{"id":739,"date":"2016-11-19T08:42:58","date_gmt":"2016-11-19T07:42:58","guid":{"rendered":"http:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=739"},"modified":"2016-11-19T08:42:58","modified_gmt":"2016-11-19T07:42:58","slug":"von-wegen-vw","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2016\/11\/19\/von-wegen-vw\/","title":{"rendered":"von wegen VW"},"content":{"rendered":"<p>Nun ist es also raus. Damit das betr\u00fcgerische VW-Management seine Boni &#8211; die h\u00f6chsten in der gesamten Branche &#8211; langfristig sichern, kann, werden 23.000 <!--more-->Stellen alleine in Deutschland abgebaut. Sozialvertr\u00e4glich, nat\u00fcrlich, also Rente ab 50 f\u00fcr VW-Mitarbeiter, was vermutlich, da VW ein Staatskonzern ist, weitgehend aus Steuermitteln finanziert werden wird. Die SPD, die sich damit erneut in diesem Betrugsskandal als gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Verr\u00e4terpartei erweist, unterst\u00fctzt das nat\u00fcrlich nicht nur kritiklos, sondern vehement.<\/p>\n<p>Ziemlich klein gehalten wird dabei, dass es sich bei den 23.000 um die offiziellen VW-Besch\u00e4ftigten handelt. Den Leiharbeitern in den vorzugsweise VW-eigenen Sklavenhalterbetrieben geht es noch viel fr\u00fcher und sozialunvertr\u00e4glich an den Kragen. Und gar nicht auf der offiziellen Liste erscheinen die Zulieferbetriebe. Soviele Mitarbeiter die Automobilkonzerne auch haben, sie machen nur einen Bruchteil der mittelbar von der Branche abh\u00e4ngigen Besch\u00e4ftigten aus, und wenn 23.000 VW-Mitarbeiter gehen, kann das durchaus weitere 100.000 direkt betreffen.<\/p>\n<p>&#8222;<strong>Wir brauchen Einwanderung<\/strong>&#8222;, so die stetige Propaganda der Politik, gebetsm\u00fchlenartig wiederholt von der L\u00fcgenpresse. Andererseits verk\u00fcnden Vertreter der Verr\u00e4terpartei SPD gro\u00dfmundig, die Politik werde sich um die vielleicht 50.000 sozialunvertr\u00e4glich abgebauten Arbeitsstellen k\u00fcmmern. Nicht &#8222;<em>der Arbeitsmarkt freut sich schon auf diese Leute<\/em>&#8222;, nein, die Politik werde sich k\u00fcmmern, oder mit anderen Worten &#8222;<em><strong>wir haben keine Ahnung, was man mit diesen Leuten machen soll, und es ist uns als SPD auch schei\u00dfegal, solange f\u00fcr uns die Kasse stimmt<\/strong><\/em>&#8222;.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 14pt;\"><strong>Das Letzte, aber wirklich das allerletzte, was Deutschland unter solchen Umst\u00e4nden braucht, ist Einwanderung!<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Doch zur\u00fcck zu VW: der neue VW-Vorstand, dessen IQ offenbar umgekehrt proportional\u00a0 zum Einkommen und zus\u00e4tzlich noch durch den Betrag der kriminellen Energie zu dividieren ist, kehrt mit seinem &#8222;Zukunftsplan&#8220; Elektromobilit\u00e4t das fr\u00fchere Ziel, der gr\u00f6\u00dfte Automobilkonzern der Welt zu werden, um in das Ziel, der unbedeutendste Regionalbauer Deutschlands zu werden. Es ist mir unbegreiflich, dass ein Automobilbauer den Hirnschiss &#8222;der Verbrennungsmotor hat keine Zukunft&#8220; auch noch ernst nehmen kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Im PKW-Bereich mag es gewisse Segmente geben, in denen Elektrofahrzeuge eingesetzt werden k\u00f6nnen, aber dazu bedarf es einer Versorgungsstruktur sowohl von der Zahl der Versorgungsstellen als auch von der bereit zu stellenden elektrischen Leistung, die in den n\u00e4chsten 10-15 Jahren weder finanziell noch technisch umsetzbar ist, selbst wenn man es wirklich energisch will. Und es wird grund\u00e4tzlich nur in dicht besiedelten R\u00e4umen gehen: d\u00fcnn besiedelte Gebiete sind nicht zu versorgen; da l\u00e4uft ja jetzt schon nichts mehr im Sektor \u00d6PNV. Und au\u00dferhalb der BRD interessiert sich keine Sau f\u00fcr so was, weil die Gegebenheiten noch viel schlechter sind. Elektro-Autos in den Weiten Osteuropas, Afrikas oder Asiens? H\u00f6chstens als Kindespielzeug. Ein &#8222;Elektromobilkonzern&#8220; VW wird Deutschland bedienen und ein paar Nischenm\u00e4rkte.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Im G\u00fcterverkehr wird gar nichts gehen, und der macht den Gro\u00dfteil des Verkehrs aus. Elektro-LKW? Ein paar Busse mag es geben, die fahren aber auch nicht mehr als 1.000 km am Tag oder mit Schwerlasten. Und wer ist an einem Krankentransport interessiert, der auf dem Weg zum Krankenhaus 20 Minuten an der Schnellladestation halten muss, w\u00e4hren der Patient mit Hirntrauma hinten drin liegt?<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Last not least: die beste Akku-Technik basiert heute auf Lithium. Lithium ist allerdings kein unbegrenzt verf\u00fcgbarer Rohstoff wie Silizium, auch wenn sich die Namen in Reimen ganz gut unterbringen lassen. Lithium ist bereits heute knapp, dabei werden die Akkus nur in Bohrmaschinen oder Spielzeugdrohnen eingebaut. Lithium-Akkus in Automobilen? L\u00e4sst sich nat\u00fcrlich realsieren, aber zu welchem Preis? Will VW wirklich Autos bauen, die sich hinterher nur ein \u00fcberbezahlter VW-Vorstand (und die geschmierten SPD-Bonzen, versteht sich) leisten kann?<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Ziehen wir die Schlussfolgerung:<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span style=\"font-size: 14pt;\"><strong>In Politik, L\u00fcgenpresse und inzwischen auch in Vorst\u00e4nden der Konzerne wird alles, was man mit einem Taschenrechner nachrechnen kann, grunds\u00e4tzlich als Teufelszeug betrachtet und ignoriert, wenn es der aktuellen linken und gr\u00fcnen Ideologie widerspricht.<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun ist es also raus. 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