{"id":7054,"date":"2021-12-25T13:15:00","date_gmt":"2021-12-25T12:15:00","guid":{"rendered":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=7054"},"modified":"2021-12-25T14:42:07","modified_gmt":"2021-12-25T13:42:07","slug":"die-impfparade","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2021\/12\/25\/die-impfparade\/","title":{"rendered":"Die Impfparade"},"content":{"rendered":"\n<p>Manche, die den mRNA-Impfungen nicht trauen, warten auf Totimpfstoffe. Daher mal ein aktueller \u00dcberblick \u00fcber die M\u00f6glichkeiten.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Allgemeines<\/h4>\n\n\n\n<p>S\u00e4mtliche Impfstoffe (auch die beiden neuen) basieren nach wie vor auf dem Urtyp, der Wuhan-Variante von 2019\/20. Auf Nachfragen beim PEI und dem BMG hat sich daran nichts ge\u00e4ndert. <\/p>\n\n\n\n<p>Bereits Anfang 2021 erschien eine Studie der AGI im RKI \u00fcber die Virusvarianten. Nach diesen Untersuchungen waren die Impfstoffe gegen die damaligen Varianten bereits zu einem gro\u00dfen Teil mutma\u00dflich wirkungslos. Das d\u00fcrfte f\u00fcr die heutigen St\u00e4mme verst\u00e4rkt gelten.<\/p>\n\n\n\n<p>Alle Impfstoffe sind mit so genannten Impfverst\u00e4rken versehen, so weit sich das \u00fcberblicken l\u00e4sst. Diese haben je nach Typ folgende Aufgaben:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Das Eindringen des Impfstoffs in die Zellen und damit deren Infektion erleichtern. Zum Teil soll wohl auch erreicht werden, dass die Impfstoffe vorzugsweise am Ort der Injektion aufgenommen werden. Solche Impfstoffverst\u00e4rker k\u00f6nnen aber je nach Typ unterschiedliche Wirkungen auf verschiedene Zelltypen aufweisen.<\/li><li>Die Immunzellen empfindlicher zu machen, so dass sie auch auf Signale reagieren, die sie normalerweise ignorieren. <\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Die meisten Impfstoffe arbeiten mit mehreren Verst\u00e4rken und\/oder mit beiden Typen von Verst\u00e4rkern. Von den mRNA-Impfstoffen wird zwar behauptet, das sei nicht der Fall, analytische Untersuchungen lassen aber an dieser Darstellung zweifeln. Verst\u00e4rker sind \u00e4u\u00dferst kritisch zu sehen, wenn sie auf nicht reproduzierbare Zelllinien wie Nervenzellen wirken. Werden solche Zellen gesch\u00e4digt, ist die Sch\u00e4digung irreversibel, da keine neuen Zellen gebildet werden. Ein Beispiel sind die Narkolepsie-Wirkung bei der Schweinegrippe-Impfung 2008\/9, das Guillain-Barr\u00e9-Syndrom bei den aktuellen Impfungen sowie weitere bekannte Nebenwirkungen bei heutigen Impfungen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">mRNA-Impfung Typ I<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Typ I &#8211; Impfung arbeitet mit in Lipidtr\u00f6pfchen verpackter mRNA. Die Tr\u00f6pfchen werden von den Zellen f\u00fcr Nahrungspartikel gehalten und aufgenommen. Je nach Infektionsumfang &#8211; 1 oder mehrere Partikel, 1 oder mehrere mRNA-Kopien pro Partikel &#8211; werden gro\u00dfe Mengen von Spike-Protein produziert. Diese werden von der Zelle pr\u00e4sentiert und auch freigesetzt. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Immunsystem erkennt den Zellstress und r\u00e4umt diese Zellen ab. Bei der Analyse wird das Spike-Protein-Signal gefunden (aber nicht das komplette Virus-Signal, weshalb die Wirkung begrenzt ist) und Immunsystemantworten f\u00fcr erneutem Befall registriert. So weit geplant. Allerdings ist bei den Konzentrationen das System nur unzureichend beherrschbar. Zellen k\u00f6nnen moderat oder stark befallen werden, so dass unterschiedliche Reaktionen des Immunsystems die Folge sind &#8211; von kaum sp\u00fcrbaren Nebenwirkungen bis hin zum anaphylaktischen Schock.