{"id":660,"date":"2016-09-25T09:11:09","date_gmt":"2016-09-25T07:11:09","guid":{"rendered":"http:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/?p=660"},"modified":"2016-09-25T09:11:09","modified_gmt":"2016-09-25T07:11:09","slug":"es-lebe-die-zensur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/gilbertbrands.de\/blog\/2016\/09\/25\/es-lebe-die-zensur\/","title":{"rendered":"Es lebe die Zensur !"},"content":{"rendered":"<p><strong>&#8222;Zensur findet nicht statt&#8220;<\/strong> meint das Grundgesetz. Faktisch ein sch\u00f6nes St\u00fcck Papier, mehr nicht. Mit der Realit\u00e4t hat der Satz wenig zu tun.<!--more--><\/p>\n<p>Regierung, Parlamente und Medien betreiben keine Ausl\u00e4nderpolitik, sondern eher eine Ausl\u00e4nderkultur mit deutlicher Tendenz zu einer Ausl\u00e4nderreligion. Alles, was Ausl\u00e4nder mitbringen, ist automatisch gut, alle, die sich auf Deutsches berufen, automatisch Rassisten und Rechtsextremisten. Waren bis vor einigen Jahren die Grenzen noch relativ gut definiert, verwischt sich dies inzwischen zunehmend. Grund ist die Zahl und Omnipr\u00e4senz der Ausl\u00e4nder.<\/p>\n<p>Wenn man als Deutscher durch (noch) deutsche Lande streift, ist es erstaunlich, wie einfach und schnell man ins Gespr\u00e4ch mit unbekannten Leuten kommt, und sei es nur f\u00fcr ein paar Scherze an der Supermarktkasse. Das \u00e4ndert sich schnell, wenn man in teildeutsche oder undeutsche Bezirke kam. Die Deutschen werden verschlossener, die Ausl\u00e4nder k\u00f6nnen oder wollen nicht in dieser offenen Weise kommunizieren. Ich habe kein Verst\u00e4ndnis, wenn in Medien wiederholt behauptet wird, &#8222;Kreuzberg ist auch ein Lebensgef\u00fchl&#8220;. Ich halte es nicht f\u00fcr ein erstrebenswertes Lebensgef\u00fchl, wenn man kein deutsches Wort mehr h\u00f6rt, mit kaum jemanden sprechen kann und bei Aldi oder Lidl an der Kasse nicht nur die Kassiererin sitzt, sondern auch 2 Securities, die daf\u00fcr sorgen, dass es halbwegs zivilisiert zugeht. Und das habe ich nicht nur in Kreuzberg beobachtet, sondern auch in anderen St\u00e4dten mit hohem Ausl\u00e4nderanteil. Nat\u00fcrlich gibt es auch Ausl\u00e4nder, mit denen man halbwegs so kann wie mit Deutschen, aber der Anteil ist extrem gering. Allem politischen und medialen Gerede zum Trotz f\u00fchrt die Ausl\u00e4nderkultur zu einer Entsozialisierung eines gro\u00dfen Teils der Deutschen, und die Obersoziologen und Ideologen sollten sich einmal auf die Stra\u00dfe begeben, statt stets die drei Ausl\u00e4nderbeziehungen zu verallgemeinern, die sie haben.<\/p>\n<p>Durch die zunehmende Anzahl an (\u00fcberwiegend unproduktiven) Ausl\u00e4ndern sind die B\u00fcrger mittelbar und unmittelbar betroffen und merken das auch immer deutlicher. Unmittelbare Folgen sind<\/p>\n<ul>\n<li>die oben beschriebene \u00dcberpr\u00e4senz von Ausl\u00e4ndern und ihre Nebenwirkungen,<\/li>\n<li>aber auch das Fehlen von Mitteln, die eigenen Chaoten auf Vordermann zu bringen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Deutsche Chaoten gibt es &#8211; und da haben die Gutmenschen nat\u00fcrlich Recht &#8211; ebenfalls zu Hauf in den so genannten sozialen Brennpunkten. F\u00fcr die waren aber nie die Mittel bereitgestellt wurden, die heute an die Ausl\u00e4nder verpulvert wurden, und eben darum sind solche Mittel heute auch nicht mehr vorhanden. Dabei geht es noch nicht mal heute sinnvoll zu: die Rahmenbedingungen sind eher so gestaltet, dass den deutschen Chaoten eine gro\u00dfe und vermutlich noch chaotischere Ausl\u00e4ndergruppe an die Seite gestellt wird.