filtern, aber auch hier ist das Spektrum geringer und die Population wird kleiner. Betroffen sind nat\u00fcrlich auch die Singvogelarten, die sich \u00fcberwiegend von Insekten ern\u00e4hren. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Wirkungskette ist eindeutig, die Ignoranz der Gr\u00fcnen f\u00fcr die von ihnen verschuldete Umweltkatastrophe aber auch.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Was jetzt passiert<\/h4>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend kein H\u00e4uslebesitzer mehr seinen Garten so gestalten darf, wie er es will, sondern stets einen gr\u00fcnen Besserwisser fragen muss, was nun besonders CO2-Wirksam ist, ist der gleiche Besserwisser in der Mitte und im S\u00fcden Deutschlands dabei, W\u00e4lder abzuholzen, um dort weitere Windparks zu bauen. Abgesehen von dem Widerspruch, dass nun gerade die CO2-Speicher gef\u00e4llt werden (was nebenbei hinsichtlich des CO2 ziemlich egal ist, aber nicht hinsichtlich der Wasserhaltung keineswegs, denn der Boden trocknet aus und Hochwasserkatastrophen sind vorprogrammiert; es gibt dazu viele Beispiele, die fast schon Ahrtal-Qualit\u00e4t aufweisen), hat das weitere enorme Konsequenzen f\u00fcr die Artenvielfalt.<\/p>\n\n\n\n<p>Gef\u00e4llt werden n\u00e4mlich derzeit vorzugsweise Altwaldbest\u00e4nde. Aus den Regenw\u00e4ldern wei\u00df man, dass viele Insekten- und Vogelarten an bestimmte Baumarten gebunden sind und nur an B\u00e4umen dieser Art vorkommen. Das ist hier nicht viel anders: sehr viele K\u00e4fer sind auf Altw\u00e4lder angewiesen, ebenfalls V\u00f6gel und Flederm\u00e4use auf Baumh\u00f6hlen. Und genau das wird aufgrund gr\u00fcner Ignoranz nun gro\u00dffl\u00e4chig zerst\u00f6rt. In Bayern gibt es sogar eine spezielle Bienenbeauftragte im Landtag, deren Sch\u00fctzlinge ebenfalls ziemlich extrem betroffen sind. S\u00f6dolf deswegen mal den Marsch blasen? Das ist au\u00dferhalb der Vorstellungskraft eines gr\u00fcnen Hirns.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Fazit <\/h4>\n\n\n\n<p>Im Norden ist das, was man &#8222;intakte Natur&#8220; nennt, durch den gr\u00fcnen Wahnsinn bereits zerst\u00f6rt. Dabei ist noch nicht einmal ber\u00fccksichtigt, dass durch den Bau einer Windkraftanlage gut 1\/10 &#8211; 1\/4 Hektar an Bodenfl\u00e4che durch Verdichtung und Aufschotterung dauerhaft f\u00fcr landwirtschaftliche Nutzung verloren gehen und auch die Natur nicht mehr so richtig drauf zugreifen kann, wenn sie mitten in einem Marschgebiet auf eine Steinw\u00fcste st\u00f6\u00dft (<em>rechnet man die Wege hinzu, wird das noch deutlich mehr Fl\u00e4che<\/em>). Vorrechnen, das weder die Ziele erreicht werden k\u00f6nnen noch das auch gravierende physikalische Folgen zu erwarten sind, n\u00fctzt bei Leuten, deren Zahlenraum sich auf &#8222;<em>keins, eins, ganz viele<\/em>&#8220; beschr\u00e4nkt, absolut nichts. <\/p>\n\n\n\n<p>In der Mitte ist man inzwischen mit der Zerst\u00f6rung auch recht weit fortgeschritten, im S\u00fcden wird nun mit Macht bei der Naturzerst\u00f6rung nachgeholt. Wobei auch hier nicht nur eine extreme Verarmung der Biosph\u00e4re (Arten- und Populationsschwund) bereits sichtbar ist, sondern auch massive Gefahren durch fallende Grundwasserspiegel und Hochflutgefahren bei st\u00e4rkeren Regenf\u00e4llen.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">An gr\u00fcnen Zecken wird die Welt verrecken &#8211; und sie wird es tun.<\/h5>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn von Umweltzerst\u00f6rung die Rede ist, denkt vermutlich jeder zun\u00e4chst an den b\u00f6sen Konzern, der mal wieder was unerlaubt weggekippt hat. Oder, wenn &#8222;jeder&#8220; einen Gr\u00fcnen bezeichnet, an den b\u00f6sen Bauern, der mit seinem Trecker auf&#8217;s Feld f\u00e4hrt anstatt mit Holzpflug und 2 Pferden oder gleich nur mit der Hacke zu arbeiten. Weit gefehlt. 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