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Spike-Protein ist ein starkes Zellgift und legt eine Reihe von biochemischen Zyklen in anderen Zellen lahm. Die Zellen werden ebenfalls vom Immunsystem abger\u00e4umt, das aber nur k\u00f6rpereigenen Signale erkennt und gegen die eigenen Zellen scharf gemacht wird. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">mRNA-Impfung Typ II<\/h4>\n\n\n\n<p>Typ II verwendet Adenoviren, um die mRNA einzuschleusen. Adenoviren versprechen eine gleichm\u00e4\u00dfigere Wirkung. Im Grunde l\u00e4uft aber alles genauso ab wie bei Typ I &#8211; Impfungen. <\/p>\n\n\n\n<p>Adenoviren bevorzugen in der Wildform bestimmte Zelltypen. Beim Prim\u00e4rtyp (Primaten) Nervenzellen des R\u00fcckenmarks, was in Verbindung mit Verst\u00e4rkern zu den bei der Schweinegrippe-Impfung beobachteten Wirkungen f\u00fchren kann. Die Wirkungen treten h\u00e4ufig verz\u00f6gert aus (1-2 Jahre). <\/p>\n\n\n\n<p>Wild-Adenoviren verf\u00fcgen au\u00dferdem \u00fcber das Enzym reverse Transkriptase, dass mRNA in DNA r\u00fcck\u00fcbersetzt und in die DNA im Zellkern einbauen kann. Es kommt dann zu genetischen Ver\u00e4nderungen des Wirts. Laut Herstellern wurde diese Funktion entfernt.<\/p>\n\n\n\n<p>Es sei angemerkt, dass auch K\u00f6rperzellen \u00fcber reverse Transkriptase verf\u00fcgen und der DNA-Genaustausch via Viren zu den eigentlichen biologischen Aufgaben der Viren geh\u00f6ren. Wie weit das wirklich beherrschbar ist, sei einmal dahin gestellt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Protein &#8211; Totimpfstoff<\/h4>\n\n\n\n<p>Der Impfstoff Novavax stellt diesen Typ dar, der f\u00fcr viele anscheinend als akzeptable Alternative f\u00fcr die ersten beiden gilt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Impfstoff enth\u00e4lt haupts\u00e4chlich das Spike-Protein, das mit Hilfe von Zellkulturen gez\u00fcchtet wird. Es wird somit direkt das Zellgift der ersten beiden Impfstofftypen injiziert. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Problem ist, dass das Immunsystem auf reine Proteine nur sehr schwach reagiert, weil ein typisches Infektionssignal befallener Zellen fehlt (jedoch ist das 2. Signal &#8211; vergiftete eigene K\u00f6rperzellen &#8211; durchaus vorhanden). Damit das im Serum frei schwimmende Protein \u00fcberhaupt erkannt wird, m\u00fcssen st\u00e4rker wirkende Impfverst\u00e4rker zugesetzt werden. Produziert werden Antik\u00f6rper gegen das Protein; ob weitere Signalketten aufgebaut werden, ist wohl eher Hoffnung.<\/p>\n\n\n\n<p>Solche Impfstofftypen haben sich bei anderen Krankheiten bislang nur in Ausnahmef\u00e4llen als wirksam erwiesen. Die Konzentration des Giftproteins ist durch die Impfdosis begrenzt und besser bekannt als bei Typ I\/II-Impfungen. Die Kombination Verst\u00e4rker+Giftprotein ist jedoch schlecht absch\u00e4tzbar.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Virus &#8211; Totimpfstoff<\/h4>\n\n\n\n<p>Der Impfstoff Valneva basiert auf \u00e4hnlichen Mechanismen wie der Proteinimpfstoff, nur wird hier ein totes komplettes Virus aus Zellkulturen verimpft. Solche Viren k\u00f6nnen von lebenden Zellen wie aktive Viren aufgenommen werden, sind jedoch nicht vermehrungsf\u00e4hig, d.h. die befallenen Zellen erzeugen kein Infektionssignal.