<\/p>\n<p>Mittelbare Folgen sind schlechter werdende medizinische Versorgung &#8211; deutsche Kassenpatienten erhalten nicht unbedingt die Leistungen, die ein so genannter Fl\u00fcchtling bekommt &#8211; und Altersversorgung. Das Zukunftsprogramm l\u00e4sst sich durch &#8222;<em>Rente mit 65 &#8211; Rente mit 70 &#8211; welche Rente?<\/em>&#8220; umschreiben. Man muss fast schin Trittin und sein Dosenpfand loben, das inzwichen f\u00fcr manchen Rentner eine notwendige Aufbesserung der Rente bringt. Ist das wirklich christlich und sozial gerecht, einem B\u00fcrger, der 40 Jahre gearbeitet hat, letztlich das Gleiche zu geben wie einem Wirtschaftsfl\u00fcchtling, der nie einen Euro erwirtschaftet hat?<\/p>\n<p>Diese Erkenntnis kommen inzwischen selbst in den Parteien an. Meint &#8222;Wir schaffen das!&#8220; wirklich die Eingliederung der Fl\u00fcchtlinge oder doch eher das Zugrunderichten eines Staates und einer Gesellschaft? Die Gutmenschen geraten zunehmend in die Defensive und nehmen ihre Zuflucht verst\u00e4rkt zur Zensur. Spricht jemand die Missst\u00e4nde an, wie der CSU-Politiker Andreas Scheuer oder die CDU-Abgeordnete Bettina Kudla, verf\u00e4llt man sofort in Schnappathmung, verf\u00e4lscht die Zitate oder sucht nach Begriffen, die irgendwann schon andere in der Zeit von 1933-1945 verwendet haben, und dann ist alles &#8222;rechtsextrem&#8220;, &#8222;v\u00f6llig inakzeptabel&#8220; usw. Um die Sache geht es nicht mehr &#8211; geht es nie. Es geht nur noch um Konsequenzen f\u00fcr denjenigen, der den Pfad der gutmenschlichen Tugend (anscheinend die komplette Entdeutschung Deutschlands) verlassen hat. Wer bestimmte Themen nicht mit der &#8222;richtigen&#8220; Meinung anspricht, wird zensiert, Grundgesetz hin oder her. Einen Grund daf\u00fcr findet man schon, und wenn es nur eine saloppe Formulierung ist. Eine Diskussion findet nicht statt.<\/p>\n<p>Die Zensur findet sich auch im Kleinen. In sozialen Gruppen (extrem: facebook) herrscht bitte Meinungskonformit\u00e4t. Wer eine andere Meinung hat, wird gemobbt. Auseinandersetzung mit den Fakten? &#8211; Findet nicht statt. Und auch auf der Stra\u00dfe findet man inzwischen immer mehr Leute, die gegen\u00fcber guten Bekannten zwar ansatzweise \u00e4u\u00dfern, was sie meinen, aber jeden Satz\/Absatz mit den Worten &#8222;aber man <strong>darf<\/strong> ja nichts sagen&#8220; abschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Aufgrund meines Alters kann ich nicht beurteilen, wie es im 3. Reich wirklich zuging, aber gef\u00fchlt meine ich, den halben Weg von der grundgesetzlichen Meinungsfreiheit zu diesen Zust\u00e4nden haben wir sicher schon geschafft.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Zensur findet nicht statt&#8220; meint das Grundgesetz. Faktisch ein sch\u00f6nes St\u00fcck Papier, mehr nicht. Mit der Realit\u00e4t hat der Satz wenig zu tun. 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