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Wirkung durch ein giftiges Einzelprotein entf\u00e4llt. Insofern zun\u00e4chst ein Pluspunkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Signal ist allerdings noch kleiner als beim Proteintyp, d.h. es m\u00fcssen weitere Wirkverst\u00e4rker zugesetzt werden, damit das Immunsystem \u00fcberhaupt etwas mitbekommt. Das Problem besteht in diesen Impfverst\u00e4rkern, denn gegen was sie das Immunsystem noch scharf machen, ist kaum bekannt.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Lebend-Virus<\/h4>\n\n\n\n<p>Gemeint ist eine Infektion mit Corona, wobei diese Infektion mit den aktuellen Varianten erfolgt, also deutlich bessere Wirkungen entfalten, wenn man die Infektion \u00fcbersteht.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei aller Panik scheint bereits der Urtyp nur m\u00e4\u00dfig gef\u00e4hrlich gewesen sein. Die weiteren &#8222;Wellen&#8220; mit den gro\u00df angek\u00fcndigten t\u00f6dlichen Varianten waren eher schwaches Kr\u00e4useln im Wasser. Die aktuelle Omikron-Variante beschr\u00e4nkt sich nach Informationen aus den afrikanischen Ursprungsl\u00e4ndern anscheinend auf max 1 Woche normale Erk\u00e4ltung. Alles weitere scheint lebhafter Fantasie der \u00fcblichen Panikverbreiter zu entspringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Virus erzeugt eindeutige komplette Signale infizierter Zellen f\u00fcr das Immunsystem. Verst\u00e4rker sind nicht vorhanden. Ein \u00dcberschwemmen des K\u00f6rpers mit einem Giftprotein erfolgt nicht. <\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Bewertung<\/h4>\n\n\n\n<p>Die aktuellen mRNA-Impfungen sind weitgehend wirkungslos, was f\u00fcr Impfungen gegen diese Arten von Krankheiten nach den bisherigen Erfarungen von vornherein zu erwarten war. Daran wird sich bei den hinzu kommenden Impfverfahren nichts \u00e4ndern.<\/p>\n\n\n\n<p>Die mRNA-Impfungen sind nach den vorliegenden Daten hochgef\u00e4hrlich. Die bisher offiziell registrierten Sch\u00e4den liegen um einen Faktor 500 &#8211; 1.000 h\u00f6her als bei allen anderen Impfungen. Die Gefahren werden h\u00f6her eingesch\u00e4tzt als die durch das Virus. <\/p>\n\n\n\n<p>Bei den beiden so genannten Totimpfstoffen ist die Kontrolle \u00fcber den eigentlichen gef\u00e4hrlichen Giftstoff, das Spike-Protein, wesentlich gr\u00f6\u00dfer. Andererseits werden Impfverst\u00e4rker in h\u00f6heren Konzentrationen notwendig, damit \u00fcberhaupt eine Wirkung eintritt. Impfverst\u00e4rker sind vergleichbar mit Landminen: sie sollen hochgehen, wenn der Feind dr\u00fcberl\u00e4uft, explodieren aber auch noch nach Jahren, wenn ein spielendes Kind dr\u00fcberl\u00e4uft. Keiner wei\u00df, wann sie hochgehen und wen sie erwischen. Impfverst\u00e4rker sind allerdings im Gegensatz zu Minen nicht entsch\u00e4rfbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Die potentiellen Kosten bei s\u00e4mtlichen Impfstoffen sind h\u00f6her als der Nutzen. Ich lasse von allen vieren die Finger. Die Nebenwirkungen m\u00fcssen nat\u00fcrlich nicht jeden treffen. Wie viel Risiko will man eingehen? Letztlich muss das jeder selbst entscheiden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Manche, die den mRNA-Impfungen nicht trauen, warten auf Totimpfstoffe. Daher mal ein aktueller \u00dcberblick \u00fcber die M\u00f6glichkeiten. 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